Leistungsstarke Arbeitsmaschinen Das können die neuen KI-Workstations

Von Tanja Pfeffer, Area Category Manager Advanced Compute Solutions für Germany & Austria bei HP 4 min Lesedauer

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Leistungsstarke Workstations unterstützen Konstrukteure bei datenintensiven Aufgaben und das mittlerweile auch remote. Mit integrierter KI lassen sich Standard-Aufgaben zudem schneller als bislang abarbeiten oder komplett automatisieren.

Workstations unterstützen Konstrukteure dabei, ihre Arbeit ortsunabhängig zu erledigen – auch in enger Zusammenarbeit mit ihren Teams.(Bild: HP)
Workstations unterstützen Konstrukteure dabei, ihre Arbeit ortsunabhängig zu erledigen – auch in enger Zusammenarbeit mit ihren Teams.
(Bild: HP)

Konstrukteure erstellen immer häufiger 3D Renderings, interaktive Baupläne oder digitale Zwillinge, um ihre Projekte möglichst realitätsnah darzustellen – denn die Anforderungen von Kunden in diesem Bereich steigen kontinuierlich. Längst möchten sie nicht mehr einen Bauplan auf Papier sehen, sondern virtuell durch ein Gebäude gehen. Für solche datenintensiven Anwendungen benötigen Ingenieure Rechner mit einer hohen Leistung – sowohl in Bezug auf Grafikverarbeitung als auch hinsichtlich der Datenanalyse und -modellierung. Workstations bieten eine entsprechend hohe Performance und unterstützen Konstrukteure, Designer oder Architekten bei ihren Aufgaben.

Workstations kombinieren Leistung und Flexibilität

Workstations bieten High-End-Leistung und professionelle Grafikfunktionen für Konstrukteure. Egal, ob es sich um die Simulation von 3D-Modellen oder -Bauteilen, die Entwicklung digitaler Zwillinge oder andere ressourcenintensive Workflows handelt – die leistungsstarken Rechner erleichtern die Arbeit. Sie kommen außerdem auch den neuen Hybrid-Work-Modellen entgegen, da sie hohe Leistung mit neuesten Technologien integrieren, die eine Remote-Zusammenarbeit der Teams ermöglichen.

Soll heißen: Konstrukteure sind damit in der Lage, nicht nur nahtlos und ortsunabhängig zu arbeiten, sondern sie haben von überall den gleichen Zugriff auf alle benötigten Daten, Renderings und Simulationen, den sie im Büro hätten. Damit sind sie deutlich flexibler als bislang und müssen keine Kompromisse mehr hinsichtlich Mobilität und Leistung eingehen. Anspruchsvolle 3D-Renderings lassen sich so schnell und einfach vor Ort erstellen oder anpassen. Dies war bislang vor allem im Büro mit stationären Rechnern möglich, da Notebooks selten über die entsprechende Leistung verfügten.

Eingescannte 3D-Materialien verarbeiten

Ein Beispiel für hohe Leistung gepaart mit entsprechender Flexibilität sind Workstations, die unter anderem auch eingescannte 3D-Materialien verarbeiten und in entsprechende Modelle einarbeiten. Dies ist ein relativ neuer Anwendungsbereich, da die entsprechenden Scanner – wie der neue HP Captis Scanner – effizient 3D-Materialien einscannen können. Ingenieure sind damit in der Lage, die benötigten Scans problemlos weiterzubearbeiten und in ihre Projekt-Planungen einzubauen.

Die Virtualisierung von Bau-, Ingenieurs- und Konstruktions-Workflows benötigt allerdings eine erhebliche Rechenleistung. Der Grund: Große Datenmengen werden in Echtzeit und von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig be- und verarbeitet. Beispielsweise bewegen sich Ingenieure durch die Virtual-Reality-Simulation eines Projekts und interagieren dabei untereinander sowie mit dem 3D-Rendering. Oft muss die Hardware „on the fly“ rendern, mit höchsten Anforderungen an die standardisierte Farbgenauigkeit und Präzision. „Normale“ Rechner sind nicht in der Lage, die notwendigen Datenmenge schnell und effizient zu verarbeiten – Ingenieure sind mit diesen Rechnern nicht in der Lage, ihre Arbeit produktiv zu erledigen.

