Skalierung im großen Maßstab Thyssen Krupp führt Siemens KI-Industrial Copilot weltweit ein

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Thyssen Krupp will die Siemens KI-Lösung Industrial Copilot im kommenden Jahr in seinen Werken weltweit einführen. 

Mit dem Siemens Industrial Copilot können die Ingenieure bei Thyssenkrupp künftig schneller arbeiten.(Bild: Siemens)
Mit dem Siemens Industrial Copilot können die Ingenieure bei Thyssenkrupp künftig schneller arbeiten.
(Bild: Siemens)

Durch das Zusammenspiel zwischen dem branchenübergreifenden Domain-Know-how von Siemens und Azure OpenAI Service von Microsoft soll der Copilot den Anforderungen in der Fertigung und Automatisierung im großen Maßstab besser gerecht werden. Seit der Produkteinführung im Juli konnte Siemens schon mehr als 100 Unternehmen für den Industrial Copilot gewinnen, darunter Schaeffler und Thyssenkrupp Automation Engineering. Co-Creation-Partner Thyssenkrupp Automation Engineering ist nun das erste Unternehmen, das plant, den Copilot weltweit einzusetzen. Ab Anfang 2025 werden die Anlagen des Unternehmens mit dem KI-Assistenten ausgestattet. 

Maschinenvisualisierungen in 30 Sekunden erstellen

Die mehr als 120.000 Anwender, die derzeit schon mit der Engineering-Software TIA Portal von Siemens arbeiten, können ihre Produktivität und Effizienz durch den GenAI-gestützten Assistenten nun zusätzlich steigern. Siemens bietet diese KI-gestützte Lösung auf der offenen digitalen Business Plattform Siemens Xcelerator an. 

Ingenieure können mit dem Siemens Industrial Copilot Maschinenvisualisierungen in 30 Sekunden erstellen und passenden PLC-Code generieren, der teilweise nur 20 Prozent Anpassung erfordert. Dies rationalisiert Arbeitsabläufe, reduziert den manuellen Aufwand und hilft, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Chat-Funktion liefert zudem sofort präzise Antworten, sodass zeitaufwendige Recherchen entfallen. Durch den Einsatz des Copiloten steigern Unternehmen ihre Produktivität und fördern Innovationen.

Optimierte Überprüfung der Batteriequalität 

Die großflächige Einführung des KI-Assistenten bei Thyssenkrupp Automation Engineering soll sein transformatives Skalierungspotenzial, insbesondere in anspruchsvollen Umgebungen wie der Entwicklung automatisierter Systeme für die Produktion von Batterie- und Wasserstoff-Montagelinien zeigen. Eine Anlage des Unternehmens stellt beispielsweise die Qualität der Batterien für Elektrofahrzeuge sicher. Integrierte Sensoren, Kameras und Messsysteme überwachen die Qualität der Batteriezellen über mehrere Phasen hinweg und führen komplexe Auswertungen durch, um Entladungen außerhalb der festgelegten Schwellenwerte zu erkennen.

Der Siemens Industrial Copilot optimiert die Entwicklung und den Betrieb dieser Anlage, indem er repetitive Aufgaben wie Datenmanagement, die Sensorkonfiguration und die zentrale Berichterstattung über jeden notwendigen Schritt automatisiert. Zur generellen Unterstützung übernimmt der Copilot sowohl Routine- als auch wichtige Dokumentationsaufgaben. So können sich die Engineering-Teams auf komplexe Tätigkeiten mit höherem Mehrwert konzentrieren, während der Copilot in Echtzeit Probleme löst, Ausfallzeiten minimiert und eine reibungslose Produktion sicherstellt.  

Im Rahmen der Fachmesse SPS 2024 wird Siemens weitere Einzelheiten über den Siemens Industrial Copilot bekanntgeben.

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