Hannover Messe Rockwell Automation zeigte KI-orchestrierte Fabrikplanung

Quelle: Rockwell Automation 3 min Lesedauer

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Rockwell Automation zeigte auf der Hannover Messe gemeinsam mit Microsoft einen neuen Engineering-Ansatz für die industrielle Automatisierung. Im Fokus: die KI-orchestrierte Fabrikplanung.

Besucher der Hannover Messe 2026 konnten die neuen KI-orchestrierten Funktionen für die Fabrikplanung am Stand von Microsoft erleben.(Bild:  Rockwell Automation)
Besucher der Hannover Messe 2026 konnten die neuen KI-orchestrierten Funktionen für die Fabrikplanung am Stand von Microsoft erleben.
(Bild: Rockwell Automation)

Im Zentrum des Messeauftritts standen neue Agenten-basierte, KI-native Engineering-Kompetenzen, die digitales Fabrikdesign, die Generierung von Automatisierungslogik und die Leistungsvalidierung in einem einzigen, durchgängigen Workflow verbinden. Diese Funktionen kombinieren die Technologien von Rockwell für industrielle Automatisierung und digitales Engineering mit Microsoft Foundry und Azure OpenAI in Foundry Models. Sie geben einen Eindruck davon, wie Factory-Talk Design Studio und die Software Emulate3D in einer closed-loop-Umgebung für Design zusammenarbeiten können.

Wir zeigen, wie KI Engineering-Workflows durchgängig orchestrieren kann.

David Doll

Deutlich früher im Lebenszyklus einen Mehrwert schaffen

"Hersteller stehen unter zunehmendem Druck, schneller zu liefern, nachhaltiger zu arbeiten und sich kontinuierlich an Veränderungen anzupassen“, sagte David Doll, Global Alliance Manager bei Rockwell Automation. „Indem wir unsere Expertise in den Bereichen industrielle KI und Automatisierung mit Microsoft Foundry und Azure OpenAI in Foundry Models kombinieren, zeigen wir, wie KI Engineering-Workflows durchgängig orchestrieren kann – vom Konzept über die Simulation bis hin zum Steuerungsdesign und zur Validierung. Dies ermöglicht es Herstellern, bereits deutlich früher im Lebenszyklus einen Mehrwert zu schaffen.“

Auch fortschrittliche Lösungen setzen oft auf isolierte Tools

Beim Engineering für industrielle Automatisierung wird traditionell auf isolierte Tools für Simulation, Steuerungsprogrammierung, Tests und Inbetriebnahme gesetzt. Selbst fortschrittliche Digital-Twin-Lösungen beschränken sich oftmals auf Visualisierung und Simulation. Dadurch bleibt der Übergang vom Modell zum ausführbaren Automatisierungscode manuell, zeitaufwändig und in hohem Maße von spezialisiertem Fachwissen abhängig.

Rockwell Automation geht diese Einschränkungen durch die Bereitstellung von drei eng integrierten Funktionen im Rahmen seiner Integration mit Microsoft an. Erstens können Hersteller in der Emulate-3D-Software hochpräzise digitale Zwillinge erstellen, ausgestattet mit Agenten-basierter Intelligenz, die Prozessabsichten, Systemverhalten und den Engineering-Kontext versteht.

Zweitens kann Automatisierungslogik mithilfe von KI-gestützten, cloudbasierten Engineering-Workflows direkt in Factory-Talk Design Studio generiert werden. Und drittens kann der digitale Zwilling diese Automatisierungslogik emulieren und ausführen, die Systemleistung bewerten und die Ergebnisse in die Designumgebung zurückführen – wodurch der Kreislauf zwischen Design, Validierung und Optimierung geschlossen wird und die zugrunde liegenden KI-Modelle kontinuierlich verbessert werden.

Lösungen auf der Hannover Messe

Auf der Hannover Messe wurden diese Funktionen im Rahmen einer Anwendung mit Cloud-Anbindung präsentiert, die Technologien von Rockwell Automation und Microsoft umfasst und zeigt, wie Engineering-Daten, Modelle und Validierungserkenntnisse über verschiedene Tools und Phasen im Lebenszyklus der Automatisierung hinweg bestehen können.

Die Lösung basiert auf Microsoft Azure sowie auf Microsoft Foundry und Azure OpenAI in Foundry Models, um KI-gestützte Engineering-Erfahrungen über die Digital-Twin-Software Emulate-3D und die Factory-Talk Design Studio-Umgebung hinweg zu verknüpfen und bereitzustellen. Zusammen schaffen diese Funktionen einen durchgängigen, KI-gesteuerten Engineering-Workflow, der das virtuelle Fabrik-Design direkt mit ausführbarer Automatisierungslogik und validierter Systemleistung verknüpft, anstatt Simulation, Programmierung und Tests als isolierte Aktivitäten zu behandeln. Dieser Ansatz ermöglicht es Herstellern, die Kontinuität im Engineering beizubehalten, Nachbesserungsarbeiten zu reduzieren und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen, lange bevor physische Systeme in Betrieb genommen werden.

KI-nativer Engineering-Workflow ab Mai 2026 verfügbar

Im Mittelpunkt der Experience steht ein KI-nativer Engineering-Workflow, der voraussichtlich im Mai auf dem Markt verfügbar ist. Dabei agieren intelligente Agenten während des gesamten Designprozesses als aktiv Mitwirkende. Ingenieure können mit digitalen Fabrikmodellen in natürlicher Sprache interagieren, Alternativen beim Design erkunden und Automatisierungslogik generieren. Auch die Leistung kann in einer Closed-Loop-Umgebung validiert werden, die vor der Inbetriebnahme kontinuierlich aus Simulations- und Emulationsergebnissen lernt.

Indem die Erstellung von digitalen Zwillingen, Cloud-basiertes Automatisierungsdesign und KI-gestützte Validierung in einem einzigen Rückkopplungs-Kreis zusammengeführt werden, zeigen Rockwell Automation und Microsoft, wie Hersteller Engineering-Komplexität reduzieren, Inbetriebnahmezyklen verkürzen und die Systemleistung mit größerer Sicherheit und geringerem Risiko verbessern können.

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„Was wir einführen, steht für einen grundlegenden Wandel der Art, wie Projekte in der industriellen Automatisierung durchgeführt werden können“, sagte Doll. „KI-orchestriertes Engineering ermöglicht einen kontinuierlichen Fluss von digitalen Modellen hin zu getesteter Automatisierungslogik, unterstützt durch emulationsbasiertes Feedback und Intelligenz im Cloud-Maßstab. Dies hilft Herstellern, Produktivität, Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit zu verbessern und gleichzeitig die Amortisationszeit zu verkürzen.“