Wearables durch smarte Textile: Was ITK und Bosch anstreben

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Wearables durch smarte Textile: Was ITK und Bosch anstreben

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
ITK Engineering und Bosch Research haben das Smart Textile Competence Center gegründet. Wie die Partner Wearables besser an die Verbraucher anpassen wollen.
Smart Textiles, Wearables

Quelle: Lenoleum/Shutterstock

Wearables erfreuen sich im Bereich der Consumer Electronics steigender Beliebtheit: Das zeigt etwa der weltweit jährlich steigende Absatz von Smartwatches. Mit ihrer „intelligenten“ Sensorik sind sie etwa in der Lage, über den Hautkontakt bestimmte Körperfunktionen zu messen. Entsprechend beliebt sind Wearables insbesondere im Fitness- und Wellnessbereich.

Ein noch deutlich erweitertes Einsatzspektrum für diese Bereiche kann künftig der Einsatz von Kleidung bieten. So lassen sich etwa über das Tragen von Sportshirts mit – direkt in die Textilien integrierter – Sensorik nicht nur bestimmte Funktionen messen, sondern auch ganze Bewegungsprofile des Körpers festhalten. In einem weiteren Schritt können dabei sogar Abweichungen von biomechanisch optimalen Bewegungssequenzen erkannt und interaktiv „korrigiert“ werden.

Gemeinsame Gründung des Smart Textile Competence Center

Um das breite Spektrum an Innovationen, das solche neuen Verknüpfungen zwischen textilen Materialien und Elektronikkomponenten bieten, zu erforschen und daraus Produkte für unterschiedliche Anwendungen zu entwickeln, hat die ITK Engineering GmbH in enger Kooperation mit Bosch Research kürzlich das Smart Textile Competence Center gegründet. Die Aufgabenverteilung, welche die Partner im Zuge ihrer künftigen Projektarbeit festgelegt haben, entspricht dabei den Kernkompetenzen der Unternehmen.

So forscht und entwickelt Bosch Research schon seit geraumer Zeit auf dem Feld aktueller Smart-Textile-Technologien. Die ITK Engineering hingegen bringt ihr umfangreiches Wissen und Know-how aus den Bereichen Software, Datenanalyse und kundenspezifische Entwicklung in die Projekte ein. Auf Basis der neu gegründeten Plattform ist man so in der Lage, die gesamte Wertschöpfungskette in der Entwicklung intelligenter textiler Produkte abzudecken.  

So entstehen intelligente Wearables mit hohem Nutzwert für den Verbraucher

„Unser Smart Textile Competence Center wird Sensortechnologie und Datenanalyse noch näher an die Bedürfnisse der Verbraucher bringen,“ prognostiziert Alexander Krause, Leiter des Kompetenzzentrums und Business Development Manager von ITK Engineering. „Die erweiterte Analyse von Sensordaten ermöglicht dabei die Entwicklung intelligenter Produkte mit hohem Nutzwert. Der Rahmen möglicher Neuentwicklungen reicht dabei von Fitness-Shirts mit Motion-Tracking über Bürostühle mit integrierter Haltungskontrolle bis hin zu Bettwäsche mit Sleep Tracking oder in die Mensch-Maschine-Interaktion im industriellen Umfeld hinein,“ ergänzt Martin Kröger, Gründer des Kompetenzzentrums und Geschäftsfeldleiter Industrie von ITK Engineering.

Die Chancen für die Realisierung derartiger Produktinnovationen, so Krause, stünden gut, die entsprechende technologische Basis dafür sei bereits weitgehend vorhanden. So können auf dieser Basis nicht nur elektronische Komponenten in textile Materialen integriert werden, sondern Textilfasern selbst als Sensoren oder Aktuatoren agieren. Auf diese Weise lassen sich – von der Herzfrequenz über die Körpertemperatur bis hin zur Druck- und Luftfeuchtigkeit – wichtige Parameter abbilden und als Informationen für vielseitige neue Anwendungsmöglichkeiten nutzen.

Offene Kooperationskultur in Sachen Wearables

Beiden Partnern ist wichtig: Das neu gegründete Zentrum soll keine „geschlossene Institution“, sondern weithin offen für weitere Kooperationen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein. Dr. Friedhelm Günter, Gruppenleiter für Systemintegration und Technologieentwicklung bei Bosch Research: „F&E lebt vor allem von offenen Türen. So werden wir künftig auch B2B-Partner, die ihre Innovationen mit dem Einsatz von Smart-Textile-Technologien verwirklichen wollen, mit ins Boot nehmen. Ich bin mir sicher, dass sie von der Expertise und dem breiten technologischem Background, die wir ihnen mit unserem Kompetenzcenter anbieten können, umfassend profitieren!“

Weiterlesen auf Digital Engineering Magazin: So kann der Mittelstand bei der Künstlichen Intelligenz mitziehen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Ein Fortschritt in der Produktion von Gleitlagern: Nur wenige Millimeter Metallschicht aus der Pulverdüse werden benötigt, um die großen Wellenlager in Schiffen oder Kraftwerken zuverlässig, kostengünstig und einfach vor Verschleiß zu schützen. O.R. Lasertechnologie GmbH entwickelt und produziert roboter-gestützte Lasersysteme für Direct Metal Deposition (DMD), die die Herstellung und Reparatur von Gleitlagern neu gestalten.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Neue Software-Plattform für die Messtechnik

GOM Inspect Suite

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.