Kombination von Workstations und KI treibt Entwicklung voran

Workstations
Mit integrierter KI lassen sich Standard-Aufgaben entweder schneller als bislang abarbeiten oder komplett automatisieren.
(Bild: HP)

Hier können Konstrukteure auch künstliche Intelligenz (KI) einsetzen – sie wird auch in der Konstruktionsbranche immer häufiger genutzt. Allerdings benötigt KI eine hohe Rechenleistung. Die Kombination aus Workstation-Leistung und KI bietet Ingenieuren eine bestmögliche Wertschöpfung. Generell treibt KI die Entwicklung im Konstruktionsbereich deutlich voran und erleichtert Konstrukteuren die Arbeit. Dies reicht von Projekt-Analysen und darauf aufbauenden Empfehlungen bis hin zur Automatisierung von Teilaufgaben. Allerdings gilt es beim Einsatz von KI noch einiges zu beachten: So sollte sie immer als Hilfsmittel betrachtet werden, mit dem man schneller arbeiten und bessere Entscheidungen treffen kann, ohne den Anwender dabei zu ersetzen. Gestraffte Prozesse erhöhen die Effizienz um bis zu zehn Prozent. In einer Branche mit durchschnittlichen Gewinnmargen von gerade einmal ein oder zwei Prozent bedeutet eine solche Verbesserung einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Langfristig wird KI so ein wichtiger Motor für Design-Innovationen.

Angesichts kontinuierlicher Softwareentwicklung und der zunehmenden Integration von KI in Arbeitsabläufe, ist das Ziel Designern die Tools an die Hand zu geben, die sie benötigen, um nicht nur Schritt zu halten, sondern auch ihr Business weiterzuentwickeln.  Dabei ist es auch dringend notwendig, dass leistungsstarke, mit KI-Chips bestückte Workstations Unternehmen und Mitarbeiter unterstützen: Künstliche Intelligenz kann repetitive Aufgaben übernehmen und automatisieren. Damit bietet sie einen echten Mehrwert, denn Anwender sind dadurch in der Lage, ihre Projekte effizienter zu realisieren.

Sensible Daten schützen

KI unterstützt aber auch bei der Sicherheit und schützt sensible Daten – und somit wertvolles geistiges Eigentum. Idealerweise ist die Hardware bereits mit Sicherheitsmaßnahmen ab Werk ausgestattet. Der Grund: Immer häufiger finden Cyber-Angriffe direkt während des Transports statt, so auch das Ergebnis eines aktuellen Berichts von HP. Ziel solcher Attacken ist es, die Netzwerke von Unternehmen zu infizieren und auszuspionieren. Künftig wird diese Art von Manipulationen weiter zunehmen, denn Bedrohungsakteure infizieren Hardware und Firmware bereits ab Werk oder während des Transports.  

Unternehmen in Branchen wie Konstruktion oder Produktion sind besonders attraktiv, da sie über sensible Daten und geistiges Eigentum verfügen. Idealerweise werden entsprechende Maßnahmen direkt in die Hardware integriert und ab Werk installiert. Ingenieure haben dann die Gewissheit, dass ihr neues Notebook frei von Malware ist. Dies ist beispielsweise bei HP Workstations der Fall: Sie kommen ab Werk mit Sicherheitsmaßnahmen, die Teil des HP Wolf Security Portfolios sind.  

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Workstations mit Umwelt-Siegel 

Doch Konstrukteure erhalten nicht nur Vorteile in punkto Leistung, Flexibilität oder Integration von KI- oder Security-Technologien, sondern auch hinsichtlich einer höheren Nachhaltigkeit. Die HP Workstations sind mit dem Umwelt-Siegel EPEAT in Gold oder Silber zertifiziert. Darüber hinaus bestehen sie zu einem immer höheren Anteil aus recycelten Kunststoffen oder solchen, die sonst im Meer gelandet wären. So unterstützen die Geräte zum einen die Business-Vorhaben von Unternehmen, zum anderen aber auch ihre Nachhaltigkeitsziele.