Eisenbahnanlagen FBG-Sensoren verbessern die Streckenüberwachung von Zügen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die Argos-Plattform wird um EMV-unempfindliche FBG-Sensoren erweitert, um die Lebensdauer von Eisenbahnanlagen zu verlängern, Fehlalarme zu reduzieren und Installationsengpässe zu beseitigen.

Argos NewLight gibt den Betreibern „neue Augen“ an die Hand, um den Zustand von Gleisen und Rädern mit absoluter Genauigkeit zu messen.(Bild:  Hottinger Brüel & Kjær)
Argos NewLight gibt den Betreibern „neue Augen“ an die Hand, um den Zustand von Gleisen und Rädern mit absoluter Genauigkeit zu messen.
(Bild: Hottinger Brüel & Kjær)

Hottinger Brüel & Kjær (HBK), Anbieter von Präzisionsmess- und Prüflösungen, hat die Markteinführung von Argos NewLight angekündigt, einer faseroptischen Sensorschicht zur Modernisierung der Streckenüberwachung von Zügen. Die Plattform kombiniert fortschrittliche faseroptische Sensoren (Faser-Bragg-Gitter-Technologie; FBG) mit den branchenweit bewährten Analysemethoden des Herstellers.

Da Eisenbahninfrastrukturmanager und -betreiber mit steigendem Verkehrsaufkommen, alternden Netzen und knapper werdenden Betriebsbudgets konfrontiert sind, war der Druck, von reaktiver auf vorausschauende Instandhaltung umzustellen, noch nie so hoch. Argos NewLight begegnet diesen Herausforderungen direkt durch die Einführung hochpräziser faseroptischer Sensoren, die sich direkt in die bestehende Argos-Software und das Reporting-Backend integrieren lassen. Die Lösung gibt den Betreibern „neue Augen“ an die Hand, um den Zustand von Gleisen und Rädern mit absoluter Genauigkeit zu messen, und beseitigt die hohen Kosten und Störungen, die mit einem Schienenaustausch verbunden sind.

Die Grenzen der traditionellen Überwachung überwinden

Im Gegensatz zu herkömmlichen Inspektionsmethoden oder veralteten Technologien, die auf komplexen, geklebten Dehnungsmessstreifen oder teuren Schwellenaustauschen basieren, führt die neue Lösung eine robuste, einfach zu installierende faseroptische Sensorschicht ein.

Das System wurde für den Einsatz unter härtesten Bahnbedingungen entwickelt und bietet:

• Vollständige elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)-Immunität: Da die Sensoren optische Technologie anstelle von Elektrizität nutzen, sind sie völlig unempfindlich gegenüber Bahnströmen, Blitzeinschlägen und elektromagnetischen Störungen (EMI), wodurch Fehlalarme und Überspannungsschutzhardware, die bei älteren Technologien üblich waren, entfallen.

• Schnelle, POS-freie Installation: Die Sensoren werden direkt (entweder flach oder konturiert) auf den vorhandenen Schienensteg geklebt. Da weder Schienenaustausch noch Schweißarbeiten erforderlich sind, können Infrastrukturmanager kostspielige Gleissperrungen umgehen und so Installationszeit und -komplexität drastisch reduzieren.

• Flexible Architektur für große Entfernungen: Das System unterstützt Entfernungen von bis zu einem Kilometer zwischen gleisseitigen FBG-Sensoren und Geräteschränken und bietet damit eine unübertroffene Flexibilität bei der Bereitstellung.

• Keine Nachschulung des Bedieners: Das Hardware-Upgrade arbeitet nahtlos mit der bestehenden Datenbank, den Analysefunktionen und den Benutzeroberflächen zusammen und gewährleistet so einen sofortigen Return-on-Investment sowie eine reibungslose Einführung.

Die Sensoren werden direkt (entweder flach oder konturiert) auf den vorhandenen Schienensteg geklebt.(Bild:  Hottinger Brüel & Kjær)
Die Sensoren werden direkt (entweder flach oder konturiert) auf den vorhandenen Schienensteg geklebt.
(Bild: Hottinger Brüel & Kjær)

Messbarer Geschäftswert

Das System unterstützt eine umfassende Palette zertifizierter Anwendungen, darunter Weigh-in-Motion (WIM) , Wheel Impact Load Detection (WILD) , Out-of-Roundness (OOR) Überwachung und Running Behaviour Measurement (RBM).

In Kombination mit der KI-gestützten Diagnostik von HBK Monitor360 wandelt das System physikalische Messungen aus der realen Welt in hochgradig umsetzbare, prädiktive Erkenntnisse um. In realen Kundenanwendungen hat diese Vorhersagefähigkeit die Lebensdauer der Räder um über 50 Prozent verlängert und die Laufleistung von etwa einer Million auf 1,5 Millionen Kilometer erhöht, während gleichzeitig unerwartete Betriebsstörungen drastisch minimiert wurden.

„Wir sind unglaublich stolz darauf, Argos NewLight der globalen Eisenbahnbranche auf der InnoTrans 2026 präsentieren zu können“, sagt Dietmar Maicz, Country Manager bei HBK. „Moderne Eisenbahnunternehmen werden aufgefordert, mit weniger Mitteln mehr zu leisten. Durch die Integration von Glasfasertechnologie der nächsten Generation in unsere bewährte und zuverlässige Argos-Plattform bieten wir eine elegante und kostengünstige Lösung. Es liefert die hochpräzisen Daten, die Betreiber benötigen, um auf echte vorausschauende Instandhaltung umzustellen, die Lebensdauer ihrer Anlagen zu verlängern und ihre Netze vor kostspieligen, ungeplanten Streckensperrungen zu schützen.“

HBK auf der InnoTrans 2026 (Halle 23b, Stand 315)

HBK wird auf der InnoTrans 2026 , die vom 22. bis 25. September 2026 auf der Messe Berlin stattfindet, spezielle Präsentationen halten und interaktive Vorführungen veranstalten, um das prädiktive Ökosystem Argos NewLight und HBK Monitor360 vorzustellen. Besucher können die Eisenbahnexperten von HBK treffen und erfahren, wie dieses skalierbare Überwachungskonzept an die spezifischen betrieblichen Bedürfnisse und Budgets der Kunden angepasst werden kann.

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