Fahrzeugentwicklung IPG Automotive bringt neue Simulationssoftware heraus

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit dem Release 15.0 der CarMaker-Produktfamilie präsentiert IPG Automotive die neueste Version seiner Simulationssoftware. Sie erweitert die Möglichkeiten der virtuellen Fahrzeugentwicklung.

Mit CarMaker 15.0 bietet IPG Automotive noch präzisere und vielseitigere Simulationen für die Fahrzeugentwicklung, unter anderem durch die Darstellung vielfältiger Ground-Truth-Sensordaten mit Bedingungen wie Gegenlicht oder Regen.(Bild:  IPG Automotive)
Mit CarMaker 15.0 bietet IPG Automotive noch präzisere und vielseitigere Simulationen für die Fahrzeugentwicklung, unter anderem durch die Darstellung vielfältiger Ground-Truth-Sensordaten mit Bedingungen wie Gegenlicht oder Regen.
(Bild: IPG Automotive)

Die Simulationssoftware CarMaker 15.0 von IPG Automotive punktet mit einer optimierten Integration virtueller Steuergeräte, die Software- und Systemtests bereits in sehr frühen Entwicklungsphasen ermöglichen. Zudem profitieren Anwenderinnen und Anwender von neuen Funktionen im Bereich ADAS und AV sowie einer optimierten Dauerlauferprobung.

Die CarMaker-Produktfamilie ermöglicht es, die für moderne Fahrzeugentwicklung erforderlichen umfangreichen Tests virtuell und somit kosten- und zeiteffizient durchzuführen. Intelligente Teststrategien und ein durchgängiger Entwicklungsprozess sind dafür entscheidend. Die neueste Version der Simulationssoftware festigt aus diesem Grund die Integration zwischen CarMaker und Synopsys Silver. Durch die erweiterte Integration virtueller Steuergeräte (vECUs) sind Software- und Systemtests bereits in sehr frühen Entwicklungsphasen möglich. Über den direkten Zugriff auf den Silver Virtual Bus (SVB) können mehrere virtuelle Steuergeräte aus einer Instanz eingebunden werden. So lassen sich Testzyklen verkürzen und Entwicklungsprozesse nach dem Prinzip des Shift-Left deutlich effizienter gestalten.

Ground-Truth-Sensor liefert hochpräzise und konfigurierbare Sensordaten

Im Bereich ADAS und AV bietet die neuste Version der Simulationssoftware ebenfalls entscheidende Verbesserungen. So sind bei der Entwicklung autonomer Systeme zuverlässige Ground-Truth-Daten von hoher Bedeutung. Der kontinuierlich optimierte Ground-Truth-Sensor ist eine zentrale Quelle zur Lieferung hochpräziser und konfigurierbarer Sensordaten, die sich individuell an Projektanforderungen anpassen lassen. Ob bei der Validierung von Wahrnehmungsalgorithmen oder zur Verbesserung der Simulationsgenauigkeit – der Sensor trägt dazu bei, die Komplexität zu reduzieren und die Entwicklung zu beschleunigen. Zusätzlich bietet die Version wertvolle Neuerungen für die RSISensormodelle: optimierte Rendering- und Raytracing-Algorithmen für höhere Erkennungsqualität sowie ein generischer Raytracing-Zugang für maximale Flexibilität und individuelle Anpassungen. Mit diesen Innovationen unterstützt die Software Entwicklungsteams dabei, ADAS und autonome Fahrfunktionen schneller, präziser und effizienter umzusetzen.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Optimierung der Dauerlauferprobung. Die neue Version beschleunigt die Verlagerung von „Road-to-Rig“: Verbesserte Interaktionen zwischen Verkehrsteilnehmenden, realistischere Kreuzungsmodelle und optimierte Pfadplanung liefern aussagekräftigere Tests und erleichtern den nahtlosen Übergang vom realen Fahrversuch zum virtuellen Fahrversuch am Prüfstand.

Die Simulationsexpertise des Unternehmens ist nicht auf die Entwicklung von Pkw beschränkt. Die Software MotorcycleMaker ist auf die spezifischen Anforderungen der Entwicklung von motorisierten Zweirädern zugeschnitten. Im neuen Release können elektrische Antriebe für Zweiräder flexibel konfiguriert und mit hohem Realismus simuliert werden. Dies erleichtert die Auslegung und Optimierung elektrischer Zweiräder bereits in frühen Entwicklungsphasen und unterstützt Hersteller dabei, steigende Anforderungen an Effizienz und Performance zu erfüllen.

„Mit CarMaker 15.0 setzen wir konsequent auf Realismus, Skalierbarkeit und Effizienz in der virtuellen Fahrzeugentwicklung“, erklärt Alexander Frings, Director Product Management bei IPG Automotive. „Die neuen Funktionen, von vielfältigen Ground-Truth-Daten über optimierte Steuergeräteintegration bis hin zu realitätsnahen Dauerlaufszenarien, schaffen die Grundlage für noch frühere, zuverlässigere und reproduzierbare Tests in allen Entwicklungsphasen.“

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