In den Spannfuttern der Trumpf Laser-Rohrschneidmaschinen kommen Drehverbindungen von Franke zum Einsatz. Doch die Trulaser Tube ist nicht auf Rohre beschränkt: Nahezu alle länglichen Hohlkörper und Profile aus Metall mit einer Wanddicke bis 10 Millimeter können damit diesem Maschinentyp bearbeitet werden.
(Quelle: Trumpf)
Fahrradrahmen, Designerlampe, Haltestangen in der U-Bahn – die mit Laser-Rohrschneidmaschinen von Trumpf zugeschnittenen Rohre und Profile begegnen uns auf Schritt und Tritt. Häufig werden lasergeschnittene Profile auch versteckt eingesetzt, zum Beispiel in Rahmenkonstruktionen von Fahrzeugen und Maschinen.
Mehr Freiheit durch neue Rohrschneidmaschinen
Ein gewichtiges Argument dafür, Rohre mit einem Laser in Form zu bringen, ist die Freiheit der Formgestaltung. Im Unterschied zu einer Säge kann eine Trulaser Tube zum Beispiel nicht nur gerade Schnitte setzen, sondern jede freie Form zu- oder ausschneiden. Erweitert um eine Gewindeeinheit formt die Maschine sogar Gewinde. Anstatt in mehreren Arbeitsschritten mit mehreren Maschinen zu sägen, zu bohren und zu fräsen, übernimmt die Trumpf-Maschine die gesamte Bearbeitung vollautomatisch in einem Rutsch. Und das so sauber, dass auch das Entgraten hinfällig wird.
Folgeprozesse vereinfachen – für mehr Produktivität
Einen zusätzlichen Schub für die Gesamtproduktivität liefert die Laser-Rohrschneidmaschine, weil durch sie Folgeprozesse deutlich vereinfacht werden können. Lasergeschnittene Komponenten können gebogen, geknickt, ausgerichtet oder zusammengesteckt werden. Das funktioniert viel schneller, als Einzelteile aufwendig zueinander zu positionieren und zu verschweißen. So lassen sich die dafür notwendigen, häufig komplex ausgeformten Bauteile hochproduktiv und hochpräzise herstellen.
Die Einfachheit, solche neuen Konstruktionsideen zu verwirklichen, sei auch ein Hauptgrund für die wachsende Nachfrage nach diesen Laser-Rohrschneidmaschinen, berichtet Markus Stapf, Gruppenleiter im Einkauf von Trumpf. Der Erfolg des Maschinentyps kann auch bei Franke nachvollzogen werden: „Das Auftragsvolumen mit Trumpf wächst seit Jahren kontinuierlich“, weiß Heike Faustmann, die bei Franke für die Abwicklung der kaufmännischen Prozesse mit Trumpf zuständig ist.
Rüstzeit der Rohrschneidmaschinen geht gegen null
Eine Laser-Rohrschneidmaschine von Trumpf ist ein Hightech-Produkt, vollgepackt mit innovativen Ideen. Dazu gehört auch die Einspanntechnik. Sie ist so gestaltet, dass die Zeit fürs Rüsten gegen null geht und lästiges Umspannen entfällt. In den beiden Spannfuttern einer Trulaser Tube sind kundenspezifisch entwickelte Doppellager von Franke verbaut. „Die Spannfutter sind zentrale Bauteile unserer Maschinen“, sagt Entwicklungsingenieur Holger Biener. „Sie müssen gewährleisten, dass das Bauteil exakt positioniert ist. Nur so ist eine genaue Bearbeitung sichergestellt.“
In diesem Kontext erfüllen die Franke-Doppellager eine elementare Funktion, denn jede Ungenauigkeit im Lager würde sich sofort auf die Genauigkeit der Bearbeitung auswirken. Zudem wird vom Lager eine hohe Zuverlässigkeit gefordert. Mit Franke-Lagern sei man in dieser Hinsicht sehr zufrieden, berichtet Markus Stapf: „Das Gute am Franke-Produkt: Es tut. Wir haben keinerlei Probleme bei der Montage oder im Feld.“
Geschlossene Einheit reduziert den Montageaufwand
Die Spannfutter sind eine Eigenkonstruktion von Trumpf und werden auch dort gefertigt. „Eigentlich wollten wir von Franke nur Standardlager beziehen“, erinnert sich Entwicklungsingenieur Biener. Doch Christian Burghard vom technischen Vertrieb bei Franke habe sie von einer erweiterten Lösung in Form einer kundenspezifischen Drehverbindung überzeugt. Diese wird als kompakte, geschlossene Einheit geliefert, was den Montageaufwand erheblich reduziert. Trumpf erhält eine vom Wälzlagerspezialisten Franke perfekt abgestimmte, fertige Lösung. „Das können wir abhaken, darüber müssen wir uns keine Gedanken mehr machen“, sagt Biener. Die Anregungen von Franke und die gemeinsame Suche nach einer guten Lösung bewertet er als sehr positiv.
Offene Kommunikation und transparente Preise
Markus Stapf betont, dass für die erfolgreiche Geschäftsbeziehung zu Franke nicht allein die Produktqualität maßgeblich sei. „Wir benötigen generell von unseren Lieferanten eine sehr offene Kommunikation, transparente Prozesse und auch transparente Preise.“ Je nach wirtschaftlicher Lage sei eine flexible Unterstützung gefordert, und das ist Franke in den vergangenen Jahren sehr gut gelungen. So habe man Lösungen gefunden, um die Produktionssysteme besser miteinander abzugleichen. Dies sei notwendig, weil eine schnelle Verfügbarkeit weltweit, vor allem in Asien, immer wichtiger werde.
Stand: 16.12.2025
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Franke-Ansprechpartner Burghard ist stolz darauf, Antworten auf die Anforderungen von Trumpf gefunden zu haben: „Mit den neu bei uns eingeführten Prozessen haben wir schon deutliche Verbesserungen erzielt, und wir arbeiten weiter daran, die Erwartungen an uns optimal zu erfüllen.“
Der Autor Christoph Robisch ist freier Fachjournalist.