Multiphysik-Simulation Comsol ist offizieller Partner der Formel E

Quelle: Comsol 2 min Lesedauer

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Comsol und die Formel E gehen eine mehrjährige Partnerschaft ein. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Comsol offizieller Multiphysics-Partner der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft.

Ein Netz des GEN4-Formel-E-Rennwagens in Comsol Multiphysics. (Bild:  Comsol Multiphysics)
Ein Netz des GEN4-Formel-E-Rennwagens in Comsol Multiphysics.
(Bild: Comsol Multiphysics)

Die Partnerschaft vereint die Formel E, die weltweit führende Meisterschaft im rein elektrischen Motorsport, und Comsol, einen weltweit führenden Anbieter von Software für Multiphysik-Simulationen und computergestütztes Engineering (CAE). Ingenieure der Formel E und von Comsol werden Comsol Multiphysics einsetzen, um komplexe technologische Herausforderungen zu untersuchen, bei denen mehrere physikalische Effekte miteinander interagieren. 

Simulationssoftware und Fachwissen

Elektrische Rennwagen vereinen elektrische, thermische, strukturelle, elektromagnetische, Strömungs- und Batteriesysteme unter extremen Bedingungen. Als offizieller Multiphysik-Partner wird Comsol die Formel E mit Simulationssoftware und Fachwissen unterstützen, um den Technologieteams zu helfen, zu verstehen, wie wechselwirkende physikalische Phänomene verschiedene Aspekte des Sports beeinflussen. Im Rahmen der Partnerschaft soll außerdem untersucht werden, wie Simulations-Apps und digitale Zwillinge physikbasierte Erkenntnisse über den traditionellen Modellierungsworkflow hinaus zugänglich machen können.

Mehrere Phänomene spielen eine Rolle

Bjorn Sjodin, Senior Vice President für Produktmanagement bei Comsol, erläutert: „Die Formel E ist ein hervorragendes Beispiel für die Relevanz multiphysikalischer Simulationen, da hier mehrere Phänomene eine Rolle spielen, die ständig miteinander interagieren. Wir freuen uns darauf, direkt mit dem Technologieteam der Formel E zusammenzuarbeiten und mit Comsol Multiphysics einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung solcher realen Herausforderungen zu leisten.“

"Grenzen des elektrischen Rennsports erweitern"

„Technologie ist das Herzstück der Formel E, daher ist die Partnerschaft mit Comsol für uns absolut sinnvoll und erweitert unsere technischen Kompetenzen erheblich“, ergänzt Dan Cherowbrier, CTO bei der Formel E. „Comsol bietet uns eine leistungsstarke Umgebung zum Verständnis komplexer Systeme, in denen viele verschiedene physikalische Effekte miteinander verbunden sind, doch die Möglichkeiten gehen über einzelne Simulationen hinaus. Wir sind besonders daran interessiert, wie KI-gestützte Modellierung, agentische Workflows und digitale Zwillinge Ingenieuren dabei helfen können, mit Modellen zu interagieren, Designs zu untersuchen und Erkenntnisse aus Simulationen besser zugänglich zu machen, während wir die Grenzen des elektrischen Rennsports erweitern.“

Nächste Generation der Formel E

Mit Blick auf die Zukunft wird die nächste Generation der Formel E noch höhere Anforderungen an Leistung, Effizienz, Energiemanagement und Fahrzeugentwicklung stellen, da sich die Meisterschaft auf die GEN4-Ära vorbereitet und den bislang schnellsten und technologisch fortschrittlichsten Rennwagen einführt.

Comsol Multiphysics Version 2027 kommt im Spätherbst

Gleichzeitig hat Comsol die neue Version seiner Software, Comsol Multiphysics Version 2027, angekündigt, deren Launch für den Spätherbst geplant ist. Diese Version bietet neue Funktionen, die insbesondere für anspruchsvolle technische Workflows relevant sind, darunter die Modellierung von Elektromotoren, die Simulation auf Systemebene, die agentische Modellierung sowie erweiterte Möglichkeiten zur Erstellung von Simulations-Apps.

Die Partnerschaft wurde auf der Comsol Conference 2026 in Boston bekannt gegeben. In seiner Keynote vor Ort ging Dan Cherowbrier auf die Technologien und technischen Entwicklungen ein, die die Zukunft der Formel E prägen. 

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