Mit 483 ausstellenden Unternehmen aus 38 Ländern sowie über 8.000 Besucherinnen und Besuchern mit einem hohen Auslandsanteil von 49 Prozent war die Vision 2024, die Weltleitmesse für Bildverarbeitung, ein Erfolg auf ganzer Linie.
483 ausstellende Unternehmen und über 8.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher zog es nach Stuttgart.
(Bild: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG)
„Trotz herausfordernder Marktbedingungen setzte die Vision ihren Erfolgskurs fort und spiegelte aktuelle wie künftige Chancen der Branche wider. In den gefüllten Messehallen bestätigte sich, dass das Interesse an Bildverarbeitungslösungen branchenübergreifend ungebrochen ist und das Fachpublikum für die Zukunft auf Weiterentwicklung und Neuinvestitionen setzt. Die ausstellenden Unternehmen konnten wertvolle Leads generieren und neue Kontakte knüpfen”, sagt Florian Niethammer, Leiter Messen und Events bei der Messe Stuttgart.Beim VDMA, dem ideellen und fachlichen Träger der Vision, teilt man diese Auffassung: „Die Vision 2024 hat neue positive Impulse gesetzt und bewiesen, dass das Interesse an der Bildverarbeitung weiterhin ungebrochen ist”, resümiert Anne Wendel, Leiterin der Fachabteilung Machine Vision im VDMA Fachverband Robotik + Automation. Im weltweiten Automatisierungstrend komme der Bildverarbeitung eine Schlüsselposition zu. Auch neue KI-Technologien und -Ansätze steigern das Marktpotenzial. Der langfristige Ausblick für die europäische Machine Vision Industrie bleibe daher positiv.
Die Vision trotzte der wirtschaftlichen Lage und wurde erneut zum globalen Zentrum der Bildverarbeitung.
(Bild: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG)
Bildverarbeitung mit Wachstum auf ganzer Linie
Schon vor Messestart konnte die diesjährige Ausgabe der Vision etliche Steigerungen und Superlative verbuchen. So wurde eine um 16 % größere Netto-Ausstellungsfläche belegt als noch bei der Vorveranstaltung. Die Zahl der ausstellenden Unternehmen stieg um mehr als ein Viertel und erreichte damit einen neuen Rekord. Auch bei den erstmals ausstellenden Unternehmen wurde mit einem Anteil von 33 % ein Höchstwert erreicht. Einen weiteren Rekord verzeichnete man beim Auslandsanteil der ausstellenden Unternehmen – hier waren es 67 %.
Entscheider aus aller Welt
Die Vision als globales Zentrum der Bildverarbeitung So international wie die ausstellenden Unternehmen war auch das Fachpublikum: Auf der Vision 2024 wurden Besucherinnen und Besucher aus über 65 Ländern begrüßt. Diese kamen hauptsächlich aus Italien, der Schweiz, der Niederlande, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Belgien und Spanien. Auch zahlreiche Fachbesucher aus den USA und Japan zog es nach Stuttgart. Damit setzte die Vision ein Zeichen: Sie vereint die internationale Welt der Bildverarbeitung und ist die bedeutendste Branchenplattform, die das gesamte Produkt- und Anwendungsspektrum der Bildverarbeitung abbildet.
"Bedeutung der Vision werde zukünftig weiter steigen"
Neben Fachpublikum aus der Bildverarbeitungsindustrie zählten klassische Industriezweige, wie die Elektrotechnik und Elektronik, der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobil- und Automobilzulieferindustrie zu den Hauptbesuchergruppen. Zudem erfreute sich die Vision über ein hohes Interesse aus vielfältigen Anwenderbranchen – von der Halbleiterfertigung, über die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, Transport und Logistik bis zu Medizintechnik und der Pharmaindustrie.
Florian Niethammer: "Die ausstellenden Unternehmen konnten wertvolle Leads generieren und neue Kontakte knüpfen."
(Bild: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG)
Erfreulich war insbesondere die hohe Qualität des Publikums: In einer repräsentativen Umfrage gaben rund 57 % der Besucherinnen und Besucher an, an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen im Unternehmen ausschlaggebend oder mitentscheidend beteiligt zu sein. Insgesamt gaben die Fachbesucherinnen und -besucher der Vision 2024 mit einer Bewertung von 1,9 ein gutes Gesamturteil: 82 % würden die Messe weiterempfehlen und 58 % sind der Meinung, die Bedeutung der Vision werde zukünftig weiter steigen.
Wissenstransfer und Wettbewerbe
Sehr gut angenommen wurden die Vortragsforen „Industrial Vision Days“ und „Scientific Vision Days“. Diese wurden gemeinsam mit dem VDMA Machine Vision beziehungsweise dem AIT Austrian Institute of Technology organisiert. In über 100 Präsentationen und Vorträgen boten sie geballten Wissenstransfer zu wichtigen Trendthemen, wie 3D Imaging, Embedded Vision, Hyperspectral Imaging oder Künstliche Intelligenz. Das gesamte Vortragsprogramm konnte während der Veranstaltung im Livestream verfolgt werden und steht nach der Veranstaltung als Video-on-demand-Angebot kostenfrei zur Verfügung.
Die Aufzeichnungen der Industrial Vision Days Vorträge sind jederzeit online mit dem kostenfreien On-demand-Angebot abrufbar.
(Bild: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG)
Als Publikumsmagnete bewiesen die renommierte Vision Award Verleihung und die Vision Start-up Pitch Sessions eindrucksvoll, was die Zukunft an revolutionären Technologien bereithält. Mit dem Vision Award 2024 wurde die Toshiba Teli Corporation aus Tokio für die Entwicklung von „OneShotBRDF™“ ausgezeichnet, einer Technologie, welche die Erkennung von Oberflächenfehlern auf glänzenden und flachen Materialien revolutioniert. Zum Vision Start-up 2024 wurde das französische Unternehmen Viziotix gekürt, das eine revolutionäre Barcode Software entwickelt hat. „Wettbewerbe sind wie Gradmesser für die Innovationskraft einer Branche”, kommentierte Florian Niethammer. „Der Vision Award sowie die Start-up Sessions demonstrierten anschaulich, was heute möglich ist – und lassen erahnen, was die Zukunft bringt!” Die nächste Vision findet vom 6. bis 8. Oktober 2026 statt.
Stand: 16.12.2025
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