Was bedeutet Industrie 4.0 in der Praxis?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Das Schlüsselthema Industrie 4.0 und seine Auswirkungen auf Arbeitsorganisation sowie Dienstleistung und Logistik wird künftig an zwei neuen Kompetenzzentren in Stuttgart und Dortmund erforscht. Das hat Forschungsstaatssekretär Georg Schütte beim Kongress "Produktionsforschung 2016" in Berlin bekanntgegeben, bei dem rund 450 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Verbänden zum Thema "Produzieren im digitalen Zeitalter" zusammengekommen waren.
Digitale Produktion

Das Schlüsselthema Industrie 4.0 und seine Auswirkungen auf Arbeitsorganisation sowie Dienstleistung und Logistik wird künftig an zwei neuen Kompetenzzentren in Stuttgart und Dortmund erforscht. Das hat Forschungsstaatssekretär Georg Schütte beim Kongress “Produktionsforschung 2016” in Berlin bekanntgegeben, bei dem rund 450 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Verbänden zum Thema “Produzieren im digitalen Zeitalter” zusammengekommen waren.

In Stuttgart startet in Kooperation von Fraunhofer-Gesellschaft und Universität Stuttgart das “Future Work Lab”, das die digitale Transformation der Industriearbeit untersuchen wird. In Dortmund ist dagegen die Erforschung von hybriden Dienstleistungen Schwerpunkt im Innovationslabor “Hybride Dienstleistung in der Logistik” der Technischen Universität Dortmund und der Fraunhofer-Gesellschaft. Eine zentrale Aufgabe beider Kompetenzzentren wird auch der Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft sein, insbesondere zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Finanziert werden die Zentren mit insgesamt rund 15 Millionen Euro bis 2019 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Produktion im digitalen Zeitalter

 

Enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft

“Die Digitalisierung der Produktion stellt insbesondere den deutschen Mittelstand vor große Herausforderungen. Nur durch eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft wird es gelingen, den bevorstehenden Wandel in Produktion, Dienstleistung und der Arbeitswelt erfolgreich zu bewältigen”, sagte Forschungsstaatssekretär Schütte. “Das BMBF fördert deshalb gezielt die Forschung zur digitalen Vernetzung der Unternehmen und unterstützt vor allem auch den wichtigen Transfer der Forschungsergebnisse in die Anwendung bei den Unternehmen, damit aus Ideen Innovationen werden.”

Produktionsforschung 2016

Der zweitägige Kongress “Produktionsforschung 2016” behandelte am ersten Tag Themen wie Produktionstechnologien der Zukunft, Leichtbau, Elektromobilität und die Montage. Daneben widmete sich ein Forum der Thematik “Innovationen für den Mittelstand”. In einer begleitenden Ausstellung wurden während des Kongresses aktuelle Forschungsergebnisse aus zahlreichen Forschungsvorhaben vorgestellt. Der zweite Kongresstag stand ganz im Zeichen von Industrie 4.0. Seit 2011 hat das BMBF in diesem Bereich Forschungsvorhaben im Umfang von rund 400 Millionen Euro gefördert. Noch 2016 wird eine weitere Förderinitiative folgen, mit der Fragestellungen zur Vernetzung technischer Systeme in Echtzeit und zur Entstehung neuer Geschäftsmodelle in der Produktion erforscht werden sollen.

Weitere Informationen finden Sie hier, hier, hier und hier.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Kindgerechte Orthesen dank 3D-Druck & Simulation

ANDIAMO GARANTIERT PERFEKTEN SITZ MIT ALTAIR HYPERWORKS

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.