Engineering mit CIM Database PLM-System entlastet Mitarbeitende bei hohen Datenmengen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Kummler+Matter schafft mit dem PLM-System von Contact einen digitalen Backbone für die Produktentwicklung und das Projektengineering. So kann das Unternehmen schneller auf Kundenanfragen reagieren.

Kummler+Matter begleitet Projekte von der ersten Planung bis zur Montage.(Bild:  Kummler+Matter)
Kummler+Matter begleitet Projekte von der ersten Planung bis zur Montage.
(Bild: Kummler+Matter)

Wenn Züge mit 250 Stundenkilometern durch den Gotthard-Tunnel fahren, versorgt Technik von Kummler+Matter sie zuverlässig mit Strom. Der Schweizer Fahrleitungssystem-Partner entwickelt seit über 100 Jahren maßgeschneiderte Lösungen für die Mobilität mit Bahn, Straßenbahn und Trolleybus. Um die eigene Digitalisierung zu beschleunigen und die Mitarbeitenden im Umgang mit wachsenden Datenmengen sowie immer komplexeren Projekten zu entlasten, führt es CIM Database Cloud von Contact Software ein.

Das PLM-System dient dem Schweizer Unternehmen als zentrale Plattform für die Bereitstellung technischer Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus – strukturiert, qualitätsgesichert und rückverfolgbar. Über Schnittstellen lassen sich Drittsysteme wie CAD, BIM und ein ERP-System anbinden. Das Konstruktions-Team verwaltet damit neben Plänen auch Anforderungen, Artikel, Stücklisten und Varianten effizient – und profitiert darüber hinaus von einem integrierten Projektmanagement.

Das PLM-System verschafft Kummler+Matter gleich mehrere Vorteile: Die Produktentwicklung wird beschleunigt, Kosten gesenkt und die Disziplinen Mechanik, Leistungselektrik, Elektronik und Software rücken enger zusammen. Indem das Unternehmen Prozesse entlang des gesamten Lebenszyklus effizienter gestaltet, kann es unter anderem deutlich schneller auf Kundenanfragen reagieren.

Für das Anlagen-Engineering schafft das PLM-System mehr Planungssicherheit in komplexen Projekten. Änderungen an Komponenten, Varianten oder Anforderungen sind transparent nachvollziehbar und lassen sich kontrolliert in laufende Projekte integrieren – mit positiven Effekten auf Termintreue, Qualität und Projektrisiken.

PLM-System wird an zwei Standorten ausgerollt

Mit dem Einsatz von CIM Database Cloud wird der interne IT-Aufwand reduziert und eine skalierbare Grundlage für zukünftige Anforderungen geschaffen. Die Lösung wird an zwei Standorten in der Schweiz ausgerollt und steht Mitarbeitenden aus Produktentwicklung, Engineering, Einkauf, Fertigung, Lager, Produktmanagement und Vertrieb zur Verfügung.

„Unsere Projekte werden komplexer, die Datenmengen größer. Mit CIM Database schaffen wir eine verlässliche Grundlage, um schneller Entscheidungen zu treffen und unsere Entwicklungsprozesse nachhaltig zu verbessern“, sagt Dennis Darra, Entwicklungsleiter bei Kummler+Matter. Die Lösung von Contact überzeugte insbesondere durch ihre modulare Architektur: „Perspektivisch planen wir, die PLM-Plattform schrittweise in Richtung Lieferkette und Produktion zu erweitern, um digitale Produktdaten durchgängig von der Entwicklung bis in die Fertigung und Beschaffung nutzbar zu machen.“

Kummler+Matter deckt den gesamten Bereich der Fahrleitungstechnik mit maßgeschneiderten Produkten ab und bietet ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen für Bahn, Straßenbahn und Trolleybus. Das Unternehmen begleitet von der Planung über die Systementwicklung bis zur Montage jede Phase eines Projekts. Die AG beschäftigt rund 160 Mitarbeitende und ist Teil des französischen Infrastrukturdienstleisters COLAS.

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