Mehr Aussteller und Besucher SPS 2025: "Wer hier nicht ausstellt, existiert nicht"

Quelle: Mesago Messe Frankfurt 3 min Lesedauer

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Nach drei turbulenten Tagen schloss gestern Abend die SPS in Nürnberg ihre Pforten. Mit 1.175 Ausstellern (2024: 1.114) und rund 56.000 Besuchern (51.291) verzeichnete die Messe einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.

(Bild:   Mesago Messe Frankfurt GmbH / Arturo Rivas)
(Bild: Mesago Messe Frankfurt GmbH / Arturo Rivas)

Die SPS ist weit mehr als eine reine Präsentationsfläche für Produkte. Das zeigte sich  auch in diesem Jahr auf der Expo. Drei Tage lang bot sie Raum für den Austausch von  Ideen, für praxisnahe Einblicke und für die direkte Begegnung mit innovativen Technologien. Besucher erlebten vor Ort, wie sich Theorie und Praxis sinnvoll verbinden – durch anschauliche Live-Demonstrationen, fundierte Fachvorträge und persönliche Gespräche.  

SPS als Plattform für Innovationen und den direkten Dialog

„Die SPS bietet der Automatisierungsbranche nicht nur eine Plattform für Innovationen, sondern vor allem für den direkten Dialog. Hier trafen sich auch dieses Jahr wieder Experten, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, Trends zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Die Expo schaffte erneut einen Rahmen, in dem sich die Community weiterentwickeln kann – praxisnah, fokussiert und auf Augenhöhe“, fasst Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS, nach drei Messetagen zusammen.

Die SPS ist die Pflichtveranstaltung der Automatisierungsbranche – wer hier nicht ausstellt, existiert nicht.

Felix Kranert, Vice President Marketing DACH, Schneider Electric

Künstliche Intelligenz als treibende Kraft 

Ein zentrales Thema der SPS 2025 war die zunehmende Integration von Künstlicher  Intelligenz in industrielle Prozesse. Zahlreiche Aussteller präsentierten konkrete Anwendungen – von KI-gestützter Qualitätsprüfung über adaptive Steuerungssysteme bis hin zu intelligenten Wartungslösungen, die auf Echtzeitdaten basieren. Besucher konnten erleben, wie KI nicht nur einzelne Prozesse optimiert, sondern ganze Produktionssysteme neu denkt. Vor Ort wurde deutlich, wie wichtig der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung von Industrial AI ist.
„KI ist bereits fester Bestandteil vieler Anwendungen und eröffnet zugleich unzählige  Möglichkeiten für die Zukunft. Heute sehen wir künstliche Intelligenz in zahlreichen  Applikationen, die längst Alltag sind. Gleichzeitig bietet KI enorme Potenziale für neue  Konzepte, die aktuell noch in der Proof-of-Concept-Phase stecken – ein spannender Ausblick auf das, was kommt“, unterstreicht Marcus Bliesze, Vice President Marketing for Automation, Siemens AG.

Wir wollen diese Technologien aktiv gestalten – nicht darauf warten, dass andere es für uns tun. Genau dieser Austausch macht die Messe so wertvoll.

Gerd Hoppe, Corporate Management, Beckhoff Automation:

Wissensplattform und Networking-Hub

Neben Industrial AI bot das umfangreiche Vortragsprogramm auf den vier Stages, darunter die „Technology Stage powered by VDMA/ZVEI“, tiefgehende Einblicke in weitere aktuelle Themen rund um die Automatisierung. In den „Meet the Speaker“-Zonen hatten Besucher die Möglichkeit, direkt mit Experten ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu diskutieren. Der Gemeinschaftsstand „Automation meets IT“ in Halle 6 erwies sich erneut als Publikumsmagnet. Hier begegneten sich klassische Automatisierung und moderne IT-Lösungen in einem inspirierenden Umfeld für interdisziplinären Austausch. Auch die Start-up Area und der „young INNOVATORS“-Stand mit jungen Unternehmen zeigten eindrucksvoll, wie viel kreative Energie und Innovationskraft in der Branche steckt. Besonders großen Zuspruch fanden die Guided Tours der SmartFactory KL, die an allen drei Messetagen stattfanden und Besucher gezielt zu innovativen Technologien und Anwendungen führten. Ergänzt wurde das Angebot durch eine themenspezifische Guided Tour zum Schaltschrankbau am Messedonnerstag, die ebenfalls auf reges Interesse stieß und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Best Practices bot.

Nachwuchsförderung im Fokus: Makeathon & Young Talents Day

Beim zweiten SPS Makeathon hatten junge Talente die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams an realen Aufgaben aus der Industrie zu arbeiten. Der Young Talents Day am letzten Messetag bot zusätzlich Guided Tours, Karriereberatung und eine Rallye mit attraktiven Preisen – ein praxisnahes Erlebnis für Schüler, Studierende und Berufseinsteiger.

Automatisierung ist die Technologie, die unsere Welt am Laufen hält – von der Chipfabrik  bis zur Ladesäule. Wer Zukunft live erleben will, findet auf der SPS ein Real-Life-Labor für  KI, Robotik und Software in konzentrierter Form.

Steffen Winkler, CSO Business Unit Automation, Bosch Rexroth

Eine ausführliche Analyse mit weiteren Ergebnissen zur SPS 2025 wird ab Anfang 2026 veröffentlicht. Die nächste SPS findet vom 24. – 26. November 2026 in Nürnberg statt.

Übrigens: Auch außerhalb der Messetage bietet die SPS zahlreiche Möglichkeiten, sich mit der Community zu vernetzen und über aktuelle Trends in der Automatisierungsbranche informiert zu bleiben. Der SPS Automation Hub bringt technikbegeisterte Menschen zusammen, um gemeinsam an digitalen Lösungen für die Industrie von morgen zu arbeiten. Weitere spannende Inhalte und Austauschmöglichkeiten liefern zusätzliche Formate wie die monatlichen Technology Talks, die SPS Insights mit Branchennews oder die Industrial Technology Summits am 19. Mai 2026 in Stuttgart und am 17. Juni 2026 in Leipzig.

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