Siemens hat am 17. April 2024 im Forschungszentrum-Garching, nördlich von München, den ersten Bauabschnitt des Siemens Technology Center (STC) eröffnet. Neben Siemens haben sich dort bereits unter anderen die Technische Universität München (TUM), das Max-Planck-Institut und SAP angesiedelt – mit insgesamt rund 28.000 Mitarbeitern. Der Forschungscampus Garching ist damit europaweit eines der größten Zentren für Wissenschaft, Forschung und Lehre.
Mehr als 100 Millionen Euro Investition für neues Technology Center in Garching stärkt Siemens die Spitzenforschung und den Standort Deutschland.
(Bild: Siemens)
„Die aktuellen Herausforderungen kann niemand allein lösen. Wir müssen mit unseren Kunden und Partnern schon in den frühen Phasen der Entwicklung zusammenarbeiten”, sagt Peter Körte, Chief Technology und Chief Strategy Officer der Siemens AG. „Mit dem Technology Center befinden wir uns zusammen mit anderen internationalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen in einem hervorragenden Umfeld und stärken die globale Spitzenforschung Made in Germany.“ Als eines der innovativsten Unternehmen weltweit nimmt Siemens regelmäßig Spitzenpositionen in Patentrankings ein und hat schon häufig Anerkennung für seine Innovationskultur erhalten, beispielsweise von Fortune, Fast Company, und Indeed.
Siemens-Forschungszentrum steht für Offenheit
„Die Zusammenarbeit zwischen Siemens und der TUM im Rahmen der Industry on Campus Strategie zeigt, wie eine führende Industriepartnerschaft die Brücke zwischen akademischer Exzellenz und industrieller Innovation schlagen kann, um gemeinsam an den Herausforderungen unserer Zeit zu arbeiten und kraftvoll disruptive Lösungen zu entwickeln“, sagt Thomas F. Hofmann, Präsident der Technischen Universität München. Durch gemeinsame Aktivitäten mit der TUM, wie Hackathons, Vorträge und dem Makerspace wird das STC viel offener sein. Siemens-Experten forschen weltweit gemeinsam mit Universitäten, Forschungsinstituten, akademischen Startups, Tech-Inkubatoren und Kunden in insgesamt 16 Siemens Research and Innovation Ecosystems. Siemens zeigt in diesen Ökosystemen und somit auch mit dem STC in Garching, wie Herausforderungen der Zeit bewältigt werden können, indem Kräfte gebündelt und Innovationen beschleunigt werden.
Gebäude leistet wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität bei Siemens
Bei der Eröffnung des Siemens Technology Centers in Garching bei München (v. l.n.r.): Executive Vice President Norbert Gaus und CTO Peter Körte von Siemens, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Markus Blume und TUM-Präsident Thomas Hofmann.
(Bild: Technische Universität München)
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „Zwei internationale Champions Made in Bavaria machen gemeinsame Sache – da ist der Erfolg vorprogrammiert. Im Siemens Technology Center Garching forschen und arbeiten Talente aus Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach und machen gemeinsam den Boden für Innovation und technologische Stärke fruchtbar. Die TUM als Universität von Weltrang und die Weltfirma Siemens sorgen durch Wissenstransfer und Talententwicklung für beste Zukunftschancen. In Bayern, für Bayern – und weit darüber hinaus.“ Siemens wird im STC seine zentralen Forschungsaktivitäten in Deutschland bündeln. Zunächst werden hier rund 450 Mitarbeitende gemeinsam mit 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität München an Zukunftstechnologien arbeiten.
Die Eröffnung des zweiten Bauabschnitts mit mehr als 630 Forschenden und Patent-Experten ist für 2027 geplant. Das STC wird dann der größte Forschungsstandort von den insgesamt etwa zwölf zentralen Forschungsstandorten weltweit sein. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt mehr als 100 Millionen Euro. Der Neubau wurde von Siemens Real Estate, dem Immobilienunternehmen von Siemens, geplant und errichtet und wird nach dem international anerkannten Nachhaltigkeitsstandard LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) mit GOLD zertifiziert. Damit leistet das Gebäude einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität, die Siemens bis 2030 erreichen will.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen im Geschäftsjahr 2023 um rund 600 Millionen Euro auf rund 6,2 Milliarden Euro. Diese Investitionen konzentrieren sich auf die Stärkung der führenden Position von Siemens in Kerntechnologien wie etwa Simulation & Digital Twin oder Data Analytics & Artificial Intelligence.
(Bild: Siemens)
Rund 3.700 KI-Patenten im Bereich der Künstlichen Intelligenz
Datenanalytik und Künstliche Intelligenz (KI) wird im STC konkret genutzt und erforscht, um Programmierung zu erleichtern, Produktionsstörungen frühzeitig zu erkennen und die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine in natürlicher Sprache zu ermöglichen. Siemens hat mit rund 3.700 KI-Patenten eine führende Stellung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen im Geschäftsjahr 2023 um rund 600 Millionen Euro auf rund 6,2 Milliarden Euro.
Diese Investitionen konzentrieren sich auf die Stärkung der führenden Position des Unternehmens in Kerntechnologien wie Simulation & Digital Twin, Data Analytics & Artificial Intelligence, Connectivity & Edge, Future of Automation oder Cybersecurity & Trust, die schließlich alle in der offenen digitalen Geschäftsplattform Siemens Xcelerator zusammenkommen. Diese Technologien haben das Potenzial, industrielle Produkte und Anlagen effizienter und nachhaltiger zu entwickeln, herzustellen und zu betreiben. Siemens arbeitet auf all diesen Gebieten mit starken Partnern wie der Technischen Universität München, SAP, BMW, Fraunhofer-Instituten und Startups zusammen.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.