Zentrum für additive Fertigung mit Metall und Keramik eröffnet

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

XJet Ltd., der Spezialist für additive Fertigung, öffnete  heute die Türen eines neuen hochmodernen additiven Fertigungszentrums.. An der großen Eröffnung nahmen XJet-Stakeholder teil, darunter lokale Partner, globale Kunden und das mehr als 100-köpfige Team des Unternehmens. Mit einer Investition von über 10 Millionen US-Dollar ist das 743 m² große Zentrum im Rehovot Science Park Heimat eine der größten Sammlungen von 3D-Druckern für Metall und Keramik.

xjet_eroeffnung

XJet Ltd., der Spezialist für additive Fertigung, öffnete  heute die Türen eines neuen hochmodernen additiven Fertigungszentrums.. An der großen Eröffnung nahmen XJet-Stakeholder teil, darunter lokale Partner, globale Kunden und das mehr als 100-köpfige Team des Unternehmens. Mit einer Investition von über 10 Millionen US-Dollar ist das 743 m² große Zentrum im Rehovot Science Park Heimat eine der größten Sammlungen von 3D-Druckern für Metall und Keramik.

Das AM-Zentrum werde laut Xjet CEO, Hanan Gothait, XJet bei der Entwicklung neuer 3D-Druckmaterialien und -Anwendungen unterstützen: „Das neue AM-Zentrum ist ein wichtiger Schritt in Richtung unseres Ziels, Drucker für die verschiedensten Materialien zu entwickeln. XJet Carmel AM-Systeme sind momentan mit einem von zwei Druckmaterialien, Edelstahl oder Zirkoniumoxid, erhältlich. Unsere Vision ist eine Plattform, die mit einer Vielzahl von Metallen und Keramiken auf demselben Teil druckt. Wir werden das AM-Zentrum nutzen, um spezialisierte Anwendungen zu entwickeln und zu demonstrieren, Testteile für unseren globalen Kundenstamm zu drucken und neue Metall- und Keramikmaterialien zu testen.

„Wir haben sehr hohe Ziele und Erwartungen für das AM-Zentrum und haben darum unsere besten Mitarbeiter unter der Leitung von Dr. Ophira Melamed hierher gebracht. Unter ihrer fachkundigen Leitung bin ich sehr gespannt, was das AM-Zentrum liefern wird.“

Die Eröffnung des AM-Zentrums folgt weniger als ein Jahr auf die kommerzielle Einführung des ersten AM-Systems von XJet und direkt auf die Ernennung seines ersten Vertriebspartners, Carfulan, in Großbritannien. Dieser nahm auch am Event teil und konnte einen Blick auf das erste XJet Carmel AM-System erhaschen, das bis Ende des Jahres an ihn ausgeliefert wird.

„Ich bin sehr stolz auf den Fortschritt, der vom XJet-Team über das letzte Jahr gemacht wurde,“ berichtet Gothait.„Neben der Eröffnung des AM-Zentrums, das die Betriebstätigkeiten bei XJet beschleunigen wird, haben wir auch unseren ersten Tag der offenen Tür bei YBI in Nordamerika veranstaltet und begonnen, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das sich auf schlüsselfertige Fertigung spezialisiert. NPJ-Technologie wird die additive Fertigung mit Metall und Keramik drastisch ändern, und mit dem riesigen Potential in jedem Markt arbeiten wir hart am Aufbau einer Infrastruktur, um das schnelle Wachstum, das wir für das Geschäft vorantreiben werden, zu unterstützen. Wir freuen uns, noch mehr Fortschritte mit einem breiteren Publikum auf der formnext im nächsten Monat zu teilen.“

Komplexe Teile mit hoher Detailauflösung

Bei der XJet Carmel AM-Serie kommt die vom Unternehmen patentierte NanoParticle Jetting- (NPJ) Technologie zum Einsatz, die es Herstellern ermöglicht, Keramik- oder Metallteile mit der Leichtigkeit und Flexibilität des Tintenstrahldrucks zu produzieren. Dabei werden eine flüssige Materialsuspension, die einen Binder und Nanopartikel enthält, und das Stützmaterial über Düsen auf die Bauplattform aufgetragen. Unter hohen Temperaturen auf der Bauplattform verdampft die Flüssigkeit, welche die Nanopartikel umgibt, wobei ultradünne Schichten aus Baumaterial und Binder entstehen. Die in diesem Prozess erzeugten Bauteile werden anschließend in einem Sinterofen gesintert und die Stützstrukturen entfernt. 

Dünne Schichten von nur ein paar Mikrometern lassen sich damit erzielen, verglichen mit Dutzenden von Mikrometern bei pulverbasierten AM-Technologien für Keramik und Metall. Stützstrukturen lassen sich ohne Gefahr für Hohlräume und feine Details entfernen, weil ein getrenntes Material für Stützstrukturen (ein Material, das sich leicht nach dem Druck auflöst) verwendet wird.

Gäste bei der großen Eröffnung des AM-Zentrums konnten sich davon an einer Tour überzeugen und die XJet 3D-Drucker im Betrieb sehen und mit Kunden und Mitarbeitern von XJet sprechen. Die Teilnehmer hörten auch  Vorträge vom XJet-Kunden Syqe Medical, einem israelischen Hersteller, der für sein neuartiges Dosieraerosol bekannt ist, und der Oerlikon Gruppe, ein Schweizer Hersteller und ein führendes AM-Servicebüro. Außerdem hielt TED-Referent und Gewinner des Preises des israelischen Premierministers für Initiativen und Innovation, Professor Oded Shoseyov, einen Vortrag zum Thema „Zeitalter der Pflanzen; Materialien der Zukunft“.

Bild oben: Das XJet Carmel 1400 AM-System.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Maschinenbau im Wandel

LENZE BIETET UNTERSTÜTZUNG BEI DER DIGITALEN TRANSFORMATION

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.