Selbstgenerierende Systeme Engineering-Roadmap gibt Orientierung im Bereich Industrie 4.0

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Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 stellt mit seiner Engineering-Roadmap einen Rahmen für konkrete Forschungsschwerpunkte der nächsten zehn Jahre vor. Diese Fokusthemen stehen an: Optimierung bestehender Fabriksysteme, dynamische Anpassbarkeit und Autonomie. Ziel ist die wettbewerbsfähige, transparente, flexible und wertschöpfungsdeckende Produktion. Ein entscheidender Aspekt ist die bestmögliche Miteinbeziehung des Menschen in die Industrie 4.0.

Die vierte industrielle Revolution wird große Veränderungen verursachen.(Bild:  ipopba/iStock)
Die vierte industrielle Revolution wird große Veränderungen verursachen.
(Bild: ipopba/iStock)

Die Engineering-Roadmap haben Mitglieder des Forschungsbeirats Industrie 4.0 zusammen mit einer 2023 eigens für dieses Vorhaben neu gegründeten Strategiekommission erarbeitet. Weitere Roadmaps zu den Themen „Geschäftsmodelle“ und „Zukunft der Arbeit“ sowie ein übergeordnetes Strategiepaper stehen noch an.

Engineering-Roadmap fokussiert vier Hauptthemen

Um die notwendigen Fähigkeiten in den kommenden Jahren im Bereich des Engineerings zu erreichen, müssen geeignete Methoden und Techniken verfügbar sein. Die Engineering-Roadmap fokussiert inhaltlich die vier Hauptthemen: „Produkt- und Produktionssystem-Entwicklung/Planung“, „Zielerreichung/Qualitätssicherung“, „Informationsgewinnung und -nutzung“ sowie „Mensch, Maschine und Organisation“. Diese thematische Gliederung bildet zusammen mit der zeitlichen Struktur ein Raster zur Anordnung konkreter Themenblöcke, die wichtige Forschungsfragestellungen adressieren.

Teilnehmende an der Sitzung des Forschungsbeirats am 16.10.2023 bei Trumpf in Ditzingen.(Bild:  Acatech)
Teilnehmende an der Sitzung des Forschungsbeirats am 16.10.2023 bei Trumpf in Ditzingen.
(Bild: Acatech)

„Die vierte industrielle Revolution wird – wie alle vorangegangenen industriellen Revolutionen – große Veränderungen verursachen“, erklärt Peter Liggesmeyer (Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering IESE), Sprecher der Wissenschaft im Forschungsbeirat Industrie 4.0. „Das betrifft unter anderem Werteversprechen, Geschäftsmodelle, die Art und Weise der Einbindung von Menschen, aber auch technische Aspekte. Das Engineering muss an die geänderten Anforderungen angepasst werden. Dies erfordert entsprechende Forschung, für die die nun vorliegende Engineering-Roadmap Orientierung geben soll.“

Rainer Stark (TU Berlin), Mitglied im Forschungsbeirat Industrie 4.0, ergänzt: „Hochgradig vernetzte, zunehmend automatisierte oder gar autonome technische Systeme der Industrie 4.0 erfordern ein weites Spektrum von neuen Entwicklungsfähigkeiten, um den funktional sicheren und gleichermaßen nachhaltigen Betrieb zu ermöglichen und zu gewährleisten.“ Die Engineering-Roadmap des Forschungsbeirats Industrie 4.0 setze hierfür die notwendigen thematischen und zeitlichen Impulse und Ausrichtungen für die nächsten zehn Jahre.

„Die Engineering-Roadmap gibt eine wichtige Orientierung über die Themen, die in der Forschung in den nächsten zehn Jahren angegangen werden müssen“, betont Harald Schöning (Software AG), Sprecher der Industrie im Forschungsbeirat Industrie 4.0. „Damit gibt sie auch der Industrie eine Orientierung, in welchen Bereichen Fortschritte zu erwarten sind und wo sie sich frühzeitig einbringen kann.“

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