Firmenübernahme ASIC-Design: HiDensity wird hundertprozentige Tochter von ifm

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die ifm-Gruppe gibt die vollständige Übernahme von HiDensity mit dem Unternehmen HMT microelectronic, Spezialist für ASIC-Design, bekannt. Die Marke HMT sowie der Standort in Biel bleiben erhalten.

HMT microelectronic ist das älteste und eines der größten unabhängigen ASIC-Design-Häuser in Europa.(Bild:  ©Nina/stock.adobe.com)
HMT microelectronic ist das älteste und eines der größten unabhängigen ASIC-Design-Häuser in Europa.
(Bild: ©Nina/stock.adobe.com)

ifm gibt die vollständige Übernahme der HiDensity-Gruppe, einem wichtigen Akteur im Bereich ASIC-Design, bekannt. HMT microelectronic ist das älteste und eines der größten unabhängigen ASIC-Design-Häuser in Europa. Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Design von „mixed signal“ ASICs, Modulen sowie mikroelektronischen Systemen insbesondere für Sensoren und Aktuatoren. Die beiden Unternehmen teilen eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung, die im Jahr 2022 bereits zu einer 30-Prozent-Beteiligung der ifm-Gruppe an der HiDensity-Gruppe geführt hat. Im Rahmen der Übernahme werden alle Mitarbeitenden und der Standort in Biel, Schweiz übernommen.

Laut Martin Buck, Co-CEO bei ifm, wird der Zukauf die Innovationskraft und das Wachstum beider Häuser für die Zukunft sichern: „Die großen Chancen, die sich im Markt bieten, wollen wir gemeinsam mit den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen für weiteres Wachstum der HMT und ifm nutzen.“ Für Martin Buck ist es wichtig zu betonen, dass die Übernahme der HMT, Spezialist für ASIC-Design, nicht durch wirtschaftliche Überlegungen allein motiviert ist: „Für uns geht es darum, mit der Übernahme der HMT die Bauteileverfügbarkeit für die Zukunft abzusichern und unsere Innovationskraft durch die Kompetenzen im ASIC-Design der HMT zu unterstützen.“ Aber auch aus Sicht der HMT macht die Übernahme durch ifm als einer der größten Kunden Sinn. So stellt Günther Hoheisel, CEO von HMT fest, dass „die HMT von der Wachstumsdynamik der ifm-Gruppe und der Unterstützung bei der Umsetzung der eigenen Wachstumsambitionen deutlich profitieren wird“. Die HMT wird weiterhin vollständig eigenverantwortlich am Markt agieren. Aus diesem Grund wird die systemische Integration in die Unternehmensgruppe auf ein Minimum beschränkt werden.

Die Marke HMT bleibt erhalten

Auf dem Bild ist das Logo von HMT microelectronic zu sehen.
ifm hat die HiDensity AG einschließlich der HMT microelectronic vollständig übernommen.
(Bild: HMT microelectronic)

Nicole Reber, Präsidentin des Verwaltungsrates und bisherige Mehrheitsaktionärin der Hi-Density-Gruppe, ist überzeugt, dass dieser Schritt eine vielversprechende Option und ein konstruktiver Weg für die Zukunft der HMT ist: „Im Rahmen dieser Übernahme werden wir allen Stakeholdern gerecht. Der Standort und die Arbeitsplätze bleiben erhalten und unsere Mitarbeitenden haben weiterhin einen Shareholder, dem die Weiterentwicklung und das Wachstum der HMT wichtig ist. Das war für mich ein sehr relevanter Faktor im Übernahmeprozess. Auch unsere Kunden und Lieferanten können weiterhin auf einen zuverlässigen Partner zählen. Dass die HMT weiterhin eigenständig am Markt agieren wird, hat die Übernahme für mich insgesamt positiv und nachvollziehbar gestaltet.“

Dies ist auch Martin Buck wichtig: „Es war zu keinem Zeitpunkt eine Option, die Marke HMT vom Markt verschwinden zu lassen. Vielmehr sind wir daran interessiert, die Wachstumspläne zu unterstützen und das Technologieangebot der HMT zu erweitern. So möchte ich auch diese Gelegenheit nutzen, um alle Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden willkommen zu heißen. Wir werden alles daransetzen, einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten und die HMT in ihren Wachstumsambitionen zu unterstützen.“ Insbesondere im Hinblick auf die Kunden der HMT unterstreicht Martin Buck, dass das Tochterunternehmen weiterhin für alle Kunden in jeder Hinsicht ein verlässlicher und kompetenter Partner sein wird.

Keine Veränderung im Geschäftskonzept

Seit jeher setzt die HMT konsequent auf eine Europastrategie und ist damit der Branche voraus: Sie hat in Biel laufend neue Arbeitsplätze geschaffen und seit 2012 rund zehn Millionen Franken in das firmeneigene Testcenter investiert. Bei den Partnern und Lieferanten setzt sie mit Nachdruck auf europäische Unternehmen. Sie beweist damit, dass es in Europa und der Schweiz durchaus möglich ist, mit der Kostenstruktur aus Fernost mitzuhalten, wenn der höhere Ausbildungsstand der Mitarbeitenden berücksichtigt und korrekt eingesetzt sowie die Automatisierung konsequent vorangetrieben werden.

„Auf das operative Geschäft der HMT hat ifm einen positiven Einfluss, dies insbesondere mit Blick auf aktuelle und zukünftige Projekte unseres gesamten Kundenkreises“, betont Günther Hoheisel, CEO der HMT microelectronic. „Auf Basis eines ausgewogenen Kundenportfolios werden wir als Schweizer Unternehmen die Stärken unseres Standorts zu nutzen wissen. Im Dreigestirn von Kosten, Qualität und Design bieten wir den Kunden weiterhin die richtige Balance.“

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