Handelsstreit, unberechenbare Politiker und jetzt auch noch Corona. Abschwung. Was Fertigungsunternehmen tun können, wenn die Auftrage wegbleiben.
(Quelle: Nadya Chetah/Shutterstock)
Meldungen über ein „Minus im Auftragseingang“ oder „zurückhaltende Marktprognosen“ verunsichern Fertigungsunternehmen auf Ihrem Weg zur Smart Factory. Droht der Abschwung? Dabei könnten gerade Zeiten des Abschwungs ideal für die Digitale Transformation genutzt werden.
Von den Vorzügen eines antizyklischen Verhaltens lernt man bereits im BWL-Unterricht vieler weiterführender Schulen. Dort ist die Rede davon, in guten Zeiten zu sparen, um für schlechtere Zeiten gerüstet zu sein, und in schlechten Zeiten zu investieren, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Eine ähnliche Vorgehensweise lässt sich auf Fertigungsunternehmen übertragen.
Wozu im Abschwung gegen den Strom schwimmen?
Jürgen Petzel ist Vice President Sales bei MPDV und erklärt: „Wenn Sie in Zeiten eines drohenden Abschwungs in die Infrastruktur Ihrer Fertigung investieren, dann können Sie bereits vor dem nächsten Aufschwung wieder voll durchstarten.“ Bei Infrastrukur denkt der MES-Spezialist an Software genauer an MES-Software. „Mit einem Manufacturing Execution System (MES) wie HYDRA finden Sie Verschwendungen im Fertigungsalltag und erschließen dadurch ungeahnte Effizienzpotenziale.“
Das könnte stimmen, haben doch schon mehr als 1.250 Unternehmen weltweit MES Hydra im Einsatz.
Wie sich im Abschwung freie Ressourcen für die Optimierung nutzen lassen
Wenn es brummt, dann hat keiner Zeit für Optimierungen: Gerade in Zeiten von geringerem Auftragseingang jedoch können die vorhandenen Ressourcen – sei es Maschinen oder Personal – nicht immer optimal ausgelastet werden. Da bietet es sich an, etwaige Leerlaufzeiten für andere Zwecke sinnvoll zu nutzen – beispielsweise zur Einführung eines MES oder zur Erweiterung eines vorhandenen Systems aber auch für andere Optimierungen.
„Nutzen Sie die Möglichkeit, stillstehende Maschinen schneller ans MES anzubinden und neue Funktionen parallel zum Fertigungsbetrieb zu testen. Auch die Schulung Ihrer Fertigungsmitarbeiter passt gut in solche Zeiten, da damit länger Leerläufe überbrückt werden können“, kommentiert Petzel. „Gleichzeitig sichern Sie die Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter.“ Wenn die Mitarbeiter diesen Nutzen für sich selbst und das Unternehmen spüren, dann profitieren alle Beteiligten.
Fällt der übliche Zeitdruck weg, kann eine System-Einführung deutlich entspannter und auch fokussierter angegangen werden. Petzel berichtet: „Gerade, wenn es nicht darauf ankommt, den Fertigungsalltag möglichst ungestört zu lassen, können wir versuchen, das MES-Projekt weitestgehend zu standardisieren – fast schon wie bei einem Greenfield-Projekt. Der Vorteil dessen liegt auf der Hand: Je mehr Ihrer Anforderungen wir im Standard abbilden können, umso günstiger werden die anfallenden Kosten – sowohl bei der Erstinvestition als auch über die Zeit gesehen.“ Standardnahe IT-System lassen sich zudem viel einfacher betreiben und warten, da weniger Rücksicht auf Sonderanpassungen genommen werden muss, die beim nächsten Systemupdate Probleme machen könnten.
Den oft gilt: Wird ein System wie ein MES eingeführt oder erweitert, kommt es vorbereitend dazu, dass organisatorische Abläufe auf den Prüfstand kommen und gegebenenfalls verschlankt werden. Bei MPDV, aber auch bei anderen MES-Anbietern und freien Beratern gibt es Experten, die mit ihrer Erfahrung aktuelle Prozesse untersuchen und Optimierungen vorschlagen, bevor unnötige Vorgänge auch noch digital abgebildet werden.
Kein Geld für große Sprünge?
Ein Problem dabei ist, dass in der wirtschaftlich schwierigen Lage keine oder nur geringe Mittel da sind, um den ganz großen Wurf anzugehen. Dann kann die Zeit eines Abschwungs trotz allem dazu genutzt werden, sich über die Möglichkeiten eines neuen Systems zu informieren oder Optimierungen in der Produktion anzustoßen.
Inspiration könnten Info-Veranstaltungen bieten. MPDV beispielsweise bietet ein breites Feld an solcher Events an. Beim Workshop MES und Industrie 4.0 etwa können sich interessierte Fach- und Führungskräfte über den grundsätzlichen Funktionsumfang und mögliche Nutzen eines MES informieren und wichtige Schritte auf dem Weg zur Smart Factory kennenlernen. Zudem berichtet ein Hydra-Anwender von seinen Erfahrungen mit dem System.
Zur Weiterbildung und Informationsbeschaffung digitale Wege gehen
In Zeiten des Abschwungs sind auch die Reisekassen nicht weit geöffnet, er gilt sich neue Wege zu suchen. Digitale Wege in Form von E-Learning und Webinaren. Nicht nur MPDV bietet solche fachbezogenen Webinare.
In vier MES-Webinaren informiert MPDV in diesem über Einsatzgebiete, Funktionen und Nutzen von Hydra und führt interessierte Teilnehmer in die Welt von Industrie 4.0 ein. Petzel ergänzt: „Bei den meisten unserer heutigen Anwender hat alles mit dem Besuch einer unserer Informationsveranstaltungen begonnen. Anhand der konstant hohen Teilnehmerzahlen sehen wir, dass der Informationsbedarf noch immer da ist.“
Stand: 16.12.2025
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