gesponsertDigital Twins & Apps Vom Modell zur Simulations-App

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Ein gutes Modell hilft wenig, wenn nur wenige es bedienen können. Beim COMSOL Day erfahren Sie, wie Simulations-Apps, Surrogatmodelle und digitale Zwillinge komplexe Multiphysik für Entwicklung, Test und Betrieb zugänglich machen.

(Bild:  COMSOL Multiphysics GmbH)
(Bild: COMSOL Multiphysics GmbH)

Wenn Simulation die Abteilung wechselt

Die multiphysikalische Simulation ist heute in vielen Entwicklungsprozessen unverzichtbar. Sie hilft dabei, komplexe Wechselwirkungen zu verstehen und Designs frühzeitig zu bewerten. In der Praxis bleibt die Anwendung von Simulationen jedoch meist auf wenige Spezialistinnen und Spezialisten beschränkt. Wer ein Modell nicht selbst aufgebaut hat, kann es in der Regel nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Genau hier setzen Simulations-Apps und digitale Zwillinge an.

Beim COMSOL Day: Simulation Apps & Digital Twins am 11. Juni 2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr dreht sich alles darum, wie sich hochgenaue Multiphysikmodelle in anwendungsnahe Werkzeuge überführen lassen. Im Mittelpunkt stehen Simulations-Apps, Surrogatmodelle und digitale Zwillinge, die es ermöglichen, Simulationsergebnisse auch für Teams aus den Bereichen Entwicklung, Test, Produktion und Betrieb zugänglich zu machen.

Mithilfe des Application Builders in COMSOL Multiphysics® können Modellierer benutzerfreundliche Apps erstellen, die gezielt auf bestimmte Aufgaben zugeschnitten sind. Anwenderinnen und Anwender müssen dann nicht das vollständige Modell bedienen, sondern arbeiten mit einer Oberfläche, die nur die relevanten Eingaben, Ergebnisse und Auswertungen enthält. Mithilfe des COMSOL Compilers™ können solche Apps zudem als eigenständige ausführbare Anwendungen bereitgestellt werden. Diese Apps können innerhalb und außerhalb der Organisation weitergegeben werden und sind ohne zusätzliche Lizenzierung durch die Endanwender nutzbar.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung sind Surrogatmodelle. Diese können dazu beitragen, rechenintensive Simulationen deutlich schneller auszuwerten und somit interaktive Anwendungen zu ermöglichen. Das ist besonders für digitale Zwillinge relevant. Wenn Simulationsergebnisse nicht erst nach langer Rechenzeit, sondern nahezu unmittelbar verfügbar sein sollen, können reduzierte oder datengetriebene Modelle eine wichtige Rolle spielen. Surrogatmodelle sind somit ein wichtiger Baustein für schnelle Apps und die Integration in digitale Zwillinge.

Mehrere Anwendungsbeispiele zeigen, wie das in der Praxis aussehen kann. Kresten Juel Jensen von Resolvent spricht über Simulations-Apps und digitale Zwillinge bei der Entwicklung von Batterien für elektrische Lkws. Dabei geht es um das Zusammenspiel elektrochemischer, thermischer und mechanischer Effekte sowie um Fragen bezüglich Performance, Degradation, Lebensdauer, Ladezustand, Gesundheitszustand und verbleibender Nutzungsdauer. Das Beispiel zeigt, wie Simulationsmodelle nicht nur in der Entwicklung, sondern auch für Test- und Betriebsentscheidungen genutzt werden können.

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Ein weiteres Praxisbeispiel stammt aus der Leistungselektronik: Daniel Tscharnuter von der KAI GmbH präsentiert eine App zur thermischen Simulation von Teststrukturen. Diese ermöglicht es experimentell arbeitenden Teams, lokale Temperaturfelder und thermische Belastungen auszuwerten, ohne dass sie tief in das zugrunde liegende Simulationsmodell einsteigen müssen.

Das Programm wird durch Sessions zum Aufbau von Apps und digitalen Zwillingen, zur Beschleunigung von Apps mit Surrogatmodellen sowie durch eine Panel-Diskussion über den Einsatz von Simulations-Apps und digitalen Zwillingen in verschiedenen Branchen ergänzt.

Der COMSOL Day richtet sich an alle, die Simulationen stärker in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse integrieren möchten. Zu ihnen zählen Simulationsexperten, Entwicklungs- und Testingenieure, Verantwortliche für digitale Zwillinge sowie technische Entscheiderinnen und Entscheider, die Simulationswissen breiter im Unternehmen verfügbar machen wollen.

Nehmen Sie am COMSOL Day teil und erfahren Sie, wie Sie aus Multiphysikmodellen interaktive Apps und digitale Zwillinge erstellen können.

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