Stratasys stellt eine Weiterentwicklung der additiven Fertigung in der Produktion vor. Dazu gehören neue 3D-Druckmaterialien, ein erweitertes Ökosystem mit Softwarepartnern sowie die Verfügbarkeit neuer Polymer-3D-Drucksysteme auf dem US-Markt.
(Quelle: Stratasys/Daikin)
Die Lösungen von Stratasys eignen sich ideal für die Umstellung auf eine umfassende additive Fertigung mittels 3D-Druck in der gesamten Produktwertschöpfungskette. „Unsere Systeme werden unterstützt durch ein umfangreiches Ökosystem aus Materialien, einer Softwarestrategie der Industrie 4.0 und die über 30-jährige Branchenexpertise“, sagt Rich Garrity, President von Stratasys Americas.
Stratasys baut sein Ökosystem an Materialien weiter aus und bietet Kunden eine Vielzahl von Optionen für 3D-Drucktechnologien und -lösungen. Das Unternehmen kündigte neue Materialien für die 3D-Drucker Stratasys H350und Stratasys Origin Onean sowie eine neue OriginOpen Material License (OML) für Origin One.
3D-Drucker für die Massenproduktion gebrauchsfertiger Bauteile
Der 3D-DruckerH350 mit der SAF-Technologie wurde entwickelt für die Massenproduktion gebrauchsfertiger, konsistenter Bauteile – und um den Produktionsablauf individuell anpassen und steuern zu können. Anfänglich nutzt die H350 das nachhaltige Material High-Yield PA11, das zu 100 % aus Rizinusbohnen biologischen Ursprungs gewonnen wird. Darüber hinaus ist ab 2022 für die H350 auch PA12 (auch bekannt als Nylon 12) erhältlich. PA12 bietet Formstabilität, chemische Beständigkeit und Schlagfestigkeit. Es wurde für verschiedene Drucktechnologien der additiven Fertigung verwendet, um Werkzeuge, Vorrichtungen und funktionsfähige Endprodukte herzustellen.
Der Hersteller hat sein Ökosystem aus Materialien ausgeweitet, es gibt nun zwei neue Materialien von Henkel für Origin One. Stratasys Dura56 von Loctite ist ein langlebiges, schlagfestes Photopolymer mit außergewöhnlicher Oberflächenqualität und geringen Kosten pro Kilo. Das Material wurde für Anwendungen mit hohem Materialverbrauch und für funktionale Anwendungen entwickelt, bei denen Ästhetik und Robustheit entscheidend sind. Dura56 ist ideal für Endbauteile wie Gehäuse, Bauteile mit Passungsmerkmalen oder Oberflächen der Klasse A.
„Dura56 ist so gestaltet, dass es die spezifischen Anforderungen der Kunden erfüllt und Drucktechnikern mehr Effizienz bietet“, sagt Cindy Deekitwong, Global Head of Marketing bei Loctite von Henkel, einem Anbieter industrieller Klebstofflösungen. „Wir werden auch in Zukunft leistungsstarke Photopolymere liefern, mit deren Hilfe Ingenieure in einer Vielzahl von Branchen das Potenzial der additiven Fertigung für Endbauteile voll ausschöpfen können.
Additive Fertigung: neues Material für den Drucker Origin One
Das zweite Material für den Drucker Origin One ist Loctite 3D IND405 Clear, eineingliedriges, halbstarres, transparentes Photopolymerharz mit glatter Oberflächenbeschaffenheit, guter Schlagfestigkeit und Dehnung, das sich für den 3D-Druck eignet. Mit IND405 gedruckte Bauteile können durch Polieren eine optisch transparente Oberfläche erhalten. Das Material kann maschinell bearbeitet, geklemmt und poliert werden und eignet sich für mikrofluidische Geräte und Führungsüberzüge. Seine Eigenschaften sind am ehesten vergleichbar mit ungefülltem Polypropylen.
Außerdem führt Stratasys seine Origin Open Material License (OML) für das System Stratasys Origin One ein, das voraussichtlich noch in diesem Jahr ausgeliefert wird. Mit dem Software-Toolkit von Origin OML können fortgeschrittene Druckanwender und Materialunternehmen kundenspezifische Arbeitsabläufe und neue Materialien entwickeln, sie in der Betaphase testen und mit ihnen experimentieren. Nutzer von OML können Licht, Temperatur, Kraft, Geschwindigkeit und Druck schichtweise steuern und haben so die optimale Kontrolle über den Druckvorgang. Mithilfe von OML können Materialunternehmen und intensive Nutzer Iterationen von Materialformulierungen beschleunigen und Produkte innerhalb weniger Wochen statt mehrerer Jahre auf den Markt bringen.
Stand: 16.12.2025
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AMFG ist ein Anbieter von Software im Bereich Manufacturing Execution System (MES) und für die Automatisierung von Arbeitsabläufen der additiven Fertigung. Gemeinsam mit Stratasys will das Unternehmen AM-Lösungen bereitstellen und die Expertise von AMFG bei der Automatisierung von Arbeitsabläufen mit den 3D-Druckern und der Software Grabcad kombinieren.