gesponsertServiceNow Enterprise AI Maturity Index Deutschlands KI-Transformation gewinnt an Reife

2 min Lesedauer

Gesponsert von

Künstliche Intelligenz hat in deutschen Unternehmen Fuß gefasst: Die Investitionen steigen, der Rückhalt im Management wächst und vielerorts sind KI-Agenten im Einsatz. Trotzdem verändert die Technologie bislang nur selten, wie Arbeit tatsächlich organisiert ist.

(Bild:  Service-now.com GmbH)
(Bild: Service-now.com GmbH)

Wie groß die Lücke zwischen strategischem Anspruch und operativer Umsetzung noch ist, zeigt der aktuelle Enterprise AI Maturity Index 2026 von ServiceNow und dem internationalen Forschungsinstitut ThoughtLab. Die Ergebnisse für Deutschland zeichnen zunächst ein positives Bild: Der durchschnittliche KI-Reifegrad ist auf 52 von 100 Punkten gestiegen. Und auch die Investitionsbereitschaft ist erheblich: Innerhalb eines Jahres sind die KI-Ausgaben deutscher Unternehmen um 118 Prozent angewachsen. Bis 2027 wollen die Befragten durchschnittlich 20,3 Prozent ihres IT-Budgets für KI einsetzen.

Der Schritt vom Assistenten zum autonomen Workflow

Doch die Budgets wachsen schneller als die Fähigkeit, KI in der gesamten Organisation wirksam zu verankern. Während die strategische Bedeutung der Technologie in den Führungsetagen angekommen ist, verändern sich Prozesse, Zuständigkeiten und Systemlandschaften deutlich langsamer.

Besonders sichtbar wird die Diskrepanz beim Einsatz agentischer KI. 58 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen bereits KI-Agenten. In 46 Prozent der Fälle unterstützen sie jedoch vor allem einzelne Mitarbeitende. Nur sieben Prozent skalieren sie über mehrere Unternehmensfunktionen hinweg und lediglich fünf Prozent gestalten Prozesse gezielt für autonomes Arbeiten neu. Insgesamt setzen erst elf Prozent agentische KI für autonome Workflows ein.

Damit bleibt die Technologie vielerorts ein persönlicher Assistent: Sie beschleunigt einzelne Aufgaben, verändert aber kaum den gesamten Arbeitsablauf. Ein autonomer Workflow hingegen verbindet mehrere Prozessschritte, Systeme und Verantwortlichkeiten. Genau dieser Übergang gelingt bislang nur wenigen Unternehmen.

Die KI-Welle rollt, doch Grundlagen fehlen

Die Ursachen liegen vor allem in der bestehenden IT- und Datenlandschaft. Fast drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland nennen unzureichende Datenqualität, fehlenden Datenzugang oder mangelhaftes Datenmanagement als zentrale Hürde. Lediglich 15 Prozent haben fragmentierte Altsysteme durch eine integrierte Plattform ersetzt.

Leistungsfähigere KI-Modelle allein lösen diese Probleme nicht. Treffen KI-Agenten auf Datensilos, isolierte Anwendungen und unklare Zugriffsrechte, beschleunigen sie bestenfalls einzelne Aufgaben. Im schlechtesten Fall skalieren sie Fehler und Intransparenz gleich mit. Der nächste Reifeschritt besteht deshalb nicht darin, bestehende Prozesse mit immer mehr KI-Anwendungen auszustatten. Entscheidend ist, Daten über System- und Abteilungsgrenzen hinweg zu verbinden und Workflows vom gewünschten Ergebnis aus neu zu gestalten. Rollen, Zugriffsrechte, Prüfmechanismen und menschliche Eingriffspunkte müssen dabei von Anfang an integriert sein. Die entscheidende Einheit der KI-Transformation ist nicht das Tool, sondern der Workflow.

Orchestrierung statt Insellösungen

Genau dafür braucht es eine zentrale Plattform, die Daten, Systeme, Workflows und KI-Agenten über Abteilungsgrenzen hinweg verbindet. Der ServiceNow AI Control Tower schafft dafür eine gemeinsame Steuerungs- und Governance-Ebene. Dadurch erhalten Unternehmen einen zentralen Überblick über ihre eingesetzten Modelle und Agenten, können deren Zugriffe und Aktivitäten nachvollziehen und kontrollieren, Risiken überwachen und zugleich ihren Beitrag zu den Geschäftszielen messen. Das Ziel ist eine Organisation, in der Menschen und spezialisierte KI-Agenten nicht isoliert arbeiten, sondern innerhalb durchgängiger Prozesse koordiniert zusammenwirken. 

Weitere Informationen zum ServiceNow Enterprise Maturity Index finden Sie hier: 

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung