Produktentwicklung Bechtle PLM ist auf der 3DExperience Week 

Quelle: Bechtle PLM 4 min Lesedauer

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Bechtle PLM Deutschland ist vom 16. bis 18. Juni auf der 3DExperience Week in Darmstadt vertreten und zeigt, wie PLM-Lösungen den Alltag von Konstrukteuren erleichtern können.

Bechtle PLM ist auf der 3DExperience Week in Darmstadt vom 16. bis 18. Juni vertreten.(Bild:  Dassault Systèmes)
Bechtle PLM ist auf der 3DExperience Week in Darmstadt vom 16. bis 18. Juni vertreten.
(Bild: Dassault Systèmes)

Die 3DExperience Week 2026 im Darmstadtium bündelt mehrere Konferenzen, darunter die 3DExperience Conference, das Catia User Symposium Europe und das Simulia Regional User Meeting. Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Lösungsansätze für die Herausforderungen im Engineering-Alltag zu präsentieren.

Bechtle PLM bringt drei Vorträge nach Darmstadt mit, die genau an den entscheidenden Stellschrauben moderner Produktentwicklung ansetzen: Von der strukturierten Einführung einer durchgängigen PLM-Plattform über effizientes Änderungsmanagement bis hin zu hochdynamischer Simulation komplexer physikalischer Effekte. Dabei steht nicht die Technologie allein im Mittelpunkt, sondern der konkrete Nutzen im Alltag. 

Vortrag 1: Key Success Factors for Complex PLM Programs in Enterprise Environments am 16. Juni um 14:10 Uhr

Komplexe PLM-Programme in Enterprise-Umgebungen sind weit mehr als reine Systemeinführungen. PLM-Programme sind strategische, meist unternehmensweite Initiativen, die darauf abzielen, PLM organisatorisch, prozessual und technologisch einzuführen oder weiterzuentwickeln. Sie greifen tief in Geschäftsmodelle, Prozesse, Organisationsstrukturen und bestehende Systemlandschaften ein. Genau hier setzt der Vortrag von Andreas Mäule, Head of Sales Design Solution, und Michael Bürke, Solution Architect 3DExperience und Teamlead Sales Consulting, an: Er zeigt, welche Erfolgsfaktoren entscheidend sind, um PLM-Initiativen strategisch wirksam und nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Ausgehend von typischen Herausforderungen wie hochkomplexe Prozesslandschaften, lange Projektlaufzei-ten und plattformübergreifende Abläufe, wird ein praxisnahes Szenario aufgebaut, das die Realität vieler Unternehmen widerspiegelt. Darauf aufbauend zeigen Andreas Mäule und Michael Bürke, wie sich komple-xe Anforderungen strukturiert, methodisch und mit dem richtigen Partnernetzwerk erfolgreich adressieren lassen. Der Vortrag zeigt, warum komplexe PLM-Programme nur dann erfolgreich sind, wenn Geschäftsmodell, Prozesse, Plattformen und Organisation gemeinsam gedacht werden. Dabei orientiert er sich an realen Problemstellungen in Enterprise-Umgebungen. „Die Teilnehmenden erhalten einen klaren Blick darauf, warum PLM-Programme in komplexen Unternehmensumgebungen scheitern oder erfolgreich werden“, sagt Andreas Mäule. „Der Vortrag liefert damit nicht nur Informationen, sondern eine klare Struktur für die Bewertung und Gestaltung komplexer PLM-Initiativen.“ Und Michael Bürke ergänzt: „Komplexe PLM-Programme sind immer eine Transformations-Reise für Unternehmen, besonders für die Menschen, die später mit dem PLM-System arbeiten sollen.“

Vortrag 2: Implementation of 3DExperience @ Novoferm Group am 16. Juni um 15:55 Uhr

Der Vortrag von Wolfgang Zondler, Head of Novoferm Group R&D, und Christian Jendrasik, Head of PDM & PLM Solutions Bechtle PLM, richtet sich an alle, die nach einer strukturierten und durchgängigen Prozess- und Datenorganisation suchen und gleichzeitig ihre Entwicklungsteams global vernetzen möchten. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels wird gezeigt, wie internationale Teams ihre Prozesse einheitlich umsetzen, mit einer integrierten Plattform effizienter zusammenarbeiten und die Grundlage für sichere, zukunftsfähige Produkte schaffen. Im Fokus steht die Frage, warum sich Novoferm strategisch mit PLM auseinandergesetzt und diesen Transformationsweg eingeschlagen hat. Beleuchtet wird zudem, wie die Einführung begleitet wurde, welche Rolle Bechtle PLM dabei spielte und inwieweit die definierten Anforderungen tatsächlich erfüllt werden konnten. Der Praxiscase basiert auf einer komplexen Ausgangssituation: Eine über acht europäische Länder verteilte Organisation mit dem klaren Ziel, Prozesse zu harmonisieren, die Produktivität zu steigern und die Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern. Der Vortrag zeigt, wie dieser Wandel prozessorientiert umgesetzt wurde und welche Erkenntnisse sich daraus für andere Unternehmen ableiten lassen.

