Intelligente Produktion SPS 2025: Smarte Sicherheitsbremsen für vertikale Achsen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Schwerkraftbelastete Achsen in Robotik-Anwendungen müssen sicher sein. Dafür kommen Sicherheitsbremsen der neuen Generation der Roba topstop sowie die Module brake-checker und gateway zum Einsatz.

Die Kombination aus Roba gateway und Roba brake-checker sorgt nicht nur für eine intelligente Ansteuerung und einen intelligenten Betrieb der Bremsen, sondern ermöglicht durch sensorloses, vernetztes Bremsenmonitoring auch eine effiziente und vorausschauende Wartung.(Bild:  Mayr Antriebstechnik)
Die Kombination aus Roba gateway und Roba brake-checker sorgt nicht nur für eine intelligente Ansteuerung und einen intelligenten Betrieb der Bremsen, sondern ermöglicht durch sensorloses, vernetztes Bremsenmonitoring auch eine effiziente und vorausschauende Wartung.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Wie Sicherheit in smarten Umgebungen zuverlässig erreichbar ist, zeigt mayr Antriebstechnik auf der SPS 20205 in Nürnberg. Das Unternehmen präsentiert Sicherheitsbremsen wie etwa die neue Generation der Roba topstop. Das zur Bremse passende Modul Roba brake-checker ermöglicht permanentes Bremsenmonitoring. In Kombination mit dem Roba gateway liefert das System wertvolle Daten für vorausschauende Maschinenwartung, den digitalen Zwilling und smarte Produktionsumgebungen. Eine praktische Checkliste bietet darüber hinaus Unterstützung bei der Validierung der Bremsen.

In Fertigungsanlagen oder bei Robotern mit schwerkraftbelasteten Achsen ist der Schutz von Menschen und Material essenziell. Sicherheitsbremsen nach dem Fail-Safe-Prinzip – also geschlossen im energielosen Zustand – bilden hierbei die Grundlage. Die Roba topstop hält Lasten zuverlässig in Position und verhindert unkontrollierte Bewegungen bei Stromausfall oder Not-Halt. Durch ihre Platzierung zwischen Motor und Abtrieb eignet sich die Bremse auch zur nachträglichen Integration in bestehende Konstruktionen – eine Lösung, die Aufwand und Kosten spart.

Zuverlässigkeit durch robuste Bauweise

Für den industriellen Alltag ist das Bremssystem als eigenständiges, kompaktes Modul ausgeführt. O-Ringe an den Schnittstellen sorgen für eine zuverlässige Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit, die Bremsen erreichen standardmäßig die Schutzart IP66. Selbst bei demontiertem Antrieb bleibt die Vertikalachse gesichert, ein Vorteil für Wartung und Transport. Dank angepasster Flanschabmessungen lässt sich das System problemlos in vorhandene Konstruktionen integrieren.

Sensorlose Überwachung – Daten für smarte Produktion

Die Roba topstop ist standardmäßig mit einem normierten Stecker ausgestattet für einfachen Anschluss und Integration in sensorlose Monitoring-Systeme.(Bild:  Mayr Antriebstechnik)
Die Roba topstop ist standardmäßig mit einem normierten Stecker ausgestattet für einfachen Anschluss und Integration in sensorlose Monitoring-Systeme.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Mit dem Roba brake-checker bietet der Hersteller ein Modul an, das Sicherheitsbremsen ohne zusätzliche Sensorik überwacht. Es erkennt anhand von Strom- und Spannungsverläufen den Zustand der Bremse und ermöglicht eine vorausschauende Instandhaltung. Kritische Parameter wie Schaltzeit, Spulentemperatur und Funktionsreserve werden zuverlässig detektiert. Über das zusätzliche Modul Roba gateway lässt sich die Lösung netzwerkfähig machen, um beispielsweise die erfassten Daten in bestehende Fernwartungssysteme einzubinden oder digitale Zwillinge aufzubauen – für smarte Produktion und mehr Transparenz im Antriebsstrang.

Validierungshilfe erleichtert Auslegung

Neben der Technik bietet der Hersteller auch Unterstützung im Engineering: Eine speziell entwickelte Validierungshilfe mit Sicherheitskennwert B10d erleichtert die Auslegung nach DIN EN ISO 13849-1. Die strukturierte Checkliste enthält alle relevanten Informationen zu den angewandten grundlegenden und bewährten Sicherheitsprinzipien und ermöglicht eine normgerechte Beurteilung der eingesetzten Bremsen. Besonders hilfreich: Roba topstop wurde durch den TÜV als „bewährtes Bauteil“ gemäß Kategorie 1 bestätigt.

Mit seiner neuen Bremsgeneration und den dazugehörigen digitalen Modulen bietet der Hersteller durchdachte, durchgängige Lösungen für sicherheitskritische Anwendungen in der Automation. Auf der SPS 2025 zeigt das Unternehmen, wie smarte Antriebskomponenten nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Verfügbarkeit wertvoller Daten gewährleisten.

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