„Robotik-Einhorn“ Startup Robco arbeitet mit Xometry hochflexibel

Von Ina Mashutina, Senior Director International Sourcing bei Xometry Europe 2 min Lesedauer

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Das deutsche Startup Robco wurde vor sechs Jahren gegründet und wächst rasend schnell. Täglich gehen neue Sonderwünsche von Kunden ein. Die Produktionsplattform Xometry sichert dieses Tempo.

Robco sieht sich als Robotik-Unternehmen mit dem Fokus auf physischer KI, das autonome Prozesse in die Industrie bringt.(Bild:  Robco)
Robco sieht sich als Robotik-Unternehmen mit dem Fokus auf physischer KI, das autonome Prozesse in die Industrie bringt.
(Bild: Robco)

Vor sechs Jahren gegründet – und heute bereits eine Milliarde Euro wert: Das Startup Robco aus München wurde mit seiner Bewertung gerade zum „Einhorn“. Die Firma bietet ein Baukastensystem für Industrieroboter, mit dem sich diese innerhalb von ein bis zwei Tagen betriebsbereit installieren lassen. Bei der Entstehung ihrer skalierbaren Robotiklösungen muss die junge Truppe blitzschnell reagieren: Designänderungen, neue Anforderungen oder Anwendungsfälle gehören zum Alltag. Die dafür nötige Flexibilität sichert sich Robco durch die Zusammenarbeit mit der Produktionsplattform Xometry.

Die Gründer haben immer wieder festgestellt, dass Änderungswünsche vom Kunden kommen, obwohl ein Projekt eigentlich abgeschlossen scheint. Plötzlich werden Bauteile für Prototypen, Vorserien oder Änderungen an laufenden Projekten nötig. Genau dann braucht es Fertigungspartner, die schnell reagieren können. Ganz besonders gelte dies im Projektgeschäft, erklärt Firmenchef Roman Hölzl. Hier konfiguriert Robco Sonderlösungen für seine standardisierte Serienplattform. Die Maschinen übernehmen dann in der Industrie Aufgaben wie das Palettieren oder Pick&Place-Tätigkeiten, bei denen Gegenstände angehoben und neu positioniert werden.

Selbstentwickelte Software kann an Hardwaremodule der Kunden andocken

Die junge Firma sieht sich folgerichtig als Robotik-Unternehmen mit dem Fokus auf physischer KI, das autonome Prozesse in die Industrie bringt. Kern der Robco-Technologie ist eine selbstentwickelte Software, an die auch Hardwaremodule der Kunden angedockt werden können. Mithilfe eines digitalen Zwillings lassen sich die Komponenten aus der Ferne konfigurieren und programmieren. Das innovative Unternehmen ist mit seiner Idee rasant gewachsen. Gestartet 2020 mit drei Gründern und zwei Werkstudenten, zählt Robco heute über 140 Mitarbeitende. In diesem Jahr wird sich der Umsatz wohl erneut verdreifachen.

Für ein solches Tempo ist maximale Flexibilität nötig. Die holt sich Robco mit Xometry ins Haus. Die Entwickler laden auf der KI-gestützten Produktionsplattform ihr CAD hoch und wählen Parameter wie Material, Anzahl und Technologie. Innerhalb von Sekunden erhalten sie ein Preisangebot; die per Mausklick erfolgte Bestellung kommt wenige Tage später an.

Eine solche, bedarfsorientierte Bestellung ist für das agile Startup auch aus einem anderen Grund wichtig. Bei Robco ist der Lagerplatz begrenzt, Vorratsbestellungen sind nicht möglich. Über Xometry bestellen die Entwickler Kleinserien und Einzelteile direkt und schnell. Einkaufschef Sebastian Wildner zu dieser Kooperation: „Gerade weil wir ein kleines, dynamisches Team sind, brauchen wir einfache Prozesse. Das funktioniert mit Xometry hervorragend.“

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