Was Schunk auf der AMB zeigte

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Schunk zeigte auf der AMB in Stuttgart unter anderem den über 500 Varianten umfassenden Baukasten für die stationäre Werkstückspannung, ein umfangreiches Spektrum von Werkzeughaltern und ein über 4.000 Standardkomponenten-umfassendes Greifsystemprogramm. Applikationen zeigten, welche Potenziale auch heute noch im Rüsten, Beladen und Bearbeiten stecken.
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Schunk zeigte auf der AMB in Stuttgart unter anderem den über 500 Varianten umfassenden Baukasten für die stationäre Werkstückspannung, ein umfangreiches Spektrum von Werkzeughaltern und ein über 4.000 Standardkomponenten-umfassendes Greifsystemprogramm. Applikationen zeigten, welche Potenziale auch heute noch im Rüsten, Beladen und Bearbeiten stecken.

Der Hersteller für Spanntechnik und Greifsysteme richtet sein Portfolio mehr und mehr in Richtung intelligenter Lösungen zur Flexibilisierung der Produktion aus. Das Ziel: mehr Effizienz, mehr Output, eine maximale Anlagenverfügbarkeit sowie die Möglichkeit, auf Produktmodifikationen und Nachfrageänderungen flexibel reagieren zu können. Davon zeugen auch die Neuheiten, die Schunk in diesem Jahr erstmals auf der AMB präsentierte. Etwa das Tendo Slim 4ax. Bei diesem Hydro-Dehnspannfutter ist es den Entwicklern gelungen, die vollständige Außengeometrie von Warmschrumpfaufnahmen nach DIN 69882-8 mit der Hydro-Dehnspanntechnik zu kombinieren. Die neue Technik eignet sich für die hocheffiziente Serienfertigung in der Automotive-Industrie sowie für 5-Achs-Anwendungen im Prototypen-, Gesenk- und Formenbau.

Maßstäbe in der Drehtechnik setzt das Leichtbau-Kraftspannfutter Schunk Rota NCE, das eine hohe Belastbarkeit mit einem Minimum an Gewicht vereint. Im Vergleich zu herkömmlichen Drehfuttern wurde die Massenträgheit je nach Baugröße um bis zu 30 Prozent reduziert. Damit bietet das Leichtgewicht ideale Voraussetzungen für eine hohe Prozessdynamik und Produktivität bei minimalem Energieverbrauch. Vor allem in der Großserienfertigung verspricht Schunk deutliche Einsparungen. Wohin der Trend bei Werkzeugmaschinen gehen könnte, zeigt Schunk mit dem Vero-S NSE-E mini 90, dem weltweit ersten elektrischen Nullpunktspannmodul mit 24V-Technologie. Statt über Druckluft wird das Modul beim Ver- beziehungsweise Entriegeln über einen bürstenlosen Gleichstrommotor betätigt und bahnt so den Weg zur fluidfreien Werkzeugmaschine.

Industrie-4.0-Initiative

Nachdem sich Schunk im Bereich der Montageautomation als Vorreiter in Sachen Industrie 4.0 hervortut, überträgt das Familienunternehmen dieses Know-how nun auf die intelligente Vernetzung von Greifern und Spannmitteln in der Fertigung. In diesem Kontext präsentierte das Unternehmen unter anderem einen Data-Matrix-Code auf Werkzeughaltern zum intelligenten Tool-Management, MRK-fähige Greifer für die unmittelbare Mensch-Roboter-Kollaboration an Werkzeugmaschinen, kommunikationsfähige Drehfutter und Kraftspannblöcke, Magnetspannplatten mit intelligenter Spannkrafterfassung sowie voll automatisierbare Palettiersysteme und Schnellwechsellösungen für die flexible Fertigung. Dabei nutzt das Unternehmen die prozessstrategisch exponierte Position seiner Greifer und Spannmittel „closest-to-the-part“, also unmittelbar am Werkstück oder Bauteil, um künftig jeden einzelnen Prozessschritt zu überwachen und die Anlagensteuerung sowie gegebenenfalls auch das übergeordnete ERP-System mit Prozessdaten zu versorgen. Selbst kleinste Losgrößen sollen sich auf diese Weise künftig hocheffizient automatisiert fertigen lassen, so das Ziel.

 

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