Weidmüller möchte Windkraft-Monitoring-Sparte von Bosch Rexroth übernehmen

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Die Weidmüller Gruppe und Bosch Rexroth haben am 1. August Verträge zur Übernahme der Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH durch Weidmüller unterzeichnet. Noch steht die Übernahme unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.
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Die Weidmüller Gruppe und Bosch Rexroth haben am 1. August Verträge zur Übernahme der Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH durch Weidmüller unterzeichnet. Noch steht die Übernahme unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Genehmigungen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH mit Sitz in Dresden beschäftigt derzeit rund 25 Mitarbeiter und entwickelt, fertigt und vertreibt Condition Monitoring Systeme für Windenergieanlagen. Diese überwachen insbesondere den Zustand der Rotorblätter und bieten unter anderem die Möglichkeit, den Eisansatz an den Rotorblättern zu diagnostizieren. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,8 Millionen Euro und belieferte vorwiegend Windturbinenhersteller in Europa. Die im Markt verfügbaren Lösungen der Bosch Rexroth Monitoring Systems GmbH sind vor allem unter der Marke Bladecontrol bekannt.

Große Chancen und gemeinsames Wachstum im Blick

Die Weidmüller Gruppe möchte mit der Übernahme ihre Aktivitäten im Windbereich verstärken. Darüber hinaus soll das Lösungsportfolio der Weidmüller Gruppe rund um Condition Monitoring Technologien erweitert werden. „Unser neues Familienmitglied bringt als komplementäre Ergänzung alle Voraussetzungen für künftiges Wachstum mit“, erklärte Dr. Peter Köhler, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller Gruppe bei der Vertragsunterzeichnung. Der Zukauf soll künftig unter dem Namen „Weidmüller Monitoring Systems GmbH“ am Markt agieren.

„Als Pionier und Marktführer im Bereich rotorblattbasierter Schadendetektion für Windenergieanlagen hat uns das Unternehmen beeindruckt – wir werden von der innovativen Technologie aber auch der Expertise der neuen Kollegen profitieren“, ergänzte Jörg Timmermann, Finanzvorstand der Weidmüller Gruppe und verantwortlich für Mergers & Akquisitions.

Mehr Gewicht für internationale Nachfrage nach Windkraftlösungen

Gemeinsam will man nun ein Player mit mehr Gewicht und einem noch breiteren Lösungsportfolio im Condition Monitoring werden, wie Köhler betonte: „Mit unserer schlagkräftigen und weltweit aktiven Vertriebsorganisation werden wir die stark wachsende internationale Nachfrage nach Windkraftlösungen für Wachstum nutzen.

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