Vor drei Jahrzehnten wurde ITK Engineering im rheinlandpfälzischen Kuhardt gegründet. Das Startup kann eine eindrucksvolle Wachstumsgeschichte vorweisen und gehört heute mit 1.300 Mitarbeitern zu den Branchenführern im Bereich Digital Engineering.
ITK Engineering wird 30 Jahre alt.
(Bild: ITK Engineering)
Der QR-Code wird entwickelt, die Deutsche Bahn gegründet und Michael Schumacher erster deutscher Formel 1-Weltmeister – das Jahr 1994 hatte viele Höhepunkte. Besondere Bedeutung hat es auch für ITK Engineering, ist es doch das Gründungsjahr des Technologieunternehmens. Dieses Jahr feiert ITK sein 30-jähriges Bestehen. „Wir sind stolz auf unsere Unternehmensgeschichte und die eindrucksvolle Entwicklung von einem kleinen Startup zu einem international etablierten Entwicklungspartner für Digital Engineering“, erklärt CEO Dr. Frank Schmidt. „Mit unserer großen Methodenexpertise, von Embedded Systems über Cloud Computing bis hin zu Künstlicher Intelligenz, stehen wir für die kundenspezifische Lösung hochkomplexer technologischer Problemstellungen“.
CEO Dr. Frank Schmidt (links) und CFO Jens Hofmann sind stolz auf ihre Unternehmensgeschichte.
(Bild: ITK Engineering)
Wegbereiter der Modellbasierten Entwicklung
25 Quadratmeter groß war der Kellerraum im rheinland-pfälzischen Kuhardt nahe Karlsruhe, in dem Michael Englert 1994 das „Ingenieurbüro für Technische Kybernetik“ gründete. Seine Vision war es, mit Software- und Systementwicklung Fahrzeuge und Systeme intelligent zu machen. War er anfangs ein Ein-Mann-Unternehmen, kam nach und nach eine kleine Truppe aus begeisterten Ingenieuren – meist Regelungstechniker – dazu. Es folgten erste Projekte für Kunden aus Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt. Das kleine Unternehmen wuchs rasant. 2001 wurde in Marburg die erste Niederlassung der ITK Engineering – Ingenieurbüro für Technische Kybernetik mbH eröffnet. Ein Jahr später folgte der nächste Standort in München. Fokus des Unternehmens war es weiterhin, komplexe Problemstellungen von Kunden aus unterschiedlichen Branchen mit maßgeschneiderten System- und Softwarearchitekturen zu lösen. ITK Engineering entwickelte sich zum Wegbereiter der Modellbasierten Entwicklung. Ein weiterer Meilenstein dieser Entwicklung folgte 2017: Die Robert Bosch GmbH übernahm ITK Engineering als 100-prozentiges Tochterunternehmen.
Familiäres Miteinander seit der Gründung
Innovative Methoden und Technologien waren von Beginn der Antrieb bei ITK Engineering, doch auch die besondere Kultur des Unternehmens spielte schon immer eine große Rolle. „Ich selbst bin im Jahr 2000 als Mitarbeiter Nummer 7 zu ITK gekommen“, blickt Christian Hötterges – heute Leiter Elektromobilität – zurück. „Jahrelang kannte sich jeder bei ITK, wir waren Kollegen und Freunde gleichermaßen. Heute, dreißig Jahre später, ist das Unternehmen enorm gewachsen, an unseren Werten des familiären Miteinanders und des Zusammenhalts halten wir weiterhin fest. Sie sind Teil unseres Selbstverständnisses“.
Erfolgsgrundlage des Unternehmens sind bis heute seine hochqualifizierten und motivierten Ingenieure. Hatte ITK Engineering 2006 noch 104 Mitarbeitende, so waren es 2014 bereits 740. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 1.300 Mitarbeiter. Sie arbeiten mit Kunden unterschiedlicher Branchen zusammen, von der Automobilindustrie über die Bahn- und Medizintechnik bis hin zu Industrieunternehmen. „Mitte der neunziger Jahre hätte wohl niemand gedacht, dass ITK Engineering eine derartige Wachstums- und Erfolgsgeschichte hinlegen wird“, sagt Schmidt.Seit 2013 ist der Hauptsitz der ITK Engineering GmbH in Rülzheim (Rheinland-Pfalz), weitere neun Standorte sind über Deutschland verteilt. Zudem gibt es fünf internationale Standorte in China, Japan, Österreich, Spanien und den USA. „Mit dieser eindrucksvollen Internationalisierung wuchs über die Jahre auch die Vielfalt in unseren Teams. Genau das ist eine unserer Stärken: die standortübergreifende Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen persönlichen und kulturellen Hintergründen auf Augenhöhe“, erklärt CFO Jens Hofmann.
Informationstechnologie und Ingenieurswissenschaften verknüpfen
„Wir wenden schon immer digitale Methoden an“, erklärt Schmidt. „Unsere Kernkompetenz liegt im Digital Engineering, also in der Verknüpfung von Informationstechnologie und Ingenieurswissenschaften“. ITK Engineering setzt kundenspezifische und plattformunabhängige System- und Softwarelösungen auf. Im Fokus: die Nutzung digitaler Tools und Methoden, die domänenübergreifende Zusammenarbeit sowie eine permanente Betrachtung des Gesamtsystems anstatt einzelner Komponenten. Dank ausgeprägtem branchenübergreifendem Methodenwissen deckt das Unternehmen die gesamte Bandbreite von Softwareentwicklung für Embedded Systeme bis hin zu Data Analytics und Künstliche Intelligenz ab. Sichtbar wird das auch im neuen Unternehmensleitbild: ITK. The Art of Digital Engineering. „Es beschreibt unsere besondere Herangehensweise an komplexe Herausforderungen“, erklärt Schmidt. „Wir stehen für maßgeschneiderte, einzigartige und kreative Lösungen jenseits des Gewöhnlichen anstelle von Standardkonzepten“.
Stand: 16.12.2025
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