Agentenbasierte Entwicklung KI-Agenten automatisieren HF-Designs in Keysight ADS 2027

Von Keysight Technologies 2 min Lesedauer

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Keysight integriert MCP-Server in ADS 2027: KI-Agenten erstellen und optimieren HF-Schaltungen, übernehmen Routinen und validieren Ergebnisse per Simulation.

Keysight ADS 2027 verbindet HF-Designwerkzeuge mit KI-Agenten, die Entwürfe automatisieren und Simulationsergebnisse prüfen.(Bild:  Keysight Technologies)
Keysight ADS 2027 verbindet HF-Designwerkzeuge mit KI-Agenten, die Entwürfe automatisieren und Simulationsergebnisse prüfen.
(Bild: Keysight Technologies)

Keysight Technologies unterstützt agentenbasierte KI in seiner Software und ermöglicht es Entwicklern damit, KI-Agenten zur Automatisierung komplexer Designaufgaben einzusetzen. Kunden können ihre Large Language Models (LLMs) nutzen, um Designs zu erstellen und zu optimieren, während Keysight-Simulationen die Fortschritte der Agenten kontinuierlich validieren. Dies verändert die Entwicklungsarbeit grundlegend, da Teams in der gleichen Entwicklungszeit erheblich mehr Optionen evaluieren können.

KI-Agenten finden Zugang zur Hochfrequenztechnik

Laut einer Studie gehen mehr als 60 % der befragten Unternehmen davon aus, bis 2028 KI-Agenten einzusetzen. In der Hochfrequenztechnik (RF) setzt sich diese Technologie bislang jedoch langsamer durch. Entwickler benötigen hier spezialisiertes Fachwissen und arbeiten mit Schaltplänen und Layouts, die LLMs nicht konsistent und deterministisch lesen können. Daher erfolgt der Prozess weiterhin weitgehend manuell. Keysight Advanced Design System (ADS) 2027 setzt hier an: Teams können damit Arbeitsabläufe als Makros aufzeichnen, aus denen ihre Agenten lernen, und grafische Designs in maschinenlesbaren Code umwandeln. Model Context Protocol (MCP)-Server verbinden die Agenten mit der Software und unterstützen LLMs und Agenten bei der Interaktion mit ADS.

KI-Agenten setzen Anfragen um und validieren Ergebnisse per Simulation

Der Entwickler kann eine Anfrage in natürlicher Sprache stellen, woraufhin der Agent die entsprechende Aufgabe in ADS ausführt. Die MCP-Server stellen dem Agenten von Keysight entwickelte und dokumentierte Fähigkeiten und Tools zur Verfügung, mit denen sich spezifische HF-Aufgaben konsistent ausführen lassen. Dadurch werden Abweichungen reduziert, die entstehen können, weil KI-Inferenzmodelle Antworten auf statistischer Basis generieren. Anschließend führt der Agent eine Keysight-Simulation durch, um sein Ergebnis zu validieren.

Die wichtigsten Vorteile

Schafft ein offenes Ökosystem für agentenbasierte Workflows: Die MCP-Server arbeiten mit KI-Assistenten und LLMs, die Unternehmen bereits einsetzen, und mit Tools verschiedener Anbieter im selben Workflow.
 
Beschleunigt und erweitert Designzyklen: Agenten übernehmen wiederkehrende Einrichtungs- und Simulationsschritte in ADS. Dadurch können Entwickler mehr Szenarien untersuchen und optimalere Designs entwickeln und gleichzeitig die Markteinführungszeit verkürzen.
 
Macht Entwicklungswissen allgemein verfügbar: In ADS aufgezeichnete Makros erfassen die Methoden erfahrener Entwickler und machen diese damit teamübergreifend wiederverwendbar.

„Agentenbasiertes Engineering verändert jede Phase des Designprozesses vom Konzept bis zur Verifizierung. Unsere jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Simulation und Entwicklung ermöglicht es uns, KI-Ergebnisse zu validieren, bevor sie in Hardware umgesetzt werden“, so Niels Faché, Senior Vice President, Keysight Design Engineering Software. „Mit der Zeit werden Agenten frühere Projekte in unternehmensweit nutzbares Wissen überführen, sodass die besten bisherigen Arbeiten eines Kunden die Grundlage für jedes neue Design bilden.“

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