Kontext statt Datenflut
Digitale Zwillinge für bessere Entscheidungen

Ein Gastbeitrag von Dominik Nöth 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die digitale Transformation fordert neue Wege: Um hohe Komplexität und Dynamik sicher zu beherrschen, gewinnen digitale Zwillinge für eine effiziente Entwicklung zunehmend an Bedeutung.

Digitale Zwillinge schlagen die Brücke zum realen Produkt: Durch den Abgleich mit physischen Komponenten gelingt eine fundierte Validierung bereits in einer frühen Entwicklungsphase.  (Bild:  Gofore GmbH)
Digitale Zwillinge schlagen die Brücke zum realen Produkt: Durch den Abgleich mit physischen Komponenten gelingt eine fundierte Validierung bereits in einer frühen Entwicklungsphase.
(Bild: Gofore GmbH)

Beim digitalen Zwilling geht es um weit mehr als ein sichtbares 3D-Modell. Kern ist ein digitales, daten- und modellbasiertes Abbild eines realen Systems samt relevanten Zuständen, Zusammenhängen und Wechselwirkungen. Sein Nutzen entsteht dort, wo Entwicklungsdaten, Simulationen, Zustandsinformationen und Betriebsdaten zusammengeführt und in Beziehung gesetzt werden. Dadurch bildet er nicht nur die äußere Form eines Systems ab, sondern dessen Verhalten, Wechselwirkungen und Entwicklung über die Zeit. Genau dieses Zusammenspiel macht den digitalen Zwilling wertvoll: Er schafft Kontext, erhöht die Nachvollziehbarkeit und unterstützt fundierte Entscheidungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg.