Unter dem Motto „Flexible Automatisierungslösungen für Safety und Security“ präsentiert Pilz auf der Interpack 2023 (Halle 18, Stand B02) Technologien für mehr Produktsicherheit in der Verpackungsautomation. Schwerpunkt sind Lösungen und Produkte für die Primär-, Sekundär- und Endverpackung aus den Bereichen Sensorik, Steuerungstechnik, Bedienen und Beobachten sowie Netzwerke – mit der Industrie-Firewall SecurityBridge.
(Quelle: Pilz)
Ein Highlight von Pilz auf der Interpack 2023 (4. bis 10. Mai) in Düsseldorf: Die TÜV-SÜD-zertifizierte Lösung zur sicheren Überwachung der Kartonagenzufuhr an Verpackungsmaschinen. Weiterer thematischer Schwerpunkt ist die intelligente Verpackung 4.0 und wie sich die Digitalisierung hierbei gewinnbringend für die Verpackung von Lebensmitteln, Pharma und Non-Food nutzen lässt. Dazu können Besucher am Modell der Pilz Smart Factory live erleben, wie sich individualisierte Produkte sicher und flexibel fertigen lassen.
Zu den intelligenten Automatisierungskonzepten von Pilz, die Verpackungslinien nicht nur sicherer, sondern auch einfacher bedienbar machen, gehört die sichere Kartonagenzufuhr für den Bereich der Sekundärverpackung. Die für mittlere und kleinere Maschinen konzipierte und TÜV-SÜD-zertifizierte Lösung bietet gleich zwei Sicherheitssteuerungen als Auswerteinheiten zur Wahl – die Kleinsteuerung PNOZmulti 2 für Anwendungen, bei denen die Konfiguration über ein Softwaretool erfolgt, und das modulare Sicherheitsrelais myPNOZ für Zufuhrlösungen in Losgröße 1. Experten informieren in Düsseldorf darüber, wie diese flexible und wirtschaftliche Sicherheitslösung Zeit und Kosten bei Planung, Projektierung und Inbetriebnahme spart.
Sicherheit schließt den Zugang ein
Industrie 4.0 ist in der Verpackungsindustrie angekommen. Neben der Smart Factory sind intelligente Vernetzung und Customizing Leitthemen. Das erfordert leistungsfähige Automatisierungs- und Sicherheitskonzepte, die Safety und Industrial Security einschließen und somit auch die Produktsicherheit gewährleisten. Für diese präsentiert Pilz auf der Interpack zur Umsetzung eines umfassenden Zugangsmanagement an Verpackungsmaschinen und in Maschinenparks unter anderem seine Lösungen für das Identification and Access Management (IAM).
Digitale Lösungen für Wartung und mehr
IAM als umfassende Lösung für sicheres Zugangsmanagement ermöglicht darüber hinaus die sichere Betriebsartenwahl: In Düsseldorf hat das Automatisierungsunternehmen die effiziente digitale Wartungssicherung „Key-in-pocket“ dabei, die auf dem Zugangsberechtigungssystem PITreader und Pilz-Steuerungstechnik basiert. Sie verhindert den ungeplanten Wiederanlauf von Maschinen, solange sich Personen für Wartungsarbeiten in der Gefahrenzone aufhalten. Denn vor Betreten der Anlage authentifizieren sich ein oder mehrere autorisierte Bediener mit ihren persönlichen Transpondern und es wird eine individuelle Security-ID vergeben, die zentral in der Sicherheitssteuerung hinterlegt wird. Dies schützt die Maschine vor Manipulation und den Bediener vor ungewolltem Wiederanlauf.
Im Gegensatz zu einer Wartungssicherung mit mechanischen Schlüsseln kann die Anlage an jeder Schutztür betreten oder verlassen werden. Damit bietet „Key-in-pocket“ mehr Flexibilität und Zeitersparnis bei der Wartung. Weitere Flexibilität für Betreiber und Anwender präsentiert Pilz mit der Ausleseeinheit PITreader Card Unit, an der sich Bediener mit RFID-Transpondern im Karten- und Stickerformat identifizieren können.
Brandmauer, die das Verpacken schützt
Die Vernetzung von IT und OT (Operational Technology) macht einen zusätzlichen Schutz von Verpackungsmaschinen – etwa von Abfüllanlagen – notwendig. Im Messegepäck hat Pilz hierfür die Firewall SecurityBridge, die Steuerungsnetzwerke vor Manipulation durch unbefugten Zugriff schützt. Sie überwacht den Datenverkehr zwischen PC und Steuerung und meldet unerlaubte Veränderungen am Steuerungsprojekt. So sichert sie nachgelagerte Steuerungen vor netzwerkbasierten Angriffen und unbefugtem Zugriff. Das gewährleistet eine hohe Produktsicherheit, wie sie vor allem auch im Bereich Pharma und Lebensmittelverpackung gefordert ist.
Von der Risikobeurteilung bis zur Sicherheitsvalidierung
Für sichere und rechtskonforme Maschinen müssen Maschinenbauer die entsprechenden Normen kennen und anwenden. Die Anforderungen der international gültigen Norm für Verriegelungseinrichtungen EN ISO 14119 gehört dazu. Welche weiteren Normen Hersteller und Betreiber berücksichtigen müssen, darüber können sich Besucher auf dem Pilz-Messestand informieren. Der Experte für die sichere Automation unterstützt mit einem maßgeschneiderten Support entlang des gesamten Lebenszyklus von Verpackungsmaschinen, ausgehend von der Risikobeurteilung bis hin zur Sicherheitsvalidierung, inklusive der internationalen Konformitätsbewertung.
Stand: 16.12.2025
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