Sommertour durch Hessen Wirtschaftsminister Mansoori besucht Hilscher

Quelle: Hilscher 2 min Lesedauer

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Auf seiner politischen Sommertour durch die hessische Wirtschaft informierte sich Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori bei Hilscher über den aktuellen Stand der deutschen Automatisierungsbranche. 

Der hessische Wirtschaftsminister Mansoori in der Elektronik-Produktion von Hilscher.(Bild: Hilscher)
Der hessische Wirtschaftsminister Mansoori in der Elektronik-Produktion von Hilscher.
(Bild: Hilscher)

Im Fokus standen bei dem Besuch am Hauptsitz von Hilscher in Hattersheim am Main vor allem die Themen Sicherheit von Industrieanlagen weltweit, der Fachkräftemangel in Deutschland sowie die Förderung des Wirtschaftsstandorts Hessen im Mittelpunkt.„Widerstandsfähigkeit ist das Stichwort,“ konstatierte der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum nach dem Gespräch mit den Hilscher-Managern Thomas Rauch, Chief Technology Officer (CTO), und Dr. Fabian Debus, Chief Production Officer (CPO), beim Spezialisten für Industriekommunikation. „Globalisierte Lieferketten dürfen sich nicht nur an kurzfristiger Kostenersparnis orientieren, sondern müssen im Krisenfall belastbar sein. Europa braucht für systemrelevante Güter auch Bezugsquellen auf dem Kontinent. Auch mit Blick auf die Cybersicherheit müssen wir uns gegen zunehmende Angriffe vorbereiten.“ 

Industrielle Kommunikation ist ein zentrales Einfallstor für Kriminelle 

Die multiprotokollfähigen netX-Chips von Hilscher lassen Maschinen weltweit miteinander kommunizieren.(Bild: Hilscher)
Die multiprotokollfähigen netX-Chips von Hilscher lassen Maschinen weltweit miteinander kommunizieren.
(Bild: Hilscher)

Hilscher habe in dieser Situation eine Schlüsselrolle inne, da industrielle Kommunikation eines der zentralen Einfallstore für Kriminelle in diesem Bereich sei, erklärte CTO Thomas Rauch im Gespräch mit Mansoori. „In der aktuellen geopolitischen Lage sind Industrieanlagen zentrale Ziele von Angriffen – und wir arbeiten daran, diese Angriffe abzuwehren oder, im Idealfall, von vorneherein zu verhindern.“

Bei Hilscher, einem deutschen mittelständischen Technologieunternehmen, welches elektronische Baugruppen für den Datenaustausch zwischen Maschinen herstellt, besuchte Mansoori unter anderem die lokale SMD-Fertigung. Außerdem ließ er sich die Funktionsweise von Hilscher-Produkten in Fabriken und Anlagen erklären und diskutierte über Zukunftsthemen der Automatisierungsbranche.

Das Hilscher-Management formulierte bei dem Besuch Forderungen an die Politik in Deutschland und vor allem in Hessen, wo Hilscher seinen Hauptsitz hat. So sprach CPO Fabian Debus vereinfachte Genehmigungsverfahren an, die dringend benötigt werden, um Prozesse zu beschleunigen. Das hessische Wirtschaftsministerium wolle in dieser Hinsicht mit dem Unternehmen in Kontakt bleiben, erklärte der Minister. 

Politische Sommertour 2024

Der Besuch des Wirtschaftsministers bei Hilscher ist Teil einer mehrtägigen Tour, bei der sich Mansoori über aktuelle Themen, Herausforderungen und Lösungsansätze in deutschen Unternehmen informieren möchte. Ziel ist es, Bedarfe der Unternehmen zu ermitteln, welche auf der Ebene der Bundesländer umgesetzt werden können. 

„Die Art, wie wir produzieren und arbeiten, verändert sich derzeit in einem rasanten Tempo“, so der Minister. „Demografischer Wandel, Digitalisierung und Dekarbonisierung sind zentrale Treiber, an die wir uns anpassen müssen, um wettbewerbs- und zukunftsfähig zu sein.“
 Der Minister besucht bei seiner Tour durch die hessische Wirtschaft unterschiedliche Industriezweige – vom Traditionsunternehmen über Start-Ups bis hin zu Hidden Champions, um sich ein genaues Bild der jeweiligen Branchen zu machen. Auf dem Terminzettel stehen unter anderem Volkswagen, Ferrero, Alstom Transportation Germany GmbH , Pirelli Deutschland GmbH, Pikatron GmbH und die Pfeiffer Vacuum Technology AG. 

Mansoori ist seit Anfang 2024 Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum im deutschen Bundesland Hessen und Stellvertreter des hessischen Ministerpräsidenten. Seit 2006 ist er Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). 

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