Die digitale Transformation treibt nicht nur Innovationen voran, sondern führt zu einer massiven Zunahme an Daten. Unternehmen sehen sich mit einer Datenflut konfrontiert, die sich in den kommenden zehn Jahren vervielfachen wird.
KI erzeugt, analysiert und verarbeitet riesige Datenmengen – und wird so zum unverzichtbaren Werkzeug der Zukunft.
Diese Entwicklung betrifft alle Branchen, besonders jedoch solche mit hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgraden. Die Industrie, insbesondere im Kontext von Industrie 4.0, zählt zu den größten Datenproduzenten: Sensorik, IoT-Plattformen und digitale Zwillinge erzeugen kontinuierlich Echtzeitdaten in Milliardenhöhe. Aber auch das Gesundheitswesen, der Handel und die Finanzbranche sehen sich mit massiven Datenströmen konfrontiert, die analysiert, gespeichert und geschützt werden müssen. Viele Unternehmen unterschätzen dabei noch immer die Dynamik, mit der Datenströme ihre Geschäftsprozesse verändern. Es geht längst nicht mehr nur um das Speichern von Informationen, sondern um deren intelligente Nutzung: Echtzeitverarbeitung, Automatisierung und gezielte Analyse werden zunehmend zu kritischen Erfolgsfaktoren. Wer seine Daten nicht strategisch nutzt, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren.
Daten-Volumen wachsen exponentiell – KI als Schlüsseltechnologie
Auch wenn das Interesse an KI in der Wirtschaft wächst und immer mehr Unternehmen Hemmungen abbauen, unterschätzen viele von ihnen doch die Anforderungen an die erforderliche IT-Infrastruktur. Die Workstation, die bisher für alltägliche Aufgaben ausreichte und auch bei Grafikanwendungen mit gängigen Anforderungen schritthalten konnte, ist für hochkomplexe KI-Anwendungen oft nicht ausgelegt und gerät an ihre Leistungsgrenzen.
Die Neugestaltung der IT-Hardware unter Berücksichtigung der Anforderungen moderner KI-Anwendungen ist damit eine lohnende Investition in die Zukunft, bieten vielfältige Möglichkeiten das neue System den individuellen Bedürfnissen anzupassen und damit einen Beitrag zur Optimierung alltäglicher Aufgaben und Abläufe zu leisten, um so die eigene Wettbewerbsposition nachhaltig zu verbessern und mittelfristig die erforderliche Investition zu amortisieren.
@L: Trotz fortschreitender Digitalisierung zeigen Studien - etwa vom Branchenverband Bitkom - dass viele Unternehmen ihre Daten noch nicht systematisch nutzen. Zwar werden große Mengen gesammelt, aber oft fehlt es an Struktur, Analysefähigkeit und der nötigen Datenkompetenz. Der Engpass liegt nicht nur in der Technologie, sondern auch im strategischen Umgang mit Daten. Eine wirksame Datenstrategie umfasst mehrere Komponenten: die zielgerichtete Erfassung relevanter Informationen, leistungsfähige Speicherarchitekturen und die systematische Analyse durch moderne Tools. Hybride Modelle, bestehend aus Cloud-Plattformen, lokalen Rechenzentren und sogenannten Data Lakes, setzen sich dabei zunehmend durch. Entscheidend ist außerdem die Qualität der Daten, denn nur valide, aktuelle und vollständige Informationen ermöglichen belastbare Analysen.
Das GlobalConnect-Glasfasernetz verbindet Skandinavien mit Europa.
(Bild: GlobalConnect)
Quantentechnologie als Treiber der nächsten Datenwelle
Mit der Quantentechnologie zeichnet sich ein weiterer Entwicklungsschub ab. Erste Pilotprojekte in Deutschland von Fraunhofer, DLR oder in Partnerschaften mit IBM zeigen, wie Quantencomputer hochkomplexe Aufgaben lösen können, etwa in der Materialforschung, Logistik oder der Finanzmodellierung. Die Rechenleistung solcher Systeme übertrifft konventionelle IT-Infrastrukturen um ein Vielfaches. Das bedeutet jedoch auch: Die Menge und Komplexität der verarbeiteten Daten steigen weiter. Unternehmen müssen sich daher frühzeitig auf diese Entwicklung vorbereiten – nicht nur durch technologische Aufrüstung, sondern auch durch die Etablierung skalierbarer, sicherer Datenarchitekturen.
Infrastruktur entscheidet über Zukunftsfähigkeit
Die beste Datenstrategie nützt wenig ohne eine leistungsfähige Infrastruktur. Eine stabile Glasfaseranbindung bildet das Rückgrat für datenintensive Anwendungen, insbesondere wenn große Mengen in Echtzeit übertragen oder analysiert werden müssen. Glasfasertechnologie sichert niedrige Latenzen, hohe Übertragungsraten und ist essenziell für den Einsatz von KI- und Quantenanwendungen.
Ebenso wichtig sind Redundanzkonzepte. Unternehmen müssen dafür sorgen, dass ihre Datenverarbeitung auch bei Ausfällen oder Angriffen stabil bleibt. Mehrfach abgesicherte Netzpfade, geografisch verteilte Rechenzentren und Notfallpläne sorgen für Ausfallsicherheit und gewährleisten die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit kritischer Systeme.
Für Autorin Julia Neumann ist er Weg zur Datenreife ein unternehmensweiter Prozess, der von der Technologie über die Organisation bis hin zur Unternehmenskultur reicht.
(Bild: GlobalConnect)
Der Weg zur Datenreife beginnt jetzt
Das exponentielle Datenwachstum der kommenden Dekade ist weit mehr als eine technische Herausforderung. Es ist ein strategischer Wendepunkt. Wer in der Lage ist, Daten effektiv zu erfassen, zu analysieren und in geschäftlichen Mehrwert zu überführen, verschafft sich klare Wettbewerbsvorteile. Unternehmen sollten daher jetzt beginnen, konkrete Schritte umzusetzen:
1. Analyse der bestehenden Datenlandschaft 2. Definition klarer Geschäftsziele auf Basis von Daten 3. Aufbau einer skalierbaren, sicheren Dateninfrastruktur 4. Integration von KI zur Analyse und Automatisierung 5. Beobachtung und frühzeitige Pilotierung von Quantentechnologien 6. Sicherstellung von Infrastrukturstabilität durch Glasfaser und Redundanz
Der Weg zur Datenreife ist ein unternehmensweiter Prozess, der von der Technologie über die Organisation bis hin zur Unternehmenskultur reicht. Wer diesen Weg konsequent geht, schafft die Voraussetzungen für langfristigen Erfolg im datengetriebenen Zeitalter.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Julia Neumann Head of Communication bei GlobalConnect Germany und zertifizierte KI-Managerin