Wie Grenzebach seine Supply-Chain-Prozesse steuert

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Der Anlagenbauer Grenzebach hat eine Lösung eingeführt, um sämtliche Wertschöpfungsprozesse zu planen – was das bringt.
Wie Grenzebach seine Supply-Chain-Prozesse steuert

Quelle: Grenzebach

Valantic, IT-Beratung und Softwarehaus, hat gemeinsam mit der Grenzebach Gruppe eine standort- und funktionsübergreifende Planungslösung zur vernetzten Steuerung sämtlicher Wertschöpfungsprozesse implementiert. Die auf der waySuite von Valantic basierende Lösung verbessert die Planungssicherheit und -kontrolle für alle beteiligten Unternehmensbereiche und Standorte. Grenzebach ist ein auf Anlagenbau und Automatisierungstechnik spezialisiertes, international operierendes Familienunternehmen. Die Grenzebach Gruppe unterhält Gesellschaften und Niederlassungen in Deutschland, Belgien, Griechenland, Rumänien, den USA, Brasilien, China, Indien und Russland.

Grenzebach bedient die globalen Märkte der Glas- und Baustoffindustrie sowie der Intralogistik mit maßgeschneiderten Automatisierungslösungen. Darüber hinaus erschließt das Unternehmen neue Anwendungsgebiete wie das Rührreibschweißen, die Automatisierung der additiven Fertigung oder die digitale Vernetzung. Grenzebach zählt zu den weltweiten Technologieführern seiner Märkte. Produktionsstandorte unterhält das Unternehmen in Hamlar, Iași (Rumänien), Jiashan (China) und Newnan (USA).

Wie Grenzebache sämtliche S&OP-Prozesse mit einer Software plant

Mit der neuen Software ist Grenzebach in der Lage, komplexe internationale Projekte und deren Beschaffungs- und Produktionsprozesse funktions- und standortübergreifend zu planen und zu steuern. Die optimierte und synchronisierte Planung mit den Modulen wayRTS (Real Time Simulation), wayPRO (Project Management) und wayMES (Enterprise Frontend) der waySuite bringt entscheidende Zeit-, Effizienz- und Produktivitätsvorteile. Disponenten können zum Beispiel drohende kapazitive und dispositive Engpässe proaktiv vermeiden.

Außerdem steigt durch den Single-Point-of-Truth-Ansatz die Planungssicherheit für alle beteiligten Funktionen. Eine so hohe projekt- und standortübergreifende Integration des gesamten Sales & Operations Planning-Prozesses von Angebot und Auftragseingang bis zu Produktion, Auslieferung, Montage und Inbetriebnahme war mit der alten Lösung kaum zu realisieren.

Projektstart 2019

Das Projekt startete Anfang 2019 mit der Entwicklung einer Soll-Struktur für die neue vernetzte Planungsorganisation, insbesondere der Mehrwerkeplanung, und des neuen leistungsfähigeren Supply Chain Managements gemäß den Best Practices von Valantic. Dabei übernimmt die zentrale Planung die standort- und funktionsübergreifende Projekt- und Produktionsplanung. Die Szenariotechnik der waySuite ermöglicht die Simulation von neuen, potenziellen Projekten in Echtzeit. Der Go-live der Lösung, mit der Kundenprojekte standortübergreifend terminlich und kapazitiv geplant werden können, erfolgte schrittweise je nach Standort von Anfang bis Mitte/Ende 2020.

Diese Ziele verfolgt Grenzebach

Grenzebach verfolgt mit der Einführung der neuen Software das dedizierte Geschäftsziel, nicht nur die Effizienz und Produktivität einzelner Unternehmensbereiche, sondern übergreifend die Projektdurchsätze zu optimieren. Damit einher ging aufseiten aller Projektbeteiligten ein Umdenken, ein neues digitales Mindset: Der dabei umgesetzte Staffelstabsgedanke verkürzt die Projektdurchlaufzeiten. Mit der Restrukturierung hat Grenzebach die Aufgaben neu verteilt: Die zentrale Planung übernimmt nun die Projektkoordination und die Grobplanung, gibt also die Leitplanken für alle am Projekt beteiligten Funktionen vor. Die Feinplanung findet dezentral in den einzelnen Abteilungen statt.

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