Leistungsstarke Workstations revolutionieren Entwicklung  Wie KI-PCs Ingenieuren neue Möglichkeiten eröffnen 

Von Tanja Pfeffer 4 min Lesedauer

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Viele Unternehmen bremsen Innovationen aus, weil Mitarbeitenden die nötige Technik fehlt. Moderne Workstations mit integrierter KI ermöglichen Ingenieuren neue Designs, schnellere Simulationen und mehr kreative Freiheit.

HP-Workstations bieten integrierte KI, hohe Leistung und Sicherheit.(Bild:  HP)
HP-Workstations bieten integrierte KI, hohe Leistung und Sicherheit.
(Bild: HP)

Die Unzufriedenheit mit der verfügbaren Hard- und Software hemmt die Innovation und das Engagement der Mitarbeiter. Ein Lichtstreif am Horizont ist jedoch künstliche Intelligenz. 61 Prozent der Befragten des „HP Work Relationship Index“ nutzen KI bereits, um ihre Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Idealerweise verfügt jedoch die genutzte Hardware über integrierte KI, die sich auch offline einsetzen lässt und somit die Daten besser schützt. Denn mit dem Start sogenannter KI-PCs bekommt das Thema erneut einen deutlichen Schub. Das Analystenhaus Gartner spricht davon, dass dieses Jahr 22 Prozent aller PCs mit KI ausgeliefert werden. Das Wachstum ist rasant: Bereits 2026 sollen alle ausgelieferten PCs über KI verfügen, so Gartner.

Die KI-Fähigkeit wird damit zum Standard. Dies betrifft nicht nur den klassischen Office-PC oder den Rechner von Privatkunden. Leistungsstarke Workstations sind nicht nur unerlässlich für die Entwicklung von neuen KI-Modellen, sondern auch wichtig für die Verbesserung bestehender Modelle. Workstations sind das zentrale Werkzeug für die Entwicklung der nächsten Applikationsgeneration, die den Unternehmenserfolg langfristig sichern. Nur so ist es Entwicklern und Ingenieuren möglich, passende KI-Modelle selbst zu „bauen“ und „anzupassen“.

Besonders Ingenieure erhalten hiermit eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, innovative Lösungen zu entwickeln. Bislang waren sie häufig nicht in der Lage, unter anderem neue Bauteile zu entwickeln und deren Einsatz zu simulieren, weil sie nicht über die notwendigen Technologien und leistungsstarke Workstations verfügten.

Mit integrierter KI lassen sich vor allem Standard-Aufgaben schneller als bisher abarbeiten oder komplett automatisieren.

Kombination von Workstations und KI treibt Entwicklung voran

Die Kombination aus Workstation-Leistung und KI bietet Ingenieuren eine bestmögliche Wertschöpfung. Generell treibt KI die Entwicklung im Konstruktionsbereich spürbar voran und erleichtert Konstrukteuren die Arbeit. Dies reicht von Projektanalysen und darauf aufbauenden Empfehlungen bis hin zur Automatisierung von Teilaufgaben. In einer Branche mit niedrigen Gewinnmargen bedeutet eine solche Verbesserung einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Langfristig wird KI so ein wichtiger Motor für Design-Innovationen.

Allerdings gehen immer mehr Unternehmen dazu über, künstliche Intelligenz lokal und nicht über die Cloud zu nutzen. Dies ist auch das Ergebnis einer HP-Studie: 55,1 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auf lokale KI-Anwendungen in ihrem Unternehmen setzen. Die Gründe dafür sind unter anderem kürzere Latenzzeiten, eine bessere Skalierbarkeit sowie höhere Datensicherheit. Darüber hinaus können Ingenieure unterbrechungsfrei online und offline arbeiten – und KI kontinuierlich nutzen.

