Siemens und IFS: Strategische Industriepartnerschaft Industrielle KI verbindet Entwicklung und Betrieb

Von IFS 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Siemens und IFS schließen den Kreislauf: KI vernetzt Designdaten mit dem Realbetrieb. Für mehr Produktivität, Flexibilität und einen präzisen digitalen Zwilling im gesamten Lebenszyklus.

Industrielle KI im Einsatz: Die Partnerschaft von Siemens und IFS verbindet Design und Betrieb in einem nahtlosen digitalen Kreislauf für maximale Produktivität.(Bild:  © Lumi Stock Studio/stock.adobe.com - generiert mit KI)
Industrielle KI im Einsatz: Die Partnerschaft von Siemens und IFS verbindet Design und Betrieb in einem nahtlosen digitalen Kreislauf für maximale Produktivität.
(Bild: © Lumi Stock Studio/stock.adobe.com - generiert mit KI)

Die Zusammenarbeit vereint die führenden Kompetenzen von Siemens in den Bereichen industrielle KI, Engineering, Automatisierung und Fertigungssteuerung mit den Stärken von IFS in industrieller KI, Anlagenmanagement und Servicelösungen im Betrieb. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen eine zentrale Lücke schließen: den Unterschied zwischen der Planung von Produktionsprozessen und deren tatsächlichem Ablauf. Diese Diskrepanz führt in vielen Unternehmen zu Problemen wie ungeplanten Stillständen, nicht abgestimmten Wartungsplänen, getrennten Produktionsdaten und Störungen in der Lieferkette. Mit negativen Folgen für Produktivität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Industrielle KI liefert nur dann echten Nutzen, wenn sie sowohl auf Konstruktionsvorgaben als auch auf realer Leistung basiert.

Warum isolierte Datenprozesse zum Risiko werden

Hersteller stehen zunehmend unter Druck, mit bestehenden Anlagen mehr zu leisten – also etwa die Produktion zu steigern, Margen zu sichern und den Nutzen von Maschinen über ihren gesamten Lebenszyklus zu verlängern. Gleichzeitig müssen sie schneller und flexibler auf Veränderungen reagieren.
Dabei zeigt sich immer wieder eine zentrale Hürde, denn in vielen Unternehmen sind Produktion, Wartungsplanung und Lieferkettenmanagement weiterhin nicht miteinander vernetzt. Dadurch bleiben Konstruktionsvorgaben, die tatsächliche Leistung im Betrieb und Service-Strategien voneinander getrennt.

Industrielle KI im Zentrum

Um diese Hürden zu meistern, stellen IFS und Siemens die industrielle KI in den Mittelpunkt ihrer neuen Partnerschaft. Beide Unternehmen teilen dabei die Überzeugung, dass die nächste Stufe der Leistungsfähigkeit dann erreicht wird, wenn digitale Planung und reale Produktion enger miteinander verbunden sind. Im Kern geht es darum, Designentscheidungen mit dem tatsächlichen Betrieb zusammenzubringen – und den realen Anlagenbetrieb wiederum mit der Planung und Entwicklung.

Mark Moffat: „Fertigungsunternehmen benötigen eine Produktionsumgebung, die genau so funktioniert, wie sie entworfen wurde. Unsere neue Partnerschaft mit Siemens bringt zwei Unternehmen zusammen, die jeweils einen entscheidenden Teil des Puzzles besitzen."(Bild:  IFS)
Mark Moffat: „Fertigungsunternehmen benötigen eine Produktionsumgebung, die genau so funktioniert, wie sie entworfen wurde. Unsere neue Partnerschaft mit Siemens bringt zwei Unternehmen zusammen, die jeweils einen entscheidenden Teil des Puzzles besitzen."
(Bild: IFS)

Die Technologie für den digitalen Zwilling stammt von Siemens und liefert für dieses Ziel die Daten sowie den notwendigen Kontext aus der Entwicklung, Simulation und Fertigung. IFS ergänzt diese mit Informationen aus dem laufenden Betrieb, etwa zur Wartung, zum Verhalten von Anlagen und zu ihrem gesamten Lebenszyklus in der Praxis. Gemeinsam wollen beide Unternehmen einen digitalen Zwilling schaffen, der sowohl auf Planungs- als auch auf realen Betriebsdaten basiert. Er soll sicher, nachvollziehbar und auditierbar sein – über Entwicklung, Produktion, Service und Betrieb hinweg. Damit ist er auch für den industriellen Einsatz im großen Maßstab geeignet.
Im Unterschied zu allgemeinen KI-Modellen benötigen industrielle Anwendungen höchste Genauigkeit, Zuverlässigkeit und regulatorische Sicherheit. Schon kleine Fehler können hier große Auswirkungen auf Sicherheit, Compliance und kostenintensive Anlagen haben. Genau auf diese Anforderungen ist der gemeinsame Ansatz von IFS und Siemens ausgerichtet.

Mit dem digitalen Zwilling schneller am Markt

„Industrielle KI liefert nur dann echten Nutzen, wenn sie sowohl auf Konstruktionsvorgaben als auch auf realer Leistung basiert“, sagt Tony Hemmelgarn, Präsident und CEO von Siemens Digital Industries Software. „Gemeinsam mit IFS bringen wir diese Bereiche zusammen, indem wir Design-, Produktions- und Asset-Lifecycle-Daten in einem sicheren, kontextualisierten Datenraum verbinden. Indem wir unsere Expertise im Bereich der industriellen KI bündeln, wollen wir unsere Kunden mit der Vision eines digitalen Zwillings unterstützen, der Innovationen schneller und sicher vorantreibt.“

Design trifft Realität: Wie industrielle KI die Fertigungslücke schließt

„Fertigungsunternehmen benötigen eine Produktionsumgebung, die genau so funktioniert, wie sie entworfen wurde“, verdeutlicht Mark Moffat, CEO von IFS. „Unsere neue Partnerschaft mit Siemens bringt zwei Unternehmen zusammen, die jeweils einen entscheidenden Teil des Puzzles besitzen. Dabei ist agentische KI die nächste wichtige Entwicklungsstufe. Unternehmen sind aber gleichzeitig auch auf Lösungen mit geschlossenen Kreislaufmodellen, Daten und breitem Kontextwissen angewiesen, die im laufenden Betrieb keine falschen Ergebnisse erzeugen. Durch den Zusammenschluss unserer Stärken in der industriellen KI können wir Herstellern helfen, die Lücke zwischen Design und Realität zu schließen und echte, messbare Verbesserungen zu erzielen.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung