Prototypenentwicklung Handsteuerung: Linearantriebe ohne Programmierung testen

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Linearsysteme mit Schrittmotoren in wenigen Minuten testen, bevor es an den Einbau geht: Das ist möglich mit der neuen Handsteuerung von Igus. 

Mit der neuen Drylin Handsteuerung lassen sich elektrische drylin Linearachsen innerhalb von zwei Minuten in Betrieb nehmen.(Bild:  Igus)
Mit der neuen Drylin Handsteuerung lassen sich elektrische drylin Linearachsen innerhalb von zwei Minuten in Betrieb nehmen.
(Bild: Igus)

Ein Konstrukteur entwickelt eine neue Maschine für die Metallverarbeitung. Um die Funktion der Maschinentür schon vorzeitig testen zu können, benötigt er jedoch eine aufwendige Elektroinstallation sowie eine Steuerung. „Für einen Aufbau und die Inbetriebnahme ziehen in der Regel mindestens zwei Stunden Arbeitszeit ins Land. Hierbei handelt es sich um Zeit, die gerade in der Prototypenentwicklung zu wertvoll ist“, sagt Robin Gehlen, Entwickler im Geschäftsbereich Drylin Antriebstechnik bei Igus. „Da uns viele Anfragen nach einer zeitsparenden Lösung erreichten, haben wir ein neues Produkt entwickelt: die Drylin Handsteuerung DLE-CU-9. Die Stand-alone-Lösung macht es möglich, Linearsysteme mit Schrittmotoren in rund zwei Minuten zu testen, ohne Motorsteuerung und ohne Laptop."

Eine Handsteuerung, so kompakt wie ein Taschenbuch

Die Handsteuerung lässt sich überall schnell in Betrieb nehmen. Die schwarze Box ist kompakt wie ein Taschenbuch, wiegt nur 645 g und lässt sich entsprechend komfortabel transportieren. Am Einsatzort muss der Anwender nur das Netzteil und den Schrittmotor anschließen. Der Betriebsstrom lässt sich für unterschiedliche Motorgrößen über einen Stufenschalter in acht Schritten von 1,1 bis 4 A steuern. Zudem existiert ein Wechselschalter für die Betriebsspannungen 24V und 48V, welcher unterschiedliche Motordrehzahlen ermöglicht. Nach diesen Einstellungen kann das Testen beginnen. Mit der Auto-Tuning-Taste legt das Modul die optimalen Regelparameter fest, damit der Motor sauber und ruhig läuft. Anschließend kann der Anwender den Motor mit zwei Tasten vorwärts- oder rückwärts laufen lassen. Die Geschwindigkeit lässt sich über einen Drehregler stufenlos verstellen. „Durch die einfache Handhabung unseres Systems ist es sogar Personen ohne elektrotechnische Kenntnisse möglich, Bewegungen oder Abläufe zu automatisieren”, erklärt Robin Gehlen.

Vollwertige Motorsteuerung für einfache Automationsaufgaben

Die Handsteuerung kann nicht nur als Testmodul zum Einsatz kommen. In einfachen Anwendungen ist das Modul eine vollwertige Motorsteuerung. So könnte ein Mitarbeiter über die Steuerung das Förderband in einer Lackierkabine bewegen. Er benötigt dafür weder einen Schaltschrank noch eine separate Steuerung oder eine IT-Anbindung. Robin Gehlen: „Unternehmen sparen somit viel Zeit für Entwicklung und Aufbau sowie erhebliche Investitionskosten.“

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