Wenn E-Mobilität bei ACE auf jahrzehntelange Fahrzeugbau-Erfahrung trifft, entstehen Retrofit-Lösungen, die Kosten senken, Komfort steigern – und Leben schützen.
Beim Umbau von Verbrennungsmotoren auf den Elektroantrieb achten die Konstrukteure auf passende Komponenten, die bei der Beschleunigung verhindern, dass der Elektromotor zu stark schwingt und sich die Kräfte zu sehr auf die Karosserie übertragen.
(Bild: Orten Electric-Trucks)
Safety First: Dies gilt nicht nur im Straßenverkehr allgemein, sondern auch bei der Umstellung von Verbrennungsmotoren auf E-Antriebe. Denn neben den Menschen sind auch Batteriekästen und E-Antriebe vor Stößen und Erschütterungen zu schützen. Im rheinlandpfälzischen Bernkastel-Kues übernimmt dies die Orten Electric-Trucks: ein Start-up mit über neunzigjähriger Expertise. Denn der Chef ist auch Inhaber der Orten Fahrzeugbau, einem Unternehmen, das als überregional operierender Spezialist für Aufbauten von Fahrzeugen für Getränkelieferungen in dritter Generation besteht. Nachdem Robert E. Orten bereits früh die Notwendigkeit und Chancen der Elektromobilität im Zuge der stetig steigenden Bedeutung der Nachhaltigkeit erkannt hat, war der Schritt zur Orten Electric-Trucks die logische Folge.
Auch dank der Fördermittel vieler EU-Staaten haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Kommunen und Unternehmen auf den Weg gemacht, Fahrzeugflotten zu elektrifizieren. Neben der Luftqualität ist für viele Bürgermeister, Lokalpolitiker und andere Entscheidungsträger die Lärmreduktion ein Faktor. Dieses Argument wird in der Industrie auch häufig als ein wesentliches für den Einsatz von Stoß- und Schwingungsdämpfern genannt. Da das Unternehmen in der Vergangenheit bereits positive Erfahrungen bei der Geschwindigkeitsregulierung mit einem der Innovatoren im Bereich von Dämpfungslösungen gemacht hat, lag eine Kontaktaufnahme mit der ACE Stoßdämpfer GmbH auch in diesem Fall nahe.
ACE-Schwingungsdämpfung für die E-Mobilität
Nach Übersendung der Auslegungsdaten ergaben sich für die Berater von ACE verschiedene Möglichkeiten, den 400-Volt-Motor vor Stößen im Betrieb zu schützen. Aufgrund der Einfachheit der Montage und sofortiger Lieferbarkeit entschieden sich beide Unternehmen gemeinsam für Konuslager des Typs 6051CN12M. Diese für Fahrzeugkabinen entwickelten Maschinenelemente sind kleine Alleskönner, weil sie sowohl Schwingungen beseitigen als auch Stöße wirksam dämpfen. Ihre kompakte Bauweise erleichtert einerseits auch nachträgliche Einbauten in bestehende Konstruktionen, andererseits nimmt sie hohe Belastungen auf: Bei einerEigenfrequenz von 6,9 bis 11,0 Hertz sind sie pro Konuslager für Belastungsbereiche von 69,3 bis 173,4 Kilogramm vorgesehen.
Die kompakten Tubus von ACE werden von Scuddy auf der Schwinge der E-Roller integriert und absorbieren dort am effektivsten Stöße zur Fahrwerksberuhigung.
(Bild: Scuddy)
Noch wichtiger für den Einsatzzweck: sie sind abreißsicher. So ist ausgeschlossen, dass sie sich im Schadensfall im hochsensiblen Motorbereich selbstständig machen und am Ende möglicherweise auf der Straße landen. Dadurch ist mit ihnen nicht nur die Maschine, sondern vor allem der Straßenverkehr mit allen teilnehmenden Personen geschützt. Für Temperaturen von -40 bis +70 Grad Celsius ausgelegt, ist eine Montage in allen Raumachsen möglich, wodurch sie in Schub-, Druck- und Zugrichtung einsetzbar sind. Mittlerweile ist auch ein 550 Kilogramm schwerer E-Motor der 800-Volt-Klasse mit anderen Komponenten des Herstellers zur vollsten Zufriedenheit des Kundenteams ausgestattet worden.