Vortrag 3: Advanced Applications in Abaqus/Explicit with Smoothed Particle Hydrodynamics and Coupled Euler-Lagrange am 18. Juni um 9:30 Uhr

Der Vortrag von Rainer Ohlms, Sales Consultant Simulation, und Thomas Thiel, Sales Consultant CAE, widmet sich der Simulation von Struktur-Fluid-Interaktionen mit dem Solver Abaqus/Explicit. Im Mittelpunkt stehen zwei spezielle Simulationsmethoden: SPH (Smoothed Particle Hydrodynamics) und CEL (Coupled Euler-Lagrangian). Zunächst wird gezeigt, wie beide Ansätze praktisch in Abaqus/CAE umgesetzt werden. Darauf aufbauend folgen einige Beispiele aus der Praxis mit Fluid-Struktur-Interaktionen, in denen die Methoden zum Einsatz kommen. Bei der SPH-Methode erfolgt die Transformation eines Festkörpers in Fluidpartikel, beispielsweise in Abhängigkeit von Zeit, maximaler Spannung oder Dehnung. Der CEL-Ansatz hingegen arbeitet mit einem definierten Euler-Raum, in dem sich Material – unabhängig davon, ob fest, flüssig oder gasförmig – bewegen kann. Ein zentraler Vorteil beider Methoden liegt darin, dass sie – im Gegensatz zu reinen Strömungssimulationen – nicht nur die Bewegung von Fluiden abbilden, sondern auch die Reaktion realitätsnah berücksichtigen. Diese Methoden werden beispielsweise auch für sehr komplexe Anwendungen wie Aquaplaning-Analysen oder Airbag-Entfaltung angewendet. Die vorgestellten Praxisbeispiele verdeutlichen die Einsatzmöglichkeiten im Detail:

  • „Sloshing“: Simulation von Flüssigkeitsbewegungen in einem Tank, etwa bei Bremsvorgängen eines Tanklastwagens. Gezeigt wird, wie sich große Flüssigkeitsvolumina dynamisch verhalten und welche Auswirkungen dies auf die umgebende Struktur hat. Beide Methoden werden hier auch einmal im Vergleich aufgezeigt.
  • „Durchschuss“: Analyse hochdynamischer Materialbeanspruchung bei extremen Geschwindigkeiten im Bereich von 900 bis 1500 m/s. Ein Festkörper erfährt dabei innerhalb kürzester Zeit massive Verformungen bis hin zur Fragmentierung.
  • „Birdstrike“: Kombination aus Impact-, Struktur- und Fluidverhalten. Simuliert wird der Aufprall eines Gelantine Testkörpers - ähnliche Materialeigenschaften wie ein realer Vogel - auf rotierende Komponenten, etwa in einer Turbine. Besonders interessant: Nach dem Aufprall verhält sich das Material wie ein Fluid. Beim CEL-Ansatz wird zusätzlich eine mitbewegte Domain eingesetzt, die sich flexibel an den Materialfluss anpasst.

Gespräche am Messestand

Auch abseits der Vorträge bietet die 3DExperience Week Gelegenheit für den persönlichen Austausch. Am Stand von Bechtle PLM stehen Experten für individuelle Gespräche bereit. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um erste Orientierung rund um die 3DExperience Plattform, konkrete Projektvorhaben oder den Erfahrungsaustausch zu aktuellen Herausforderungen im Engineering geht. Im direkten Dialog lassen sich viele Fragestellungen oft schneller und greifbarer klären als in jeder Präsentation. Der Fokus liegt dabei klar auf Mehrwert: Offene Gespräche, ehrliche Einblicke und konkrete Impulse, die sich direkt in den eigenen Arbeitsalltag übertragen lassen. Wer also gezielt den Austausch mit Praktiker:innen sucht, neue Perspektiven gewinnen oder einfach sein Netzwerk erweitern möchte, sollte einen Besuch am Stand von Bechtle PLM fest einplanen.

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