Hohe Rechenleistung ermöglicht neue Denkweisen

Die performante Rechen- und Grafikleistung von Workstations ermöglicht nicht nur eine nahtlose Zusammenarbeit von Teams, Multitasking und eine effiziente Nutzung von KI, sondern auch ganz neue Denkweisen. Das beste Beispiel hierfür ist Compute Maritime, ein Unternehmen, das generative Design-Tools für die Schifffahrtindustrie entwickelt. Das Flaggschiff-Produkt des Unternehmens – Neural-Shipper – basiert auf künstlicher Intelligenz und designt, simuliert und optimiert maritime Bauteile. Dazu gehören beispielsweise Schiffsrümpfe, Propeller oder Tragflächen. Die Lösung verkürzt nachweislich die Designzeit deutlich und liefert gleichzeitig leistungsstarke, neuartige Entwürfe. Doch in der Vergangenheit stieß Neural-Shipper an seine Entwicklungsmöglichkeiten, da die Leistung der eingesetzten Rechner nicht ausreichte. Anders als traditionelle Design-Tools setzt Neural-Shipper nicht auf herkömmliche parametrische Muster, die auf einen einzigen Schiffstypen optimiert sind, sondern wurde auf Transformer- und Diffusionsmodellen trainiert. Damit sind mehr als 100.000 unterschiedliche Modelle möglich – darunter auch komplett neue Bauteilformen.
 
Um diese zu designen und vor allem auch zu simulieren, benötigt Compute Maritime Rechner, die leistungsstarke GPUs (für die Modellentwicklung) und CPUs (für die Simulationsprozesse) kombinieren. Hier kommen die HP-Workstations ins Spiel: Sie unterstützen Compute Maritime nicht nur beim Design und der Simulation neuer Bauteile, sondern waren auch ausschlaggebend bei der Entwicklung des Tools Neural-Shipper. Denn die Workstations bieten auch eine hohe Leistung für lokales KI-Training oder zur Ergänzung von Rechenzentrums- und Cloud-Ressourcen für größere Workloads. Dank der Workstations verfügte Compute Maritime über die benötigte Rechenleistung, um Neural-Shipper zu entwickeln und umfangreiche Tests durchzuführen. Da die Daten lokal gespeichert werden, ist auch deren Sicherheit gewährleistet. Gleichzeitig reduziert sich die Entwicklungsarbeit auf wenige Minuten – statt Tage oder sogar Wochen. Dies ist für Unternehmen eine enorme Zeit-, Ressourcen- und Kosteneinsparung.

<p>Zwei Personen arbeiten in einem modernen Büro an zwei großen Monitoren. Eine Person sitzt und tippt, die andere steht daneben und zeigt auf den Bildschirm. Auf den Monitoren sind technische 3D-Modelle und Konstruktionspläne zu sehen.<p>
Dank leistungsfähiger Hard- und Software sind Entwickler in der Lage, nicht nur effizienter zu arbeiten, sondern vor allem auch innovativer.
(Bild: HP)

Nicht nur effizienter, vor allem innovativer

Wie Compute Maritime geht es auch anderen Firmen: Dank der passenden Hardware-Ausstattung (und Software) sind sie in der Lage, nicht nur effizienter zu arbeiten, sondern vor allem auch innovativer. Simulationen, Datenanalysen oder digitale Zwillinge benötigen eine hohe Rechenleistung, die bislang teilweise nicht ausreichend verfügbar war. Workstations wie die HP-Modelle sind jetzt in der Lage, solche Prozesse zu realisieren – sogar simultan im Multitasking-Verfahren.
 
Workstations unterstützen somit Ingenieure und Konstrukteure dabei, ihre Arbeit ortsunabhängig zu erledigen – auch in enger Zusammenarbeit mit ihren Teams. Mit integrierter KI lassen sich vor allem Standard-Aufgaben schneller als bisher abarbeiten oder komplett automatisieren. Damit sparen Teams Zeit und können sich so strategischen Aktivitäten oder der Entwicklung von neuartigen Konzepten, Bauteilen oder Tools zuwenden. Das Beispiel von Compute Maritime zeigt, wie schnell sich Innovationen mit den richtigen Technologien und Tools umsetzen lassen – und dabei den Unternehmenserfolg unterstützen. 

Tanja Pfeffer ist Area Category Manager Advanced Compute Solutions, Germany & Austria bei HP.

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