Ein neues 2PP 3D-Drucksystem feiert sein erfolgreiches Marktdebüt. Es kann Polymer-Mikrobauteile im Nano- bis Zentimeterbereich im Bereich von 12 Größenordnungen mit hoher Geschwindigkeit herstellen.
(Quelle: UpNano)
Mehrere Kunden aus Industrie und Forschung haben das 3D-Drucksystem "NanoOne" gekauft, heißt es in einer Pressemitteilung. Hersteller ist die UpNano GmbH aus Wien, ein Spin-Out der TU Wien. Dank der Vielseitigkeit des Geräts, so heißt es weiter, konnten alle Aufträge individuell an die Anforderungen der Kunden angepasst werden. Besonders große Vorteile stellten der leistungsstarke Laser, der optimierte optische Aufbau, die patentierte adaptive Auflösungstechnologie und die dafür entwickelten Scan-Algorithmen des Lasers dar. Im Zuge des erfolgreichen Markteintritts habe das Unternehmen seinen Platzbedarf in der Wiener Hauptniederlassung verdoppelt und einen neuen Hauptvertriebsleiter (Head of Sales) eingestellt, der über eine ausgewiesene Erfolgsbilanz in der Branche verfüge.
Was kann 2PP 3D-Druck?
2-Photonen-Polymerisations-(2PP) 3D-Druck ist eine, wie es heißt, hochpräzise Produktionstechnologie am Rande des physikalisch Vorstellbaren. Sie ermögliche Unternehmen, Bauteile herzustellen, die noch vor ein paar Jahren undenkbar waren. Auch im Forschungsbereich herrsche eine sehr große Nachfrage nach dieser Technologie. Bisher seien nur sehr wenige 2PP 3D-Drucksysteme in der Lage gewesen, die Anforderungen beider Bereiche – Industrie & Forschung – zu erfüllen. Kürzlich erfolgte Verkäufe des NanoOne-Systems zeigten jedoch, dass dieses innovative und vielfältig einsetzbare System tatsächlich einen weiten Bereich der Anforderungen abdecken könne.
Hochtransparente Teile aus dem 3D-Drucker
Zu den ersten Kunden gehöre ein auf optische Anwendungen spezialisiertes europäisches Unternehmen. Es habe nach nach einem 2PP 3D-Drucksystem gesucht, das hochtransparente Teile produzieren kann. Der leistungsstarke Laser des NanoOne sei in der Lage, die nötige Energie zur Polymerisierung dieses speziellen Materials aufzubringen. Anbieter UpNano ehabe zudem ein Team von Spezialisten engagiert, das ein Druckmaterial exakt nach den Bedürfnissen des Kunden entwickeln könne.
UpNano-CEO Bernhard Küenburg zur Zusammenarbeit und zu den Verkäufen: „Der NanoOne überzeugt mit der innovativen adaptiven Auflösungstechnologie, die – gemeinsam mit einem optimierten optischen Aufbau und cleveren Algorithmen – die volle Stärke unseres außergewöhnlich starken Lasers nutzt. All das erlaubt uns, auch zusätzliche spezielle Funktionen in unser System einzubauen, die für die individuellen Bedürfnisse unserer Partner, wie beispielweise aus der Industrie, maßgeschneidert sind.“ Dass sich die Universität Freiburg in Deutschland kürzlich auch entschied, einen NanoOne zu erwerben, demonstriere eindrucksvoll, dass das 3D-Drucksystem sowohl für industrielle als auch für Anforderungen aus der Forschung geeignet sei. Die Universität werde die Möglichkeiten des Drucksystems besonders für materialwissenschaftliche Studien ausschöpfen, mit speziellem Fokus auf Fremdpartikeln, die hohe Anforderungen an die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit der 3D-Druckprozesse stellen.
Vor wenigen Wochen habe sich eine weitere Universität im D-A-CH–Raum sowie in Skandinavien nach kompetitiven Ausschreibungsverfahren ebenfalls für einen NanoOne-Drucker entschieden. Die Motivation dieser Universitäten, das System von UpNano auszuwählen, beruhe – wie es bei vielen Forschungseinrichtungen gang und gäbe ist – auf den limitierten finanziellen Mitteln. Durch eine etwas einfachere Ausstattung des NanoOne habe UpNano nach eigenen Angaben allerdings auch diesen Vorgaben entsprechen können, ohne die Erwartungen der hochinnovativen Forschungsgruppen an die die technischen Spezifikationen des Systems zu enttäuschen.
Verkaufsteam gestärkt
Im Zuge der Anerkennung von Seiten der Industrie und Forschung habe UpNano seine Räumlichkeiten für Büros, Forschung & Entwicklung sowie Produktion in der Wiener Hauptniederlassung verdoppelt. Ebenso habe man das Verkaufsteam entscheidend verstärkt. Mit Einstellung von Henrik Åkesson als Head of Global Sales sei es gelungen, sich die Unterstützung eines der versiertesten Verkaufsprofis in der 3D-Druck-Industrie zu sichern. Åkesson zu seiner neuen Verantwortlichkeit: „UpNano bietet nicht nur die beste Technologie für schnellen 3D-Druck über einen weiten Dimensionsbereich, sondern profitiert auch von ihrem hoch motivierten und innovativen Team. Es sind schließlich zwei Bereiche, die wir unseren Kundinnen und Kunden bieten – ein State-of-the-Art Drucksystem und einen Service, der den Kundinnen und Kunden tatsächlich hilft, das Beste aus unseren Maschinen herauszuholen. Es ist eine große Freude und Ehre für mich, Teil dieses hochbegeisterten Teams zu sein und dem Markt zu zeigen, was 3 D-Druck tatsächlich leisten kann, wenn Wissen und Motivation sich auf höchstem Niveau bewegen.“
Stand: 16.12.2025
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