Automation: Igus startet Bewerbungsphase für den Roibot Award 2024
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Rainer Trummer
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Igus sucht erneut kreative Low-Cost-Automation-Projekte mit dem schnellsten Return-on-Invest. Anwender können sich bis zum 30. Juni 2024 bewerben.
(Quelle: Igus)
Die deutsche Wirtschaft schwächelt und wird sich laut Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) auch 2024 nur schleppend erholen. Das spürt auch der Maschinenbau. Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, führt daher kein Weg mehr an der Automatisierung vorbei. Dank Low-Cost-Automation (LCA) und dem RBTX-Robotik-Marktplatz von Igus finden Unternehmen jeder Größe eine komplette Lösung, die zu ihren Anforderungen und ihrem Budget passt – und das schon ab 2000 Euro. Die Projekte mit dem schnellsten Return-on-Invest (ROI) zeichnet das Kunststoffunternehmen jetzt zum mittlerweile dritten Mal mit dem Roibot Award aus. Anwender können sich ab sofort bewerben und Low-Cost-Automation-Produkte im Wert von 5000 Euro sowie internationale Anerkennung gewinnen.
Automation hilft in schwachen Konjunkturphasen
In Zeiten schwächelnder Konjunktur suchen sowohl Konzerne als auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach kostengünstigen und einfach umsetzbaren Automationslösungen. Genau diesen Bedarf bedient der Hersteller mit Low-Cost-Automation. Bei dem Kölner Kunststoffspezialisten gibt es alles, was Interessierte für die kostengünstige Prozessautomatisierung benötigen, aus einer Hand: von einzelnen Komponenten über Roboter mit Peripherie bis hin zu Komplettlösungen für individuelle Anwendungen. Die durchschnittlichen Investitionskosten liegen hier bei 12.000 Euro. Zum Vergleich: Ein Industrieroboter kostet inklusive Steuerung, Software und Lizenzen schnell über 100.000 Euro. „Wir staunen immer wieder, wie fantasievoll Unternehmen unsere Komponenten einsetzen. Von der automatisierten Regenwurmfarm bis hin zum Roboter, der Bier ausschenkt“, erzählt Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Low-Cost-Automation bei Igus. Doch viele dieser Erfindungen bekämen zu wenig Aufmerksamkeit. „Deshalb bieten wir mit dem Roibot Award 2024 zum mittlerweile dritten Mal LCA-Projekten, die Mut, Kreativität und Out-of-the-box-Denken beweisen, eine Bühne.“ Der Hersteller veranstaltet den Wettbewerb mit internationaler Ausrichtung alle zwei Jahre. 2022 hatten sich 110 Projekte aus 20 Ländern beworben.
Startschuss für die Bewerbungsphase ist gefallen
Anwender können sich bis zum 30. Juni 2024 mit ihren Automatisierungsprojekten für den Roibot Award bewerben – unter www.igus.de/roibot-anmeldung. Das Unternehmen bietet dabei auf Wunsch Unterstützung. Ein Expertenteam erstellt kostenfrei Video- und Bildaufnahmen der Anwendung und betreut die Inszenierung. Teilnehmer überspringen so den Bewerbungsprozess und sind direkt Kandidaten für den Wettbewerb. Voraussetzung ist, dass die LCA-Lösungen mit Komponenten arbeiten, die über den Hersteller oder über RBTX.com gekauft wurden. Dazu zählen zum Beispiel Gelenkarmroboter, kartesische Roboter, Delta-Roboter und Scara-Roboter.
Preisgeld und internationale Aufmerksamkeit gewinnen
Eine Jury aus Vertretern der Fachpresse und Experten der Industrie kürt die drei besten Projekte, die sich durch Originalität und einen niedrigen ROI auszeichnen. Der Sieger erhält Low-Cost-Automation-Hardware im Wert von 5000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten im Wert von 2500 Euro und 1000 Euro. „Der Wettbewerb bietet Teilnehmenden zudem internationale mediale Aufmerksamkeit und die Gelegenheit, sich mit anderen Automatisierungsenthusiasten zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen, Inspiration zu sammeln und vielleicht sogar neue Karrierechancen auszuloten. So wurden zum Beispiel beim vorigen Wettbewerb Investoren für ein junges Start-up gefunden“, so Mühlens abschließend. Davon habe auch der Gewinner aus 2022 profitiert: die MFG Technik & Service. Das Unternehmen aus Kranzberg bei München hat die Jury mit dem Label Monkey überzeugt, eine LCA-Lösung, die mit dem Roboterarm Robolink DP des Unternehmens Industriepaletten von drei Seiten etikettiert.
Stand: 16.12.2025
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