Paul Rauschert schafft Echtzeit‑Transparenz Energiemanagement: Genesis-Plattform ersetzt Excel‑Wust

Ein Gastbeitrag von Jonas Roski 4 min Lesedauer

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Mit der Genesis‑Plattform von Mitsubishi Electric ersetzt Paul Rauschert zwanzigseitige Excel‑Reports durch Echtzeit‑Energiemanagement: Verbrauchsspitzen in Minuten sichtbar, Reports per Klick, schneller ROI.

Rauschert transformiert das Energiemanagement: Das implementierte Energie-Monitoring-Tool zeigt den Energieverbrauch der Fabrik und der einzelnen Gebäude im Überblick.(Bild:  Paul Rauschert Steinbach GmbH)
Rauschert transformiert das Energiemanagement: Das implementierte Energie-Monitoring-Tool zeigt den Energieverbrauch der Fabrik und der einzelnen Gebäude im Überblick.
(Bild: Paul Rauschert Steinbach GmbH)

Die 120-jährige Erfolgsgeschichte der Paul Rauschert Steinbach GmbH als Hersteller technischer Keramik für Präzisionskomponten, Zündsystemen, Heizelementen und Kunststoffformteilen basiert auf einem über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungsschatz und etablierten Fachkenntnissen. Aber im Bereich des Energiemanagement-System gab es dringenden Handlungsbedarf. Denn es war veraltet, nicht mehr unterstützt und lieferte isolierte Daten aus mehreren Gebäuden ohne klare Visualisierung.

Veraltete Systeme und fehlende Transparenz

Energieverbrauchsspitzen im Winter traten ohne Erklärung auf, und die monatlichen Energieberichte mussten aufwändig manuell zusammengestellt werden - ein zeitraubender Prozess, der die Informationen zu spät für ein effektives Eingreifen lieferte. Die von der EU vorgeschriebene Energieberichterstattung erhöhte den Verwaltungsaufwand noch weiter und erforderte einen erheblichen manuellen Aufwand durch engagiertes Personal.

"Wir hatten zwar Daten, aber kein Verständnis", erklärt Fabian Völk aus dem Team Werksinstandhaltung & Vorrichtungsbau von Rauschert. "Wenn Energiespitzen auftraten, konnten wir nicht nachvollziehen, woher sie kamen. Unsere monatlichen Berichte mussten aufwändig manuell zusammengestellt werden. Ein zeitraubender Prozess, der die Informationen zu spät lieferte, um noch nützlich zu sein."

Die schnellen Einsatzmöglichkeiten ermöglichten einen schnelleren ROI durch geringere Entwicklungszeit und Integration in die bestehende Infrastruktur.

Offene Plattform für transparente Energieüberwachung

Die Genesis-Plattform von Mitsubishi Electric ist eine skalierbare, offene und sichere Lösung für Digitalisierung und Automatisierung unterschiedlichster Anwendungen. Bei Rauschert schließt sie Transparenzlücken und hebt die Energieüberwachung auf ein neues Niveau. Die integrierten Energiemanagement-Tools verbinden sich direkt mit den vorhandenen Energiezählern, erfassen und speichern Energiedaten zentral und ermöglichen so fundierte Analysen und Berichte.

Diese Tools bieten eine offene, universelle Datenkonnektivität und eine unternehmensweite Integration mit bestehenden Kontrollsystemen. Zu den integrierten Funktionen gehören Berechnungen, KPIs, Analysen, Datenhistoriker und Berichte. Die Kompatibilität mit verschiedenen Zählertypen ermöglicht einen schnellen Einsatz und eine schnellere Investitionsrendite durch geringere Entwicklungszeiten.

Verbrauchsspitzen bis zum Gerät nachvollziehen

Das System ermöglicht die Echtzeit-Energieüberwachung in allen Gebäuden der Anlage mit sofortiger Erkennung von Verbrauchsspitzen. Wenn im Winter Energiespitzen auftreten, können die Bediener deren Ursache anhand von intuitiven Stromverteilungsdiagrammen nachvollziehen - von der Anlagenebene bis hin zu bestimmten Geräten oder Gebäudeabschnitten. Die anlagenbasierte Verwaltung ermöglicht es den Benutzern, bestimmte Quellen von Energieineffizienzen aufzuspüren und mutmaßliche Verbrauchssünder zu lokalisieren.

