Industriestudie PLM-Nutzer führen beim Einsatz künstlicher Intelligenz

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Beim Einsatz von KI sind PLM-Nutzer ihren Konkurrenten um 28 Prozentpunkte voraus. Das geht aus einer Studie von Aras hervor, für die 656 Führungskräfte aus den USA, Europa und Japan befragt wurden.

87 Prozent der PLM-Nutzer arbeiten im Bereich der Produktentwicklung mit KI-Technologien. Zum Vergleich: Bei Unternehmen ohne PLM-Software sind es nur 59 Prozent.(Bild:  Aras)
87 Prozent der PLM-Nutzer arbeiten im Bereich der Produktentwicklung mit KI-Technologien. Zum Vergleich: Bei Unternehmen ohne PLM-Software sind es nur 59 Prozent.
(Bild: Aras)

Unternehmen, die Systeme zum Product Lifecycle Management (PLM) nutzen, sind bei der digitalen Transformation und dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) deutlich im Vorteil. Sie demonstrieren eine größere Resilienz, erreichen Nachhaltigkeitsziele schneller und meistern regulatorische Herausforderungen souveräner als Unternehmen, die mit veralteten Insellösungen arbeiten.

„Wir erleben die Etablierung einer neuen industriellen Hierarchie“, erklärt Jens Rollenmüller, Regional Vice President bei Aras. „Unternehmen, die ihre Abläufe um flexible, vernetzte PLM-Plattformen aufgebaut haben, profitieren von einem ‚systemischen Vorteil‘: Sie reagieren nicht nur auf Disruptionen, sondern verwandeln sie in Wettbewerbsvorteile.“

Die Umfragedaten legen bemerkenswerte Unterschiede in entscheidenden Geschäftsbereichen offen, beispielsweise:

Produktentwicklung: Während 87 Prozent der PLM-Nutzer KI in der Produktentwicklung einsetzen, sind es bei Unternehmen ohne Product Lifecycle Management nur 59 Prozent. Damit sind die Nutzer dieser Software ihren Konkurrenten um 28 Prozentpunkte voraus. Sie profitieren von optimierten Prozessen, prädiktiven Fähigkeiten und beschleunigter Innovation.

Regulatorische Bereitschaft: Mit Blick auf Europas Corporate Sustainability Reporting Directive und die kommenden Anforderungen für digitale Produktpässe sind 88 Prozent der PLM-Nutzer Compliance-bereit – im Vergleich zu nur 70 Prozent der Unternehmen ohne entsprechende Infrastruktur.

Digital-Thread-Kompetenz: 59 Prozent der PLM-Nutzer erachten den Digital Thread als geschäftskritisch, während dies nur für 35 Prozent der Unternehmen ohne diese Infrastruktur gilt. Diese Diskrepanz offenbart eine beträchtliche Lücke bei der digitalen Integration und der Zukunftsbereitschaft.

Mehr als Software: PLM ist Teil der strategischen Architektur

Rollenmüller ist der Ansicht, dass Unternehmen durch die Implementierung einer PLM-Plattform an organisatorischer Kompetenz gewinnen. „Wer Design nahtlos mit dem Fertigungsprozess verknüpft, Lieferantendaten mit Compliance-Anforderungen verzahnt und Marktanforderungen mit der Produktstrategie verbindet, agiert auf einer ganz anderen Ebene“, sagt er. Laut dem Industrieexperten wird diese systematische Integration umso wichtiger, je komplexer die regulatorische Landschaft wird.

Auf dem Bild ist eine Grafik zu den Anforderungen an die Nachhaltigkeit bei PLM-Nutzern versus Nicht-Nutzern zu sehen. Dort konnten die Befragten ihre Vorbereitung als "gut", "eher gut", "eher weniger gut" und "schlecht" angeben.
88 Prozent der PLM-Nutzer sind Compliance-bereit.
(Bild: Aras)

Die Umfrageergebnisse zeigen: PLM-Nutzer meistern sowohl das Tagesgeschäft als auch künftige Herausforderungen deutlich besser. In wichtigen Bereichen wie der KI-Adoption, der Implementierung digitaler Threads und der Regulierungs-Readiness verfügen sie über einen kontinuierlich wachsenden Wettbewerbsvorsprung. Rollenmüller sagt dazu: „Sie verwalten nicht nur Daten, sondern orchestrieren Entscheidungsprozesse, beschleunigen Innovationszyklen und schaffen organisatorische Intelligenz, die sich in Echtzeit an Marktveränderungen anpasst.“

Über die Studie

„Die Zukunft der Produktentwicklung – Product Lifecycle Management im Fokus“ ist eine Studie, die im Januar 2025 durchgeführt wurde und auf den Antworten von 656 Führungskräften in Europa, den USA und Japan basiert. Sie untersucht, wie führende Unternehmen der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie (mit einem Umsatz von mehr als 40 Millionen Euro) mit dem Einsatz von KI, der Integration digitaler Prozesse und regulatorischen Anforderungen umgehen. Der vollständige Studienband kann hier heruntergeladen werden.

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