Digitaler Vertrieb KI-gestützte Produktsuche im Online-Shop

Quelle: Diva-e Conclusion 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Gemeinsam mit Diva-e Conclusion führt ifm Electronics im Online-Shop eine KI-gestützte Suche ein, die Anfragen in passende Produktempfehlungen übersetzt.

Applikationsansicht der KI-gestützten Suche von ifm.(Bild:  ifm Electronics / diva-e Conclusion)
Applikationsansicht der KI-gestützten Suche von ifm.
(Bild: ifm Electronics / diva-e Conclusion)

Komplexe Produktsuchen gehören für viele Industrieunternehmen zu den größten Herausforderungen im digitalen Vertrieb. Kunden kennen häufig ihre technische Aufgabenstellung, nicht jedoch die konkrete Produktbezeichnung oder Artikelnummer. ifm Electronics, Hersteller im Bereich Sensorik sowie Kommunikations- und Steuerungssystemen, begegnet dieser Herausforderung seit Kurzem mit einer KI-gestützten Produktsuche: Im Onlineshop unterstützt nun eine generative Suche B2B-Anwender dabei, aus einer Beschreibung ihrer Anwendung passende Produkte und Zubehör zu finden. Realisiert wurde die Lösung gemeinsam mit dem Digitaldienstleister Diva-e Conclusion.

Nutzer beschreibt Anwendung in natürlicher Sprache

Anstelle klassischer Schlagwort- oder Kategorie-Navigation beschreibt der Nutzer seine Anwendung in natürlicher Sprache. Die KI analysiert den Anwendungsfall, gleicht ihn mit dem Produkt- und Applikationswissen von ifm ab und schlägt passende Lösungen einschließlich ergänzender Informationen vor. Ziel ist es, den Rechercheaufwand zu reduzieren und Kunden insbesondere bei komplexen technischen Fragestellungen schneller zur geeigneten Lösung zu führen.

Hochkomplexe Produktportfolios mit KI erschließen

Sirko Schneppe, CEO von diva-e Conclusion.(Bild:  Severin Schweiger)
Sirko Schneppe, CEO von diva-e Conclusion.
(Bild: Severin Schweiger)

„Viele B2B-Unternehmen verfügen über hochkomplexe Produktportfolios, deren Potenzial sich mit klassischen Suchmechanismen nur eingeschränkt erschließen lässt“, sagt Sirko Schneppe, CEO von diva-e Conclusion, Teil der internationalen Unternehmensgruppe Conclusion DACH. „Generative KI eröffnet dabei neue Möglichkeiten, erfordert aber zugleich die richtigen technologischen und organisatorischen Grundlagen. Dafür haben wir die Agentic Experience Foundation – kurz AXF – entwickelt. Sie schafft die Grundlage für agentische Kundenprozesse, die Kundenintention, Unternehmenswissen, bestehende Systeme und konkrete Geschäftsprozesse verbinden. Die intelligente Produktsuche bei ifm zeigt, wie sich dieser Ansatz konkret in einem anspruchsvollen Anwendungsfall umsetzen lässt.“

Der Go-live ist das Ergebnis mehrerer Entwicklungs- und Optimierungsphasen, in denen die Antwortqualität, Nutzerführung und fachliche Logik kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Die Einführung in der DACH-Region sowie Frankreich, Italien, Spanien und Portugal bildet den ersten produktiven Rollout der neuen Suchfunktion. Auf Basis der Erfahrungen aus diesem ersten Rollout ist die schrittweise Ausweitung auf weitere Märkte – Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn – bereits geplant.

Produktauswahl aus Sicht der Kunden neu denken

„Unser Ziel war nicht, eine bestehende Suche um KI zu ergänzen, sondern die Produktauswahl grundlegend aus Sicht unserer Kunden neu zu denken“, beschreibt Mario Holt, ifm Vice President Digital Sales & Services. „Anwender sollen ihre Anforderungen so formulieren können, wie sie sie aus der Praxis kennen, ohne Expertenwissen über Produktstrukturen oder Artikelnummern vorauszusetzen.“ Damit schaffe ifm einen einfacheren Zugang zu seinem Portfolio und stärke zugleich den digitalen Self-Service.

Zusätzliche Anwendungsfälle und Funktionen sollen folgen

Die neue Suchfunktion ist Teil der Weiterentwicklung des digitalen Vertriebs von ifm. Perspektivisch soll die Lösung um zusätzliche Anwendungsfälle und Funktionen erweitert werden, um Kunden künftig noch gezielter bei der Auswahl geeigneter Produkte und Applikationslösungen zu unterstützen. „Die Entwicklung und Skalierung solcher KI-Anwendungen stellt Unternehmen zunehmend vor neue organisatorische und technologische Herausforderungen”, erklärt Schneppe weiter. „Mit der AXF unterstützen wir Unternehmen dabei, KI über erste Pilotprojekte hinaus in den produktiven Betrieb zu bringen.” Der neue modulare Beratungs- und Transformationsansatz hilft dabei, geeignete Use Cases zu identifizieren, technische und organisatorische Voraussetzungen zu schaffen und KI-Anwendungen skalierbar umzusetzen. Dafür verbinden AI-Engineers die Analyse von Prozessen, Daten und Use Cases mit der technischen Umsetzung und schaffen eine Grundlage für Governance, Transparenz und Kontrolle.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung