Rotkäppchen setzt auf WSCAD
Digitale Schaltpläne beschleunigen die Instandhaltung

Ein Gastbeitrag von Thomas Walker 5 min Lesedauer

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Präzision bei Rotkäppchen: Damit 600.000 Flaschen täglich sicher vom Band laufen, digitalisiert das Team die Instandhaltung mit WSCAD. Schluss mit Papier, her mit effizienten Prozessen!

Hochbetrieb bei Rotkäppchen: Damit täglich bis zu 600.000 Flaschen sicher vom Band laufen, ist eine schnelle und präzise Instandhaltung der Anlagen entscheidend.(Bild:  Rotkäppchen)
Hochbetrieb bei Rotkäppchen: Damit täglich bis zu 600.000 Flaschen sicher vom Band laufen, ist eine schnelle und präzise Instandhaltung der Anlagen entscheidend.
(Bild: Rotkäppchen)

Im Werk der Rotkäppchen Sektkellerei GmbH in Freyburg laufen die Abfüllanlagen nahezu im Dreischichtbetrieb. Zwei Linien befüllen täglich bis zu 600.000 Flaschen – präzise, automatisiert, und unter hohem Zeitdruck. Fällt eine Komponente aus, steht die Linie still. „Dann zählt jede Minute“, sagt Jan Wiemann, Werkstattleiter und seit über 20 Jahren bei Rotkäppchen. „Unser Ziel ist klar: den Betrieb so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen.“

Die Abfüllanlagen stammen von einem großen Anlagenhersteller, werden aber mit Komponenten zahlreicher Spezialausrüster ergänzt. So etwa Etikettiermaschinen, Verpackungsanlagen oder Maschinen zur Drahtbügelmontage. Das Ergebnis ist eine hochkomplexe Anlagenstruktur mit Schaltplänen von verschiedenen Lieferanten, meist in Form von Papier oder PDFs. Störungen entstehen sowohl mechanisch – etwa bei Etikettier- oder Verpackungseinheiten – als auch elektrisch, etwa durch defekte Sensoren, Fehler in der 24-V-Stromversorgung oder in elektro-pneumatischen Ventilen. Im Störungsfall müssen Wiemann und sein Team die betroffene Komponente schnellstmöglich identifizieren und den Fehler lokalisieren. Weil die dazugehörigen Pläne jedoch meist in Papierordnern oder PDF-Dateien vorliegen, bedeutet dies langes Suchen, Blättern und Abgleichen.