14.06.2021 – Kategorie: Unternehmen & Events

Für weniger CO2-Ausstoß in der Produktion: Sumitomo installiert Photovoltaikanlage

PhotovoltaikanlageQuelle: Sumitomo

Eine neue Photovoltaikanlage erzeugt bei Sumitomo in Markt Indersdorf künftig jährlich bis zu 120.000 Kilowattstunden klimaneutralen Strom direkt auf dem Firmengelände. Damit treibt der Antriebsspezialist seinen Plan für einen möglichst klimaneutralen Energiemix weiter voran.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Versuchshalle besteht aus 222 Modulen, die eine Produktionsleistung von bis zu 10.000 Kilowattstunden pro Monat, abhängig von den jeweiligen Wetterbedingungen, erbringen. Eigenen Strom produziert Sumitomo (SHI) Cyclo Drive Germany seit 2015 auch mit einem erdgasbetriebenen Blockkraftheizwerk (BHKW). Dessen Abwärme wird für das Heizen und die Warmwasserversorgung genutzt und optimiert so die Energiebilanz des Blockheizkraftwerks weiter. Im Durchschnitt produziert das BHKW etwa 30.000 Kilowattstunden Strom und 50.000 Kilowattstunden Wärme pro Monat. Mit Photovoltaikanlage und Blockheizkraftwerk deckt der Getriebespezialist aktuell fast 15 Prozent des Strombedarfs aus eigener Erzeugung.

„Nur wenn wir alle unseren Beitrag leisten, sind die Ziele für die Reduktion von Treibhausgasemissionen erreichbar“, erklärt Florian Butzmann, CEO. „Wir setzen sowohl auf Kreislaufwirtschaft, in dem das Produkt möglichst lang im Betrieb gehalten und durch recyceln dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt wird. als auch auf einen Mix aus Energiesparen, den Einsatz regenerativer Energien und die Eigenproduktion von Strom, um unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen.“

Photovoltaikanlage mit zusätzlichen Modulen erweitern

Um möglichst klimaneutral produzieren zu können, verfolgt Sumitomo nach eigenen Angaben einen ehrgeizigen Plan und stellt Maßnahmen permanent auf den Prüfstand. So wird aktuell überlegt, wie die Photovoltaikanlage durch das Aufbringen weiterer Module auf freien Dachflächen noch erweitert werden kann. „Natürlich muss ein produzierendes Unternehmen neben der Klimaneutralität auch Investitions- und Betriebskosten sowie die Versorgungssicherheit im Auge halten. Aber die Ergebnisse zeigen, dass hier vieles möglich ist. Auch sind wir stolz darauf, mit welchem Engagement sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit guten Vorschlägen und vielen Aktivitäten in unsere Planungen einbringen.“

Energieverbrauch weiter senken

So arbeitet das Unternehmen daran, den Energieverbrauch weiter zu senken. Die Heizung der Lackiererei wurde auf Erdgas umgestellt und eine neue Lackieranlage halbiert den CO2-Ausstoß im Betrieb. Die neu installierte Kompressor Anlage für die Drucklufterzeugung benötigt fast 30 Prozent weniger Energie. In Büroräumen ist die Beleuchtung auf LED-Technologie umgestellt und die Produktionsflächen ziehen hier schrittweise nach. Ein weiterer Aktionspunkt ist die E-Mobilität. Die Fahrzeugflotte wird auf Hybridfahrzeuge oder E-Fahrzeuge umgestellt. Am Gebäude befinden sich drei Ladestationen für insgesamt sechs Elektrofahrzeuge, die Strom aus eigener Produktion liefern – dort können Mitarbeiter auch ihre E-Bikes kostenfrei aufladen.

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