Wibu-Chef hält Vortrag über Security und Produktschutz in China

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Oliver Winzenried, Vorstand der Wibu-Systems AG, Anbieter von Technologie zum Schutz vor Produktpiraterie und Manipulation, sowie Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz im VDMA, begleitete Bundesminister Sigmar Gabriel in der Wirtschaftsdelegation Ende April nach China. In der Wiege vieler Plagiate sprach er zu Cyber-Security und Produktschutz.

Cyberangriffe, Spionage und Produktpiraterie sind globale Probleme und bedeuten eine rasant steigende Bedrohung sowohl für die Gesellschaft als auch für internationale Hersteller aller Branchen. Besonders deutsche Unternehmen entwickeln wertvolles Know-how, das einen Wettbewerbsvorsprung ausmacht. Dabei ist es egal, ob das Know-how in Maschinen, Medizingeräte oder intelligente Systeme, die sogenannten Cyber Physical Systems, steckt.

China ist einerseits Herkunftsland für Plagiate, andererseits eine Chance mit einem riesigen Markt für deutsche Unternehmen, Schutztechnologien, Maschinen und Geräte zu liefern. Minister Gabriel betonte die Wichtigkeit des technischen Know-how-Schutzes, die Chancen von Industrie 4.0, die „Security“ erfordern, und auch die Forderung der deutschen Wirtschaft nach einem Marktzugang ohne Hemmnisse und einer Kooperation auf Augenhöhe. Im Mai 2014 wurde das Thema Industrie 4.0, das in China höchste Aufmerksamkeit erhält, auf der internationalen Intelligent Manufacturing Conference von verschiedenen Seiten beleuchtet. Organisiert von der Chinese Mechanical Engineering Society, CMES, fand diese Konferenz parallel zur Messe Industrial Automation in Peking statt. Mehr als 300 Teilnehmer verfolgten die Präsentationen von Professor Lu Yongxiang von CMES, Miao Wei, dem Minister für Industrie und IT vom MIIT, Mr. Zhou Ji von CMES, Rainer Glatz vom VDMA, der die deutschen Industrie 4.0 Aktivitäten vorstellte, Olivier Fontan von GE und Oliver Winzenried von Wibu-Systems, der Trends in Security und Safety vorstellte.

Oliver Winzenried resümiert: „Die Aufmerksamkeit von Regierungen und Unternehmen ist hoch. Die Unternehmen sind gefordert, ihre Produkte vor Manipulation schützen, vor allem ihr Know-how. Sie dürfen sich nicht auf Staat und Patente alleine verlassen. Ein Schutz durch kryptografische Verfahren schützt präventiv vor Nachbau und Cyberangriffen. Die Technologie ist da; sie muss jetzt in die Produkte integriert werden.“

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