Initiative Siemens und Partner stärken MINT-Berufsförderung für junge Frauen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Ein Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat sich zusammengefunden, um mehr Frauen für Berufe in den Bereichen IT und Technik zu begeistern. Beim Zukunftskongress #futurework24 der BDA bekräftigen Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, Siemens-Personalvorständin Judith Wiese, Personal- und Immobilienvorständin der BMW Group Ilka Horstmeier sowie Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger ihre Unterstützung für die Praktikumsoffensive #empowerGirl.

(von links nach rechts): Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger; BMW-Personalvorständin Ilka Horstmeier; Cielomar Melendres Soto, Auszubildende BMW AG; Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger; Lavinia Stuhlmann, Dual Studierende Siemens AG; Siemens-Personalvorständin Judith Wiese und Dr. Stephanie Kowitz-Harms, MINTvernetzt (Bild:  Harald Fuhr)
(von links nach rechts): Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger; BMW-Personalvorständin Ilka Horstmeier; Cielomar Melendres Soto, Auszubildende BMW AG; Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger; Lavinia Stuhlmann, Dual Studierende Siemens AG; Siemens-Personalvorständin Judith Wiese und Dr. Stephanie Kowitz-Harms, MINTvernetzt
(Bild: Harald Fuhr)

Die Initiative #empowerGirl richtet sich an Schülerinnen und zielt darauf ab, Mädchen und jungen Frauen durch Praktika praxisnahe Einblicke in MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu ermöglichen und sie für Karrieren in diesen zukunftsträchtigen Bereichen zu begeistern. Sie ist von der MINT-Vernetzungsstelle Deutschland, kurz MINTvernetzt, und der BMW Group als Mitinitiator ins Leben gerufen worden. Mit der Unterstützung von führenden Persönlichkeiten aus Politik und Industrie setzt die Initiative ein starkes Zeichen für die Förderung von Frauen in technischen Berufen.

Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, betont die Bedeutung der Initiative für MINT als Zukunftskompetenz: „MINT-Wissen ist Zukunftswissen. Denn das Know-how aus den MINT-Jobs ist ein zentraler Bestandteil, wenn es darum geht, unsere Zukunft zu gestalten. Es studieren jedoch immer noch deutlich weniger Frauen MINT-Fächer als Männer, und nur ein Drittel der MINT-Studierenden ist weiblich. Um dies zu ändern, müssen wir noch viel stärker den Beitrag der MINT-Fächer zur Lösung von Zukunftsfragen herausstellen. Und wir müssen die MINT-Jobs noch attraktiver für Mädchen und Frauen machen. Besonders in einer Zeit, die immer stärker von Technik bestimmt ist, ist das auch ein wichtiger Beitrag zu geschlechterunabhängiger Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Die Initiative #empowerGirl leistet hierfür einen wichtigen Beitrag, damit mehr Mädchen und junge Frauen in IT, Technik und anderen MINT-Berufen durchstarten können.“

Judith Wiese, Siemens-Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit, ergänzt: „Technologische Innovation lebt von Vielfalt. Es ist essenziell, dass Frauen in Zukunftsfeldern wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung vertreten sind, um unterschiedliche Perspektiven und Ideen einzubringen. Mit #empowerGirl und weiteren Formaten wollen wir unternehmensübergreifend jungen Frauen den Spaß an Technologiethemen vermitteln und die Berufsorientierung im MINT-Bereich fördern.“

Frauen in MINT-Berufen sind wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Ilka Horstmeier, Personal- und Immobilienvorständin der BMW Group, unterstreicht die Rolle der Industrie: „Wir sind überzeugt, dass die Initiative #empowerGirl einen wirksamen Beitrag für den ganzen Wirtschaftsstandort Deutschland leisten kann. Junge Frauen und Mädchen für MINT-Berufe zu gewinnen, ist ein ganz wichtiger Baustein der Zukunftsausrichtung – für uns und das ganze Land. Denn jetzt geht es darum, vor allem auch Frauen und ihre Fähigkeiten zu fördern und deren Potentiale zu nutzen.“

Dr. Rainer Dulger, Arbeitgeberpräsident, hebt die Bedeutung von Betriebspraktika für den Berufswahlprozess hervor: „Es reicht nicht, dass wir ständig über die Attraktivität und Bedeutung von MINT-Berufen sprechen und damit versuchen, insbesondere auch junge Frauen für eine Zukunft in MINT zu gewinnen. Wir müssen unsere Unternehmenstüren öffnen, damit die jungen Frauen diese Berufe in der Praxis kennenlernen und sich von überholten Vorurteilen trennen. Mit #empowerGirl können Betriebe und interessierte Schülerinnen leichter zueinander finden.“

Unternehmen können ihre Angebote auf der Plattform veröffentlichen

An der Praktikumsoffensive beteiligen sich bereits knapp 200 Unternehmen, die mehr als 2500 Praktikumsplätze in ganz Deutschland zur Verfügung stellen. Weitere Unternehmen sind eingeladen, ihre Angebote mit MINT-Bezug auf der Plattform zu veröffentlichen. Die Offensive umfasst eine Reihe von Maßnahmen, darunter Praktikumsplätze in führenden Technologieunternehmen, ein digitales Begleitprogramm für die beteiligten Unternehmen sowie Kommunikationsmaßnahmen. Die Initiative soll langfristig dazu beitragen, den Frauenanteil in technischen Berufen zu erhöhen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Diversität in der Technologiebranche zu stärken.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Initiative #empowerGirl und zur Praktikumsbörse.

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