Das Projekt "AdaptAR" zielt auf die Erforschung von Einsatzmöglichkeiten von Augmented Reality-Lösungen für die technische Dokumentation. Aixtron, Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterbranche, beteiligt sich an diesem Projekt.
(Quelle: Zapp2Photo/Shutterstock.com)
Das Forschungsprojekt "AdaptAR" befasst sich mit dem Einsatz von Augmented Reality für die technische Dokumentation.
Mit Augmented Reality und Digital Twin sollen sich beispielsweise Montageanleitungen schneller aktualisieren lassen.
Die elf Projektpartner und Aixtron als assoziierter Partner erwarten einen deutlich reduzierten Aufwand.
Aixtron will die Chancen der Digitalisierung nutzen, um das Erstellen und fortlaufende Aktualisieren von Handbüchern für Maschinen und technische Anlagen wie insbesondere (Montage-)Anleitungen weiter zu optimieren. Deshalb beteiligt sich das zu den wichtigsten Anbietern von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie gehörende Unternehmen an der Erforschung von Einsatzmöglichkeiten der innovativen digitalen Lösung Augmented Reality (AR) für die technische Dokumentation.
Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT entwickeln elf Projektpartner und Aixtron als assoziierter Partner im Rahmen des Forschungsprojekts "AdaptAR" ein Augmented-Reality-System mit digitalem Zwilling als Datengrundlage. Die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre angesetzt worden. "AdaptAR" wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" gefördert.
Technische Dokumentation mit AR und digitalem Zwilling
"Spezifische, stets aktuelle und nutzerfreundliche technische Dokumentationen sind für ein erfolgreiches Betreiben von High-Tech-Anlagen unabdingbar. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung für die Weiterentwicklung in diesem Bereich für unsere Kunden noch konsequenter nutzen, indem wir uns an diesem Forschungsprojekt von Fraunhofer IPT mit unserem Know-how und unserer Erfahrung beteiligen", sagt Thomas Leipold, Projektleiter Digitalisierung, von Aixtron SE. "Im Rahmen von ,AdaptAR' wollen wir als Anwender mit Hilfe der Projektergebnisse die Anlagendokumentation dahin weiterentwickeln, dass sie über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage reicht."
Bei "AdaptAR" wird digitales Neuland in der Produktdokumentation betreten. Augmented Reality bietet eine interaktive Darstellung der realen Umgebung, in der beispielsweise eine Anlage in einer Fabrik durch computergenerierte Informationen ergänzt und mit auditiven und visuellen Informationen der Prozesse angereichert wird. Jedes Produkt in der Fabrik erhält einen sogenannten digitalen Zwilling oder digitalen Schatten.
Digitales Neuland in der Dokumentation
Dieses virtuelle Abbild zum Beispiel einer Anlage soll alle zugehörigen Auftrags-, Produkt-, Prozess- und Ressourcendaten in einer lokalen Datenbank bündeln können. Fortlaufend soll der digitale Zwilling während der Nutzung der Anlage mit weiteren Daten aus verbundenen IT-Systemen angereichert werden. Diese Verbindung wird die Entscheidungsfindung und das Wissensmanagement optimieren. Für die vollständige Synchronisierung der virtuellen (Digital Twin) und der realen Welt müssen die Daten kontinuierlich erfasst, gespeichert und verarbeitet werden.
Reduzierter Aufwand für technische Anleitungen
Mit einer Lösung aus AR und Digitalem Zwilling, so die Erwartung von Aixtron, werden sich technische Anleitungen leichter und intelligenter erstellen, nutzen und pflegen lassen als bisher. Die mögliche Visualisierung erlaubt zudem ein besseres Verständnis von komplexen Vorgängen. Die AR-gestützte Technik für die technische Dokumentation soll mit einem Remote-Service-Angebot verknüpft werden.
Dabei kann ein extern zugeschalteter Experte gemeinsam mit dem Kunden Aufgaben lösen. So kann die Nutzerfreundlichkeit weiter verbessert und Zeit und Aufwand signifikant reduziert werden. Die Ersparnis beim Aufwand zur Erstellung technischer Handlungsanweisungen wird laut Angaben des Fraunhofer IPT auf bis zu 70 Prozent veranschlagt.
"Durch die kontinuierliche Aktualisierung der Informationen in der Datenbank eröffnet sich uns die Möglichkeit, das System immer auf dem neusten Stand zu halten und alle relevanten Daten des Produkts über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu speichern. Unsere Vision ist es, dass der Kunde direkt vor Ort dann mit Hilfe eines Smart Devices wie ein Tablet oder Smart Glasses Anleitungen zur Lösung einer Aufgabe abrufen und sich über einen Remote Service von externen Spezialisten anleiten lassen kann", erläutert Thomas Leipold.
Stand: 16.12.2025
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Das Unternehmen macht bereits einen ersten Schritt in diese Richtung. Aixtron nutzt die Vorteile der Digitalisierung für seine Kunden, indem es in enger Zusammenarbeit mit ersten Kunden Remote-Services über intelligente Brillen einsetzt.