Eine automatisierte Berichterstellung ersetzt manuelle Kompilierungsprozesse. Berichten zur Einhaltung von EU-Vorschriften sind jetzt per Mausklick möglich. Diese enthalten Verbrauchs-, Kosten- und Kohlenstoffdaten für Strom, Gas, Wasser und andere Versorgungseinrichtungen sowie Betriebsbedingungen. Die skalierbare Architektur unterstützt zukünftige Erweiterungen und bietet Visualisierungen, die exakt auf die Anforderungen von Rauschert zugeschnitten sind.

Schneller ROI dank Energiemanagement

Die Transformation ist deutlich: Energiespitzen, deren Analyse früher stundenlange manuelle Arbeit erforderte, lassen sich heute in Minuten identifizieren. „Der Unterschied liegt auf der Hand“, betont Fabian Völk. „Wir haben die zeitaufwändigen manuellen Prozesse eliminiert, die früher unser Energie-Reporting dominierten. Was früher einen speziellen Mitarbeiter erforderte, der die Daten über mehrere Systeme hinweg zusammenstellte, liefert jetzt sofortige Analysen und nützliche Erkenntnisse für die Energieoptimierung. Die Berichterstattung zur Einhaltung der EU-Vorschriften, die früher viel manuelle Arbeit erforderte, ist jetzt mit einem einzigen Klick erledigt.“

<p>Das Bild zeigt das Werk der Paul Rauschert Steinbach GmbH in Steinbach am Wald.<p>
Tradition trifft Transformation: Im Werk der Paul Rauschert Steinbach GmbH in Steinbach am Wald macht die Genesis-Plattform Energieflüsse in Echtzeit transparent.
(Bild: Paul Rauschert Steinbach GmbH)

"Was bei Rauschert den Unterschied ausmachte, war, dass die Mitarbeiter der Anlage einen klaren Einblick in ihre Energiedaten erhielten. Diese Transparenz ermöglichte es ihnen, schnell Optimierungsbereiche zu identifizieren und Wege zu finden, die Produktionseffizienz aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den Verbrauch der gesamten Infrastruktur zu senken", erklärt Christian Nomine, European Strategic Product Manager Visualisation & Analytics bei Mitsubishi Electric Europe B.V.Die Implementierung zeigt, wie etablierte Einrichtungen erfolgreich moderne Energieüberwachungslösungen einführen können, ohne bewährte Produktionsprozesse zu unterbrechen. Die schnellen Einsatzmöglichkeiten ermöglichten einen schnelleren ROI durch geringere Entwicklungszeit und Integration in die bestehende Infrastruktur.

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Energiemanagement führt zu Einsparungen von bis zu 60 Prozent 

Die Herausforderung reicht über einzelne Werke hinaus: Laut dem aktuellen Bericht der International Energy Agency (IEA) entfallen rund 39 Prozent des weltweiten Endenergieverbrauchs auf die Industrie. In energieintensiven Branchen können die Energiekosten bis zu 30 Prozent der Betriebsausgaben ausmachen.

Betriebliche Verbesserungen durch systematisches Energiemanagement führen typischerweise zu Energieeinsparungen von mehr als 10 Prozent innerhalb der ersten drei Jahre. Viele Unternehmen erreichen sogar Einsparungen von 30 Prozent oder mehr, insbesondere wenn zusätzlich energieeffiziente Technologien eingesetzt werden. In Einzelfällen sind mit langfristigem Engagement auch Reduktionen von bis zu 60 Prozent möglich.

Das globale Einsparpotenzial ist enorm: Allein in den IEA-Mitgliedsländern könnten durch die Angleichung an die energieeffizientesten Unternehmen bis zu 600 Milliarden US-Dollar pro Jahr eingespart werden. Die Investitionen in Energiemanagement und Effizienzmaßnahmen amortisieren sich dabei laut IEA in der Regel innerhalb von drei Jahren oder schneller.

Jonas Roski ist Produkt Manager Visualisierung bei Mitsubishi Electric.