Siemens und Compute Maritime  Neue Schiffstypen konstruieren mit generativer KI 

Quelle: Siemens DIS 2 min Lesedauer

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Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Siemens Digital Industries Software und Compute Maritime (CML) die Konstruktion neuer Schiffstypen revolutionieren und die Möglichkeiten der generativen KI in diesem Bereich weiter ausbauen.

Aus der Synergie zwischen NeuralShipper und Simcenter Star-CCM+ entsteht eine simulationsgestützte Optimierungspipeline. Diese ermöglicht eine schnelle Erkundung des generativen Designraums in Verbindung mit Optimierern. So lassen sich globale Optima identifizieren und die Produktentwicklungszyklen verkürzen.   (Bild:   Compute Maritime)
Aus der Synergie zwischen NeuralShipper und Simcenter Star-CCM+ entsteht eine simulationsgestützte Optimierungspipeline. Diese ermöglicht eine schnelle Erkundung des generativen Designraums in Verbindung mit Optimierern. So lassen sich globale Optima identifizieren und die Produktentwicklungszyklen verkürzen.
(Bild: Compute Maritime)

Das Projekt konzentriert sich auf die Verbindung von Compute Maritime's Flaggschiff-Plattform für Schiffsdesign und -optimierung, NeuralShipper, mit Siemens Simcenter Star-CCM+ für numerische Strömungsmechanik (CFD) und Ergebnisvalidierung.

Neue Schiffstypen für neue Treibstoffarten

Der Einsatz neuer Treibstoffarten oder energiesparender Geräte kann Emissionen reduzieren und die Treibstoffeffizienz erheblich verbessern. Bestehende Schiffe wurden jedoch ursprünglich nicht für solche Technologien oder Kraftstoffe konzipiert, was das Potenzial für maximale Einsparungen einschränkt. Um diese Fortschritte in vollem Umfang nutzen zu können, müssen neue Schiffe so gebaut werden, dass sie die neuen Technologien von Anfang an integrieren können

Paradigmenwechsel im Schiffbau

"Unsere Zusammenarbeit mit Compute Maritime stellt einen Paradigmenwechsel im Schiffbau dar", sagte Dmitry Ponkratov, Marine Director, Simulation and Test Solutions bei Siemens Digital Industries Software. "Die Kombination von NeuralShipper und Simcenter Star-CCM+ zielt darauf ab, die Art und Weise, wie multidisziplinäre Konstruktionsoptimierung durchgeführt wird, neu zu definieren. Sie ermöglicht die Entwicklung neuartiger Schiffstypen und zeigt, wie Konstrukteure Simulationsprozesse automatisieren und die Leistung in der realen Welt vorhersagen können, selbst für die unkonventionellsten Konstruktionen."

Konstruktionen robust validieren

"Die Zusammenarbeit mit Siemens ist für uns ein entscheidender Schritt. Viele moderne Schiffbau-Konstruktionsbüros nutzen bereits Simcenter Star-CCM+ für ihre CFD-Simulationen, so dass die Zusammenarbeit mit Siemens einen enormen Mehrwert bietet", sagte Junaid Awan, CTO von Compute Maritime. "NeuralShipper und Simcenter Star-CCM+ ermöglichen es, Konzepte schnell zu entwickeln und Konstruktionen robust zu validieren. Das macht unsere Zusammenarbeit sowohl zeitgemäß als auch wichtig." 

Optimierung von Schiffsentwürfen durch Simulation

Die Optimierung der Schiffsleistung während der Entwurfsphase ist von entscheidender Bedeutung. Der NeuralShipper von Compute Maritime dient als digitaler Schiffbauer, der den menschlichen Schiffbauer in der ersten Entwurfsphase entlastet. Er generiert innerhalb von Minuten Hunderte von Entwurfsoptionen, die es Teams ermöglichen, die Konzeptentwicklung erheblich zu beschleunigen und schnell in die detaillierte Entwurfsphase überzugehen. Simcenter STAR-CCM+, die CFD-Software von Siemens ermöglicht es Konstrukteuren, Simulationsprozesse zu automatisieren und das komplexe Verhalten von Schiffen exakt zu modellieren.

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