Siemens erweitert Software Xcelerator um künstliche Intelligenz

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Siemens Digital Industries Software hat die neueste Version seiner NX-Software vorgestellt, die Teil des Xcelerator-Portfolios von Software und Services ist. Die neueste Version der NX-Software nutzt künstliche Intelligenz (KI) und erweiterte Simulationsfunktionen. Mehr als 1.200 Verbesserungswünsche der Anwender wurden umgesetzt.

(Quelle:  Siemens)
(Quelle: Siemens)

„In der neuesten Version von NX verbindet Siemens Digital Industries Software die Topologie-Optimierung von den Anforderungen über die Bauteilgenerierung bis hin zur additiven Fertigung und Endbearbeitung nahtlos. Convergent Modeling und die automatische modellbasierte Definition von PMI lassen sich gemeinsam mit der aufgabenbasierten Kollaboration nutzen“, so Dr. Ken Versprille, Executive Consultant bei Cimdata. „Die ergonomische Benutzungsoberfläche führt den Anwender durch jeden Schritt des Prozesses.“

Highlights der neuen Software

  • Der neue NX Topology Optimizer hilft bei der Erstellung von Teilen ausschließlich auf Basis der Funktions- und Bauraumanforderungen. Dabei entstehen vollständig editierbare, konvergente Körper, die manuell kaum zu entwerfen und zu konstruieren wären. Die typischen, unvermeidlichen Konstruktionsänderungen lassen sich schnell umsetzen, Optimierungen und alle nachgelagerten Funktionen automatisch aktualisieren – das spart Zeit und Aufwand und maximiert die Wiederverwendung von intelligenten Konstruktions- und Engineeringdaten.

  • Der Design Space Explorer kombiniert die gezielte Untersuchung des Designraums mit generativem Engineering, um Konstrukteure bei der automatischen Optimierung eines Designs zu unterstützen, wenn mehrere Ziele erreicht werden sollen. Die Konstrukteure definieren das Optimierungsproblem mit allen Parametern, Einschränkungen und Zielen, anhand derer NX dann mit der Simcenter Heeds-Software eine multikriterielle Parameteroptimierung durchführt. Der Konstrukteur kann aus einer Reihe von realisierbaren Konstruktionsalternativen auswählen, für deren Erzeugung sonst ein Simulationsspezialist erforderlich gewesen wäre.

  • Die verbesserte künstliche Intelligenz (KI) und das maschinelle Lernen (ML) in den Befehlen Selection Prediction und Select Similar nutzen die Formerkennung, um geometrisch ähnliche Komponenten schnell zu identifizieren. Der NX Voice Command Assist ermöglicht es dem Benutzer, durch mehrstufige Menüs und Operationen zu navigieren, Befehle aufzurufen und dem System einzelne Wörter oder ganze Sätze zur Ausführung allgemeiner Aufgaben beizubringen. Fragen Sie NX zum Beispiel: „Haben wir etwas Ähnliches schon einmal gemacht?“, führt NX eine Formsuche mit der Geolus-Technologie von Siemens durch.

  • Gitterstrukturen lassen sich jetzt in NX mit Hilfe der Simcenter-3D-Simulation in einer gemeinsamen Umgebung aufbauen und optimieren. Damit entfallen die traditionell erforderlichen mehrfachen Schleifen der Konstruktionsanalyse. Die Optimierung der Bauteilausrichtung ermöglicht eine effiziente Ausnutzung des Arbeitsraums der Maschine beziehungsweise des 3D-Druckers, auch unter Berücksichtigung des Aspekts der thermischen Verformung. Siemens liefert für die additive Fertigung auch weiterhin innovative Funktionen für die Optimierung des gesamten Design- und Fertigungsprozesses unserer Kunden.

„Unsere Umstellung auf kontinuierliche NX-Releases findet bei unserer Community großen Anklang - so können wir Funktionen schneller als bisher bereitstellen“, sagte Bob Haubrock, Senior Vice President Product Engineering Software, Siemens Digital Industries Software. „Das bedeutet, dass wir unseren Kunden neue Tools und Technologien zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre Herausforderungen in den Bereichen Design, Engineering und Fertigung schneller bewältigen können. Wir verbessern laufend die Basisfunktionalitäten: In dieser Version wurden wieder mehr als 1.200 Verbesserungswünsche unserer Kunden umgesetzt.“

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