Innovative E-Roller mit individualisierbarer Stoßdämpfung
Die Erfolgsgeschichte des Scuddy-Elektrorollers geht weiter. Dies liegt zum einen daran, dass einfachere E-Roller nicht mehr aus deutschen Innenstädten wegzudenken sind, zum anderen am neuen Konzept der zweiten Generation des hochwertiger konstruierten, dreirädrigen Rollers. Um beim Überfahren von Unebenheiten für individuellen Fahrkomfort zu sorgen, strebten die Scuddy-Konstrukteure bei ihren neuen Topmodellen im Gegensatz zur Ursprungsversion den Einsatz noch komfortablerer Dämpfung an. Dabei sollte der Dämpfer-Spezialist die Gewichtsklassen bis 80 Kilogramm, die zwischen 80 und 110 Kilogramm sowie die über 110 Kilogramm berücksichtigen.
Gemeinsam ermittelte man per Auslegungssoftware, dass Strukturdämpfer der Typen TR64-41H-OS, TR68-37H-OS und TR7942H-OS ideal passen. Wie beim Erstmodell stellte das Unternehmen für Tests kostenlose Bemusterungen zur Verfügung. Diese integrierten die Konstrukteure von scuddy für den größtmöglichen Fahrkomfort jeweils auf der Schwinge. Dabei weist der kleinere der aus Co-Polyester-Elastomer gefertigten Strukturdämpfer einen Wert von 25 Newtonmetern pro Hub auf, beim mittleren sind es 66,5 und beim größten 81,5. Mit einer Lebensdauer von über einer Million Hüben können die Tubus genannten Komponenten auch von Vielfahrern genutzt werden, wobei die wartungsfreien Elemente keinen zusätzlichen Endanschlag benötigen. Dass sie in Temperaturbereichen von -40 bis +90 Grad Celsius zuverlässig ihren Dienst tun, macht die E-Roller mehr als zukunftsfähig.
Für die Konstrukteure war ebenso wichtig, dass die Montage einfach durchzuführen ist. Für eine besonders weiche Verzögerung sorgt die radiale Beanspruchung der Tubus TR-H-Baureihe. Das ‚H‘ steht dabei für eine härtere Abmischung des Materials, was im Vergleich mit anderen radial dämpfenden Modellen zu den gewünschten hohen Energieaufnahmen führt. Erste Probefahrer ließen sich mit Ausrufen wie „krass vom Fahrerlebnis her“ zitieren und bezeugen, dass sich die Weiterentwicklung des Erfolgsmodells gelohnt hat. Der Hersteller weist zusätzlich darauf hin, dass auch die Haptik noch einmal deutlich wertiger geworden sei und es dem Team gelang, eine über den Scuddy hinaus verwendbare Leistungselektronik zu gestalten und zur Marktreife zu bringen. Dass diese für E-Roller-Konfektionäre als OEM-Produkt lieferbar ist, spiegelt ebenso die hohe Qualität wie die Souveränität des Unternehmens wider.
Aus Diesel-Nutzfahrzeugen wird per Retrofit ein Elektro-Orten, wobei Schwingungs- und Stoßdämpfer von ACE für noch mehr Ruhe im Fahrbetrieb sorgen.
(Bild: Orten Electric-Trucks)
Durch die Dämpfungstechnik kann der E-Roller sein Alleinstellungsmerkmal für immer mehr Zielgruppen noch besser ausspielen. So ist beispielsweise für den Einkauf und andere emissionsfreie Transporte eine maximale Zuladung von 125 Kilogramm zulässig. Die zwei Räder an der Vorderachse machen ein Kurvengefühl ähnlich dem beim Carving-Skifahren möglich und sorgen für Fahrspaß bei allen Modellen. Lieferbar ist er mit Höchstgeschwindigkeiten zwischen 15 und 45 Stundenkilometern. Je nach Konfiguration und Fahrweise kommt man ohne Aufladen des Akkus bis zu 70 Kilometer weit.
Dank eines einzigartigen Konzepts, die Fahrleistungen eines Mopeds mit einem Klappmechanismus zu verbinden, lässt sich ein Scuddy auf die Größe einer Getränkekiste falten. Damit ist das Gefährt etwa in Zügen der Deutschen Bahn als kostenloses Gepäckstück zur Mitnahme erlaubt. Auch das Abstellen selbst in kleinen Büroräumen ist ein Leichtes, und die Parkplatzsuche in Innenstädten entfällt. Der kompakte, leicht zu verstauende E-Roller wird zudem im Caravaning-Bereich immer beliebter, macht er doch Reisende in ihrer Mobilität vor Ort deutlich flexibler.
Stand: 16.12.2025
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Robert Timmerberg, M. A., ist Fachjournalist und Inhaber von plus2 in Düsseldorf.