Keine Einarbeitungszeit für M1-Anwender Omron präsentiert leistungsstarken Frequenzumrichter R1

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Omron erweitert sein Antriebsportfolio um den neuen Frequenzumrichter R1 (3G3R1). Das leistungsstärkste Mitglied Umrichterfamilie deckt einen Leistungsbereich von 0,4 bis 630 Kilowatt bei 400 VAC ab.

Der Frequenzumrichter R1 basiert auf derselben Parameterstruktur wie der M1.(Bild:  Omron)
Der Frequenzumrichter R1 basiert auf derselben Parameterstruktur wie der M1.
(Bild: Omron)

Maschinenbauer stehen bei der Antriebssteuerung häufig vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen, selbst innerhalb ein und derselben Maschine. Während sich einfache horizontale Bewegungen vergleichsweise unkompliziert steuern lassen, erfordern vertikale Achsen deutlich mehr Präzision und Stabilität. Das gilt vor allem für das sichere Halten schwerer Lasten und für einen kontrollierten Start aus dem Stillstand heraus, sobald die Bremse gelöst wird. Für diese anspruchsvollen Anwendungen hat Omron den Frequenzumrichter R1 entwickelt. Er  eignet sich unter anderem für Hebezeuge, Regalbediengeräte, Pressen, Wickelmaschinen, Walz- und Werkzeugmaschinen sowie für Ventilatoren, Pumpen und Kompressoren.

Für Anwender, die bereits den M1-Frequenzumrichter einsetzen, gestaltet sich der Umstieg besonders einfach. R1 und M1 basieren auf derselben Parameterstruktur und verwenden identische Klemmenbezeichnungen, Funktionen und Kommunikationsadressierungen. Auch die Programmierumgebung bleibt vertraut: Beide Antriebe lassen sich mit Sysmac Studio programmieren und anpassen. Dadurch können bestehende SPS-Programme und Funktionsblöcke direkt und ohne zusätzlichen Schulungsaufwand übernommen werden.

Frequenzumrichter R1 reduziert Zeitfresser

Über die reine Leistungsfähigkeit hinaus wurde der R1 entwickelt, um zwei der häufigsten Zeitfresser in der Produktion zu reduzieren: ungeplante Stillstände und aufwendige Inbetriebnahmen. Funktionen für die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) helfen dabei, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Beispiele sind Warnungen zur IGBT-Lebensdauer, Hinweise zum Kühlluftstrom und ein umfassendes Datentracking. So lassen sich potenzielle Störungen beheben, bevor sie zum Produktionsstillstand führen.

Auch die Inbetriebnahme wird einfacher: Eine neue Multifunktions-Bedieneinheit mit Unterstützung für zehn Sprachen sowie Bluetooth- und USB-Schnittstellen ermöglicht Technikern weltweit eine schnelle und unkomplizierte Einrichtung und Diagnose, unabhängig von ihrem Standort oder ihrer Sprache.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt die serienmäßig integrierte Sicherheitsfunktion STO (SIL3 / PLe). Separate Sicherheitshardware ist nicht erforderlich. Gleichzeitig ist der R1 für den Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen nach IEC 60721-3-3, Klasse 3C2 ausgelegt. Für Anwendungen mit externer Kühlung steht optional ein Montageadapter mit für die Schutzart IP55 zur Verfügung. Zudem verfügt der R1 serienmäßig über eine Modbus-RTU-Schnittstelle und ist nach CE, UL, cUL/CSA und RoHS2 zertifiziert.

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