Die Vision bietet den über 30 angemeldeten Start-ups und Branchennewcomern die Voraussetzungen, sich in der Branche zu vernetzen und ihre Unternehmen national und international zum Erfolg zu führen.
Zum dritten Mal gibt es auf der Vision mit der Start-up World einen eigenen Bereich für Nachwuchsunternehmen.
(Bild: Landesmesse Stuttgart)
Die Vision 2024 erwartet über 450 (20 Prozent) mehr ausstellende Unternehmen, auf 15 Prozent mehr Fläche im Vergleich zur Vorveranstaltung und den höchste Anteil ausländischer Unternehmen in der Geschichte der Weltleitmesse. Zum dritten Mal gibt es mit der Start-up World einen eigenen Bereich für Nachwuchsunternehmen, in dem sie potenziellen Kundinnen, Kunden und Geschäftspartnern ihre aktuellen Entwicklungen und Ideen vorstellen können – darunter hochmoderne Kameratechnologien, Software für Künstliche Intelligenz (KI) und Deep Learning (DL) sowie zukunftsweisende Bildverarbeitungssysteme.
„Wir werden eine neuartige Lösung für Echtzeit-Bildverarbeitung vorstellen, die durch ihre hohe Geschwindigkeit und Präzision besticht. Der USP liegt in der nahtlosen Integration in bestehende Systeme, wodurch Produktionsprozesse effizienter und kostengünstiger gestaltet werden können“, sagt Alexandra Schmidt, Geschäftsführende Gesellschafterin von Mobile Vision Technology aus Brandenburg. „Unsere Lösung nutzt kommerzielle Hardware wie Handys und berechnet direkt, also‚on the edge. Das bringt unglaubliche Geschwindigkeitsgewinne und reduziert die Komplexität des Systems. Die Messe ist für uns eine bedeutende Plattform, um die neuesten Trends in der Bildverarbeitung zu entdecken und wertvolle Kontakte zu knüpfen.“
Vision 2024: Start-ups werden gefordert und gefördert
Branchen-Neulinge pitchen um den Titel Vision Start-up 2024 .
(Bild: )
Junge Unternehmen haben im Rahmen der Start-up-World auch 2024 wieder die Gelegenheit, sich bei Pitch-Sessions auf der Forumsbühne gegenüber dem Wettbewerb zu positionieren und zu profilieren. Aus der Reihe der Teilnehmenden wird zum Abschluss jedes Messetags das Start-up des Tages gekürt, am Ende der Messe wird von einer Jury das Vision Start-up 2024 gewählt. Eine besondere Chance, ihre Geschäfte und Netzwerke zu internationalisieren, haben zehn junge deutsche Innovatoren aus dem Bereich der Bildverarbeitungstechnologien. Sie haben den Zuschlag erhalten für eine Teilnahme am vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Gemeinschaftsstand „Young Innovators“.
Ausstellerstimmen
Viele Start-ups haben sich auf die Vorstellung ihrer Produkte und Lösungen von langer Hand vorbereitet, so auch PxE Holographic Imaging aus Israel. „Nach mehrjähriger Entwicklung sind wir nun bereit, unsere holografische Bildgebungstechnologie auf den Markt zu bringen“, freut sich Noga Barpal, Vice President Business Development. „Sie ermöglicht es, mit einer einzigen Standard-2D-Kamera gleichzeitig hochauflösende Farbbilder, Infrarotbilder und Tiefenkarten auf Pixelebene zu erfassen und sie auf natürliche Weise zu verschmelzen. Durch das Erreichen einer vollständigen Wahrnehmung in einem einzigen Modul bietet PxE ein Fundament für die maschinelle Bildverarbeitung, ohne jegliche Kompromisse und zum Preis einer Standard-2D-Kamera.“
Eine weitere Neuheit hat das belgische Start-up Spectricity im Messegepäck. Henrik Andersen, Chief Marketing Officer, beschreibt die Technologie: „Wir werden S1, unseren multispektralen Bildsensor mit unserer patentierten Filtertechnologie und die entsprechenden Kameramodule S1-M vorstellen.“ S1 ist laut Hersteller der weltweit erste wirklich miniaturisierte, in Massenproduktion herstellbare mobile Spektralbildsensor mit hochauflösender 16-Kanal-Bildgebung, der den gesamten sichtbaren und nahen Infrarotbereich mit Videoraten von 30 fps abdeckt. „Der Sensor erschließt eine Fülle von Anwendungen, die bisher High-End-Geräten vorbehalten waren.“
Quantenpunkt-Plattformtechnologie für Bildsensoren
Aus den Niederlanden erwartet die Messe Hochtechnologie bei auf Quantenpunkten basierenden Röntgensensoren. Präsentieren wird sie das Start-up QDI Systems. „Wir haben eine Quantenpunkt-Plattformtechnologie für Bildsensoren entwickelt. Das Material ist lösungsverarbeitbar und vielseitig in Bezug auf die Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen wie medizinische Bildgebung, maschinelles Sehen, Sicherheit, Inspektion und zerstörungsfreie Materialprüfung“, erklärt Chief Business Officer Juul Gielens. „Wir werden unser SWIR- und Röntgenkameramodul ausstellen und unseren Geschäftspartnern unsere zukünftigen Pläne für die Verarbeitung auf Wafer-Ebene vorstellen. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Technologie und unser Unternehmen dem Fachpublikum und den führenden Unternehmen der Branche zu präsentieren. Die Messe bietet dafür den perfekten Rahmen.“
Eine große Bedeutung hat die Messe auch für Medabsy, den bayrischen Spezialisten für synthetische Daten und Simulation von bildverarbeitenden Systemen. „Wir möchten viele neue wertvolle Kontakte knüpfen, insbesondere mit Entscheidungsträgern, die Inspektionssysteme planen und realisieren, um ihre Bedürfnisse und den Markt der industriellen Bildverarbeitung besser zu verstehen“, sagt Co-Founder und Geschäftsführer Maximilian Grau. „Wir werden unsere Plattform vorstellen und zeigen, wie einfach und schnell Inspektionssysteme mit Hilfe von digitalen Zwillingen geplant und synthetische Bilder als Trainingsdaten für KI-Anwendungen erzeugt werden, bevor die Hardware verfügbar ist. Dadurch werden Projektzeiten und Kosten insbesondere bei der Inbetriebnahme von Inspektionssystemen deutlich reduziert.“
Stand: 16.12.2025
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